Rund um und auf den Grünberg

Endlich wieder so halbwegs genug Schnee, um auch in der engsten Umgebung eine Schneeschuhwanderung zu unternehmen. Leider halt wieder alleine und bei wechselnden Wetterbedingungen – Schneefall und Sonnenschein wechselten sich ab – ging es vom Mülibankerl zur Grünbergbäurin, weiter am Mitterweg bis kurz vors Radmoos, Abkürzung durch den Wald zum Wanderweg Laudachsee und übers Hochgschirr rauf zur Grünbergalm. Runter ging es dann über die Schipiste, der gestrige Nachmittag wurde super genutzt.

Einfach immer wieder schön !

FFP-2 beim Wandern ?

Die derzeit geltenden Coronaregeln sehen leider vor, dass auch im Außenbereich eine FFP-2 Maske getragen werden muss wenn der Mindestabstand von 2 m nicht eingehalten werden kann. Diese aus pandemischer bzw. virologischer Sicht verständliche Einschränkung macht aber ein Wandern mit Andern praktisch unmöglich. Ich werde daher bis auf weiters keine gemeinsamen Aktivitäten anbieten, da ich die Einhaltung der Bestimmung nicht einfordern möchte.

Wenn aber die Prognoserechner Recht behalten, sollte die Omikronwelle Anfang Februar in Österreich ihren Höhepunkt überschritten haben und möglicherweise auch die Beschränkungen weniger werden. So das tatsächlich der Fall sein sollte plane ich die nächste abendliche Vollmondwanderung über den Oberriedel am Mittwoch, 16. Februar. Da es dann schon später dunkel wird, ist der Start um 17.00 Uhr geplant. Eine konkrete Ausschreibung werde ich erst machen, wenn die Situation klarer ist, wer sich allerdings grundsätzlich interessiert, kann sich schon mal vorab melden. Die Beschreibung der Tour findest Du hier:

Mondwanderung am Sonntag

Es ist zwar momentan wirklich fraglich, ob es klug ist, gemeinschaftliche Aktivitäten zu organisieren, ich vertraue aber auf die Vernunft aller möglichen Teilnehmer und lade daher wieder zu einer abendlichen Mondwanderung über den Oberriedel bei St. Konrad ein. Der Mond wird 87 % seines vollen Kreises zeigen und sollte so gegen 15:00 Uhr astronomisch aufgehen, sehen wird man ihn vermutlich so gegen 16:00 am östlichen Horizont.

Wer also die 2-G-Regel erfüllt und bereit ist, dies nachzuweisen und vorzugsweise am Sonntag Vormittag noch zum Antigentest geht, ist herzlich eingeladen mitzuwandern. Details dazu findest Du hier:

Was für ein traumhafter Tag !

Eigentlich war für gestern ja eine eher gemütliche geführte Tour auf der Postalm geplant, da sich aber leider zu wenige dafür angemeldet hatten, konnte sie nicht stattfinden. Statt dessen habe ich mich entschieden, eine Erkundungstour am Krippenstein zu machen, da der Wetterbericht ja für das hochalpine Gelände da oben mehr als vielversprechend war. Und was sich mir dann da oben geboten hat, war wirklich traumhaft schön.

Zuerst bei Bernhard Huemer auf der Gjaidalm vorbeischauen, um ihn persönlich kennen zu lernen, in Zusammenarbeit mit ihm ist ja von 18. bis 20. März ein Schneeschuhwochenende dort geplant. Und dann mal eine eigene Spur hinauf bis zum Oberfeld ziehen, damit mir bei den durchaus winterlichen Temperaturen einmal richtig warm wird.
Weiter ging es dann von der Seilbahnstation 3 (Gjaid, 1.788 m) am bereits gespurten Weg zum Heilbronner Kreuz durch eine mystische Winterlandschaft bei strahlend blauem Himmel. Leicht ansteigend erreicht man dieses nach ca. 90 min, eine kurze Rast auf nunmehr 1.959 m, bevor es weiter hinauf geht zum Krippenstein auf 2.100 m. Beim Dachsteinhai genießt man erstmal dem Blick zum Hohen Dachstein und der Hagan-Lodge neben der Bergstation der Seilbahn und nur die letzten Meter muss man sich mit den hektischen Ski- und Boardfahrern teilen, die die 12 km lange Abfahrt in Angriff nehmen und kaum Zeit für die schöne Natur aufbringen können, denn sonst ginge sich vielleicht eine Abfahrt weniger aus.
Schaut Euch an, wie schön das war und vielleicht reizt Euch ja auch mal eine Schneeschuhtour im hochalpinen Gelände. Das YETI-Ticket für alle 3 Seilbahnetappen inklusive Leihgebühr für Schneeschuhe und Stöcke kostet € 40,5. Auch nicht ganz billig,
aber für mich ist Schneeschuhwandern eine wunderbare Wintersportart mit sehr geringem Verletzungsrisiko, sehr günstigen Kosten für die Ausrüstung und jeder Menge Zeit, einmal stehen zu bleiben und die Natur zu genießen – einfach wieder mal runterkommen im Kopf. Gerade in Zeiten der Pandemie ist es am Trail beruhigender, als beim Lift anzustellen oder gepfercht in der Gondel zu stehen.

