Nach den beiden Tagesaufträgen im April (Radeln im Raum St. Wolfgang) und Mai (Traunsteinbesteigung) ging es mit Ende Mai richtig los. Zuerst durfte ich wieder für die Donautouristik auf Erkundung gehen, diesmal führte mich die Reise nach Landau im deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz. Diese sehr schöne 50 Ts EW-Stadt an der deutschen Weinstraße hat allerhand zu bieten, insbesondere ein sehr feines Parkhotel, von dem aus ich meine 6 Radtouren starten durfte. Diese führten mich (An-und Rückreise teils mit dem Zug) von Wörth am Rhein nach Speyer, wo der älteste romanische Dom der Welt steht, in das Schuhmacherdorf Hauenstein, wo der größte Schuh der Welt ausgestellt ist, zum Schloss nach Karlsruhe, zum Badeteich in Lauterbourg in Frankreich, nach Deidesheim und nach Gerbersheim am Rhein. Kaum zurück bin ich mit meinem Guidekollegen Frowin in Salzburg einem Bus der Fa. Klemm-Reisen aus Ebermannstadt zugestiegen, um mit insgesamt 32 Oberfranken (Raum zwischen Bamberg und Nürnberg) nach Kärnten an den Ossiachersee zu fahren. Von dort aus durften wir 5 Touren fahren, der Bus mit Radanhänger brachte uns zu unterschiedlichen Startplätzen bzw. holte uns am Ziel wieder ab. So umrundeten wir den Wörthersee, fuhren am Drautalradweg von Faak nach Ferlach bzw. von Ferlach zum Klopeinersee bzw. am Gailtalradweg von Nötsch nach Villach.
Und jetzt bin ich an der Nordsee gelandet !
Wieder für Donautouristik darf ich von Büsum aus 5 Radtouren erkunden und darüber möchte ich wieder ausführlicher berichten. Bei DT hatte man Verständnis dafür, dass die An- und Abreise an die Nordsee nicht an einem Tag zu schaffen ist, daher durfte ich nach meiner Abreise einen Zwischenstopp in Karlstadt am Main einlegen, wo ich im wunderschön gelegenen Hotel „Mainuferpromenade“ nächtigen durfte. Der kleine Ort selbst ist mittelalterlich romantisch und bei so schönem Wetter sehr gemütlich:







Dann kam gestern die mit 620 km längere Teilstrecke, über Fulda, Kassel, Hannover führte die A 7 nach Hamburg und dann noch auf der A 23 nach Heide, von dort sind es dann nur mehr 15 km bis an die See. Zuerst im Hotel Windjammer eingecheckt, dann eine erste Erkundung der näheren Umgebung inkl. einem Matjesbrötchen, und dann in die Sauna und zum Abendessen im Hotel Küstenperle. Dort sind die Gäste von DT ja eigentlich untergebracht, leider stand zu dem von mir möglichen Reisetermin für mich kein Zimmer mehr zur Verfügung, deshalb wurde Ersatz im Windjammer gesucht und gefunden. Wunderbares Abendessen, dann noch mit dem Rad zum Hafen, um 21:30 ist dann dort schon tote Hose, und ab ins Hotelzimmer. Heute morgen hat es stark abgekühlt, in der Nacht hat es stark geregnet und ab ca. 9:00 Uhr – wenn ich meine erste 50 km Erkundungstour nach Meldorf starten soll – soll es trocken aber stark windig sein. Kein Problem, der Akku ist voll und ich bin gut ausgerüstet.
Hier noch ein paar Bilder meiner ersten Eindrücke in Büsum, jetzt geh ich mal frühstücken:









