Die ersten drei Tage in Südtirol

Am Sonntag durfte ich ja für das Reisebüro Ichwillreisen (Buchinger, Pinsdorf) die Radreiseleitung für eine fünftägige Tour nach Südtirol in Angriff nehmen. 24 Gäste hatten sich angemeldet und um 6:00 Uhr starteten wir pünktlich Richtung Brenner, wo wir den Bus verließen, die Räder entluden und aufgeteilt auf 2 Gruppen zu unserem Hotel in Brixen starteten. Plasser Heidi, ein erfahrener Radguide bei den Naturfreunden Ohlsdorf hat die 2. Gruppe übernommen und in Sterzing (Vipiteno) lernten wir uns bei einem guten Mittagessen näher kennen. Weiter ging es nach Franzensfeste, wo wir in der alten Wehranlage noch Kaffee und Kuchen serviert bekamen und schließlich zum Millanderhof in Brixen (Bressanone), einem sehr netten, familiärem Hotel. Die 56 km – hauptsächlich bergab – waren zum Einradeln gerade recht.
Am 2. Tag ging es dann mit dem Bus bis rauf zum Reschensee, eine ziemlich lange Fahrt, da die Apfelernte voll im Gange war und dementsprechend viele Traktoren mit ihren Anhängern unterwegs waren. So konnten wir dort erst um 11:00 Uhr starten und gleich mal staunend den im Stausee versunkenen Kirchturm von Altraun bewundern und dann ging es zum Teil richtig zünftig bergab durch den Vinschgau. Ein Mittagessen in einer sehr schönen Stube im GH Grüner Baum in Glurns war die einzig wirkliche Pause auf den 82 km, bis wir dann pünktlich um 17:00 in Meran die Räder wieder in den Bus verladen haben.
Heute, am 3. Tag ging es mit dem Bus nach Innichen, nördlich der Sextener Dolomiten, und dann das Pustertal nach Westen, zuerst Toblach, mit dem imposanten Grand Hotel, dann zum Mittagessen auf eine sehr feine Pizza im Rienzbräu in Bruneck und dann über das Kloster Neustift mit seinem Weltwunderbrunnen nach Brixen, wo wir schon kurz nach 16:00 Uhr eintrafen und noch durch die wunderschöne Altstadt bummeln konnten, bevor es wieder zurück zum Hotel ging. Immerhin 78 km waren es dann auch wieder.

Hier noch ein paar Eindrücke der ersten wunderschönen Tage mit ganz netten Gästen und bis jetzt eigentlich sehr schönem Wetter – auch wenn es in der Früh schon spürbar kühl war in den Höhenlagen, wo wir gestartet sind.

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