Postalm – da capo

Nachdem am Freitag das Wetter einigermaßen schön sein sollte, plane ich eine Schneeschuhwanderung am Postalm Winterwanderweg, also nicht so anspruchsvoll wie meine Solowanderung letzte Woche (somit ohne Gipfelbesteigungen). Die Details dazu findest Du in der folgenden Ausschreibung, Anmeldungen sind jederzeit möglich.
Eigentlich habe ich die Anreise mit dem Öffi geplant, wenn allerdings Bedarf an einer Mitfahrgelegenheit besteht, organisiere ich auch Fahrgemeinschaften mit PKW, ich selbst kann gegen € 10,– Fahrtkostenbeitrag maximal 3 Personen ab Gmunden mitnehmen, die Personenmaut von € 10,– ist extra zu bezahlen.

Postalm – was für ein Tag !

Nachdem der Wetterbericht für gestern überraschend gut war, habe ich am Sonntag noch spontan beschlossen, am Montag eine Schneeschuhwanderung auf der Postalm zu machen und gleichzeitig auszuprobieren, wie die An/Abreise mit Öffis funktioniert. Und es war wunderbar, Bahnhof Gmunden ab 8:23, in Bad Ischl umsteigen in den Bus 546 bis Strobl Busbahnhof und dort wartete der Shuttlebus mit Abfahrt 9:45 zum Parkplatz 1 beim Lienbachhof. Dort oben strahlte bereits die Sonne und ich machte mich auf den Weg Richtung Wieslerhütte, von dort rauf zur Thorhöhe auf 1.533 m, weiter über den Thorsattel zum Windkogel auf 1.546 m und dann runter zum Schafbergblick, am Winterwanderweg zur Huberhütte und dann quer durchs Gelände im Tiefschnee zur Blonden Hütte, um in der langsam untergehenden Sonne ein Bier zu genießen.
Etwas mehr als 4 Stunden Marschzeit bei ca. 500 hm Gesamtanstieg waren gerade recht, so hatte ich auch kein Problem, gestärkt um 16:00 Uhr den Schuttlebus runter nach Strobl zu erreichen und um 17:37 war ich wieder in Gmunden. Natürlich wäre es mit dem Auto schneller gegangen, aber es ist auch ein gutes Gefühl, 100 km Fahrstrecke mit dem Öffi zurückgelegt zu haben.

Schaut wie schön es da oben war und zu Hause gab es den ganzen Tag Nebel.

Sobald der Wetterbericht einen ähnlich schönen Wintertag verspricht, bin ich sicher wieder unterwegs. Wer Interesse hat, dabei zu sein, möge sich gerne melden.

Frohe Weihnachten !

Ich wünsche allen meinen Begleitern ein recht schönes, friedvolles Weihnachtsfest, ein paar Stunden Ruhe und Zeit, über das Eine oder Andere nachzudenken. Leider fehlt uns der Schnee, der unsere Natur eigentlich um diese Zeit ganz anders erlebbar machen sollte und auch die Unsicherheit, was uns Omikron noch alles bringen wird, macht uns besorgt.

Seien wir aber Optimisten, s wird schon nicht so schlimm werden und auch der Schnee wir irgendwann kommen. Der Wetterbericht für die restlichen Tage des Jahres enthält aber leider wenig Sonnenstunden, sodass es heuer wahrscheinlich nichts mehr mit einer Schneeschuhwanderung auf der Postalm wird. Sobald sich aber Besserung abzeichnet, werde ich eine Tour ankündigen.

Frohe Weihachten !

