Radtour Tag 4 und Tag 5

Mittwoch und Donnerstag standen bei wieder traumhaften Wetter die beiden letzten Tage der Radtour der oberfränkischen Gäste am Programm und gerade der Mittwoch war ein echtes Heimspiel für mich. Der Bus brachte uns nach Ebensee, dort starteten wir beim Trauneck und radelten den See entlang nach Norden. Natürlich war ein Stopp bei der berühmten Fischerkanzel in Traunkirchen Pflicht. In Gmunden wurde natürlich bei Schloss Orth Halt gemacht, wir lagen gut in der Zeit und konnten über die Brücke rüber und ein Runde um das Seeschloss gehen. Nächster Halt denn am Rathausplatz, denn ab 11:45 Uhr stand eine einstündige Schlösserrundfahrt am Traunsee am Programm, der Chef der Traunseeschifffahrt Karl Eder selbst steuerte er das nach seinem Vater benannte namensgleiche Schiff über die wunderbaren Wellen. Ein kurzer Bummel durch die Stadt, dann ging es weiter der Traun entlang bis zum Kraftwerk und dann über nette Güterwege bis zur Baustelle der Aurachtalbrücke. Nächstes Ziel war dann die „Eiszeit“ in Seewalchen am Nordende des Attersee’s, wo es wie von unseren Gästen gewünscht wieder Kaffee und Kuchen gab. Jetzt war es nicht mehr allzu weit bis zum Hotel, aber ein sehr steiles Stück dazwischen forderte manchen Gästen fast alles ab. Am Ende des Tages sind wir dann aber alle fröhlich und rechtzeitig beim Hotel eingetroffen, wo die Küche einen italienischen Abend, sogar untermalt mit Tanzmusik, geboten hat.

Am Donnerstag standen dann schon die Zeichen auf Abschied nehmen, das Gepäck musste eingeladen werden und von Seekirchen am Wallersee aus starteten wir dann die letzte Tour, die uns über Mattsee nach Oberndorf an der Salzach führte, wo Josef Mohr und Franz Gruber Anfang des 19. Jh das wunderschöne Weihnachtslied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ komponiert bzw. gedichtet haben. Eigentlich dachten wir, dass wir aus Zeitgründen dann dort die Radtour beenden würden, einige wollten aber unbedingt noch der Salzach entlang bis Bergheim bei Salzburg radeln. Frowin und ich teilten daher kurzentschlossen die Gruppe, etliche hatten genug und bestiegen dort schon den Bus und mit den anderen radelten wir dann ordentlich zügig die letzten 16 km und waren auch so rechtzeitig dort, dass die Gäste pünktlich wie geplant um 15:00 Uhr ihre lange Heimreise bis Ebermannstadt antreten konnten.
Wir Guides waren uns sicher, dass diese 5 Tage den Gästen sehr gut gefallen hat, wobei natürlich auch das traumhafte Wetter dazu einen großen Beitrag geliefert hat.

Hier noch die Eindrücke der letzten beiden Tage:

Ein Video, das ich beim Aussteigen der Gruppe nach der Schifffahrt gemacht habe, gibt es übrigens auf meine Facebookseite www.facebook.com/mitrichardwandern

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