Nachdem das Wetter gestern zwar grundsätzlich schön war, aber die Wolkenuntergrenze zu niedrig war, um am Krippenstein gute Sicht zu haben, wurde umdisponiert und meine beiden Begleiter Bruno und Toni haben dann die Postalm als Ziel gewählt – und es war eine super Entscheidung.
Nachdem der Liftbetrieb bereits eingestellt wurde und der viele Neuschnee, der in der letzten Woche noch gefallen ist, ungespurtes, einsames Winterwandern ermöglichte, hatten wir perfekte Verhältnisse. Die Sonne versteckte sich zwar oft hinter den tiefen Wolken, aber immer wieder durften wir die angenehme Wärme von oben spüren.
Vom Parkplatz beim Lienbachhof starteten wir bei freier Routenwahl bis zur Talstation des 3er-Liftes und von dort am Parkplatz 3 vorbei am gespurten Winterwanderweg Richtung Schafbergblickhütte, die als „offen“ ausgewiesen war. Vorher sind wir aber rechts abgezweigt, um noch zur Thorhöhe aufzusteigen. Das haben wir zwar nicht ganz geschafft, weil Bruno noch seine Schultern nach vergangenen Operationen zu stark spürte, aber die Verhältnisse ließen es zu, einfach abzudrehen und durch das freie Gelände zum SW-Hang des Windkogels zu gelangen und von dort dann die Hütte anzusteuern. Leider hatte die dann doch geschlossen, also haben wir dort nur kurz zum Jausnen gerastet.
Dann sind wir wieder ziemlich frei Richtung Huberhütte gegangen und nachdem die natürlich auch geschlossen hatte zum Parkplatz weitergegangen. Nach knapp 3 1/2 Stunden, 8,4 km und 550 hm war die anspruchsvolle Premieren-Schneeschuhwanderung für meine beiden Begleiter und mich vorbei und es hätte kaum schöner sein können.
Und die Wintersaison ist für mich endgültig vorbei, ich freue mich auf das Frühjahr mit schönen Wanderungen und Radtouren.
Hier noch ein paar Eindrücke:





