Schneeschuhwandern auf der Postalm

Die Postalm ist für mich eines der schönsten Wandergebiete, sowohl im Sommer aber insbesondere im Winter für eine Schneeschuhwanderungen. Das Gelände dort ist so vielfältig, es gibt flache Winterwanderwege aber auch steilere Hänge, sodass jede(r) das gehen kann, was ihm Spass macht. Es gibt im freien Gelände keine Gefahr von Dolinen und auch die Lawinengefahr ist dort weitestgehend ausgeschaltet. Also auch einfach querfeldeingehen ist dort richtig ausgiebig möglich.


In den nun kommenden Weihnachtsferien (25. 12 bis 9. 1.) gibt es auch einen Bus, der von Strobl aus um jeweils 9:45 zum Parkplatz hinauf und um 16:00 wieder runter fährt. Der Preis für rauf/runter liegt bei € 10,– (das kostet es auch, wenn man selber rauf fährt).

Ich plane daher in diesem Zeitraum einige Schneeschuhwanderungen mit unterschiedlichen Anforderungen, die Ihr dann unter „Schneeschuhwanderungen“ finden werdet, sobald die Wettervorhersage einigermaßen zuverlässig ist.

Wer Interesse hat, sollte ab 26. gelegentlich reinschauen, dann wird sicher schon was enthalten sein. Ihr könnt Euch aber auch schon im Vorfeld bei mir melden, damit ich weiß, was ich im Detail anbieten sollte,

Lockdown endet wandernmitandern startet wieder

Nachdem kommenden Freitag der aktuelle Lockdown auch in Oberösterreich beendet ist und gemeinschaftliche Aktivitäten wieder erlaubt sind, biete ich gleich mal eine gemütliche abendliche Wanderung an, die vom GH Silbermair in St. Konrad über den Oberriedel führt. Wenn es die Bewölkung am Himmel zulässt, können wir den Mond aufgehen sehen, der mit 80 % zunehmen schon fast wie Vollmond aussehen würde.

Treffpunkt ist beim Gasthaus, Anreise mit PKW oder auch mit Öffi möglich, Abmarsch ist um 15.00 Uhr. Details dazu findest Du in der Ausschreibung.

Anmeldungen sind jederzeit möglich, die Wanderung findet grundsätzlich bei jeder Witterung statt, der Wetterbericht ist aus heutiger Sicht leider nicht allzu berauschend.

Hey, Katrin, Du bist vielleicht anstrengend !

Am Freitag wollte ich zuerst mit meinem Freund Willi mit den Tourenski auf den Kasberg gehen, doch dann wurde mir eher abgeraten, weil die Piste noch nicht offen ist und vom Ort weg der Schnee fehlte. Dann hab ich mir gedacht, versuch es mit den Schneeschuhen auf die Katrin. Mit dem neuen Klimaticket ist es ja wunderbar, mit Citybus und ÖBB nach Bad Ischl zu gelangen, dort fehlte dann der Anschlussbus nach Kaltenbach, also bin ich die gut 20 Minuten zu Fuß zur Talstation der Karin-Seilbahn gegangen – ich gehe ja grundsätzlich gerne. Und dort war ich überrascht, dass sich gerade in Tourenskigeher auf den Weg nach oben machte und zum Aufstieg reichte auch unten die Schneelage völlig. Und schon ab ca. 600 hm stieg die Schneehöhe stark an und ich merkte bald, dass es besser gewesen wäre, die Ski statt der Schneeschuhe zu nehmen. Denn die Tourengeher hatten bereits ein schönes festes Band zum raufgehen (das ich nicht beschädigen wollte), und ich stapfte daneben durch den tiefen Schnee.
Dann war auch der Windengraben noch ungespurt und alleine wollte ich dort auch nicht gehen, also ging es auf der Abfahrtsspur weiter und dort wird es gelegentlich ordentlich steil. Für mich war es dann bei ca. 1.330 hm – also kurz vor der Hütte – einfach zu steil und da ohnehin keine Hüttengaudi zu erwarten war, beschloss ich schnaufend umzudrehen und wieder talwärts zu gehen. Es waren ohnehin ca. 850 hm die ich teilweise trotz der Schneeschuhe im tiefen Schnee stark einsinkend geschafft hatte. Und es war wirklich g’scheit anstrengend.

Aber so blieb dann noch ausreichend Zeit, mich mit meinem lieben Freund Theo zu treffen, der – aus Breitenfurt bei Wien kommend – gerade in Bad Ischl auf REHA ist und der mich dann noch bis zum Bahnhof begleitet hat. Bei Cappuccino und Punschkrapferl haben wir uns dort dann noch blendend unterhalten.