Heute Samstag war bereits der 6. Tag meines Gesundheitsprogrammes und da gibt es Anwendungen nur bis 14;00 Uhr. Ich hatte Glück, nach dem Mittagessen hatte ich schon frei, dafür startete der Tag bereits vor dem Frühstück um 7:00 Uhr mit Heilgymnastik in der Gruppe. 25 Minuten auf dem Pezziball sitzend und dabei dauern Übungen mit einer Hantel in jeder Hand kann ordentlich anstrengend werden, vor allem wenn man sich bei freier Auswahl von 0,5 kg bis 3 kg angeberisch wie ich halt bin gleich für die schwerste Version entscheidet. Trotzdem hatte ich noch nicht genug, nach dem Frühstück ging es noch eine halbe Stunde in den Fitnessraum, wo ich mir wieder einige Übungen auferlegt hatte. Denn die mir bereits bekannte Hydrojetmassage als nächster und letzter Programmpunkt stand erst um 10:40 am Programm.
Zum Mittagessen eine köstliche gekochte Schulter vom Biorind mit Apfelkren, Schnittlauchrahmsauce und Rösterdäpfel, da war ich so gestärkt, dass ich mit dem E-Bike, das ich mir natürlich mitgenommen habe, jene Runde ab Ottenschlag gefahren, die ich eigentlich letztes Jahr Anfang Juli – zur Zeit der Mohnblüte – für das Reisebüro Buchinger ichwillreisen führen sollte. Leider ist die Tour durch das Mohnland damals nicht zustande gekommen, umso mehr hat es mich gefreut, dass ich das heute – zwar alleine -nachholen konnte. Nur Mohn hat halt noch keiner geblüht, dafür war das Wetter schön.
Die Tour hatte es aber in sich, bei gesamt 53,4 km Länge waren auch 770 hm zu bewältigen. Ja, das Waldviertel ist wie das Mühlviertel, es geht dauern bergauf oder bergab. Zu sehen gab es nichts besonderes nur der Wachtberg in Bad Traunstein (dort gibt es auch ein VIVEA-Hotel ähnlich wie in Bad Goisern) nach ca. 13 km ist eine wirkliche kleine Attraktion. Gleich hinter dem Friedhof steht dieser Granitblock und bietet eine wunderbare Aussicht, bei klarem Wetter bis Schneeberg und Ötscher. Im Mohndorf Armschlag kann man sich in etwa vorstellen, was sich dort im Sommer tut, dort dreht sich wirklich alles um den Mohn. Die Strecke selbst ist nicht wirklich attraktiv, man fährt immer auf Straßen, eigene Radwege gibt es nicht. Aber zumindest heute war der Autoverkehr mehr als überschaubar. Am Schluß nach dem Ort Kottes war ich dann doch schon so müde, dass ich beim Anstieg über 128 hm doch auch mal den Turbo als Unterstützung gewählt habe. Generell sind die Anstiege nicht besonders steil, sie ziehen sich aber ziemlich.
Hier noch ein paar Eindrücke der heutigen Tour:











Und morgen am Sonntag habe ich frei, da darf ich zu meinem Enkerl Theo nach Melk fahren und den kleinen Tausensassa untertags bespassen, weil die Eltern arbeiten müssen.