Nachdem ich letzten Samstag noch eine Gruppe Schneeschuhwanderer am Krippenstein bei Regen führen musste, war es gestern am Kasberg ganz anders. Für Manfred Angerers Firma Abenteuer Management durfte ich 9 sportliche Damen und Herren bei einer Schneeschuhtour am Kasberg begleiten. Einige davon waren zum ersten mal mit Schneeschuhen unterwegs und wir durften einen traumhaften Wintertag erleben. Denn in der Nacht auf Samstag hat es oben ab so ca. 1.200 hm so circa 30 cm frischen Pulverschnee geschneit. Und das freute natürlich nicht nur die Schifahrer besonders.
Unsere Gruppe war ja mit sogenannten „RuxxBobs“ unterwegs, das sind hohle Polyesterschlitten, in die man sein eigenes Gepäck reingeben kann und dann den Bob auf einem komfortablen Traggestell beim Schneeschuhwandern wie einen Rucksack am Rücken trägt. Das ist zwar ein klein wenig mühsam, aber dafür hat man dann bei der Abfahrt so richtig Spass. Aufgrund der mehr als mäßigen Schneeverhältnisse im unteren Bereich sind wir erstmals bis zur Sonnalm mit der Gondel raufgefahren, dann die Schneeschuhe an die Füße und den RuxxBob auf den Rücken und durch den Wald zur Talstation der 12er-Umlaufbahn. Mit dieser rauf zur Sepp Huber Hütte und dann wurde es sportlich. Durch den Tiefschnee im Wald und ein wenig am Pistenrand rauf zur Bergstation Regenkar, eine erste Rast, die manche schon im Liegestuhl genossen, dann weiter zum Aussichtspunkt „Dachsteingletscherblick“ und dann schneidig durch den Tiefschnee im Gelände runter Richtung KasbergSee und wieder zur Sepp Huber Hütte. Weil wie ja Spaß haben wollten sind wir nochmal rauf zum Regenkar und dort wurde dann geswitched – RuxxBob auspacken, Schneeschuhe und Stöcke aufs Traggestell und los geht die Abfahrt. Über die Schiabfahrt runter zur Farrenau und dort entschied ich mich entgegen dem ursprünglichen Plan, doch mit den Bobs auf der alten Familienabfahrt bis ins Tal abzufahren und nicht die Gondel zu nehmen. Das bedeutete zwar ca. 1,2 km den Schlitten bis zum Hochberghaus teilweise zu ziehen, aber dafür hofften wir auf weiteren Spaß. Leider war aber dann insbesondere auf der asphaltierten Hochbergstraße dann doch sehr wenig Schnee, um es richtig krachen zu lassen, dafür entschädigte der letzte Hang vor dem Parkplatz bei der Talstation nochmals richtig. Dort lag dann doch ausreichend Schnee um so richtig Tempo zu zeigen.
Alles in Allem ein gelungener Wintersporttag, ich denke die Teilnehmer haben es wirklich genossen. Hier noch ein paar Eindrücke:






