Nationalparkzentrum Tönning

Die heutige und letzte Erkundungstour, die ich für DonauReisen hier in Büsum fahren durfte, führte mich wieder über das Eidersperrwerk und weiter nach Osten nach Tönning. Dieser kleine Hafenort an der Eider war bis 1945 ein bedeutender Seefliegerhorst und beherbergt heute das Nationalparkzentrum Multimar Wattforum.

In der interaktiven Erlebnisausstellung erfährt man beeindruckende und spannende Geschichten aus den Lebensräumen zwischen Flüssen, Salzwiesen, Wattboden und Nordsee – anschaulich, verständlich und unterhaltsam. Für wissbegierige Erwachsene aber auch für Kinder, wird ein hochinteressantes und super aufbereitetes Programm geboten.

Das Wetter zeigte sich heute nicht von seiner besten Seite, aber was solls, ich bin wieder im Trockenen und mein Rad ist schon am Heckträger verpackt.
Hier noch die letzten Eindrücke meiner Radtage, morgen geht es zu Freunden nach Husum und mit ihnen mit dem Zug nach Westerland/Sylt:

Seehundstation Friedrichskoog

Die heutige Tour war sehr interessant, führte sie mich doch nach Süden zur Seehundstation in Friedrichskoog. Dort werden verlassene Jungtiere (Heuler) und verletzte Robben hingebracht, aufgepeppelt und dann wieder ausgewildert, also wieder in Freiheit entlassen.
Gleich in der Früh hat mich beim Hotel Küstenperle ein gar nicht scheuer Hase empfangen und dann bin ich, warm und winddicht bekleidet losgefahren. Da hat es zwar (noch nicht) geregnet, aber es war doch ziemlich frisch. Irgendwann habe ich dann doch die ersten Tropfen gespürt und die Wolkenkonstellation war doch so, dass ich mich auch regendicht gemacht habe. Bis zur Seehundstation war es noch nicht schlimm, aber als ich dort wieder gestartet bin, war ich doch froh über meine wasserdichte Ausrüstung. Je weiter ich bei der Rückfahrt Richtung Büsum kam, umso schöner wurde es. Zuerst hatte es aufgehört zu regnen, dann die ersten blauen Flecken am Himmel und als ich in Büsum war, hat die Sonne gescheint. Da hab ich mir dann doch ein Matjesbrötchen mit einem Glas Grauburgunder beim GOSCH gegönnt.

Hier noch ein paar Eindrücke des heutigen Tages:

Heute Brunsbüttel

Die heutige Tour führte mich nach Brunsbüttel, wo der Nord-Ostsee-Kanal in die Elbe und damit in die Nordsee mündet. Das erste Drittel der Tour ist mir vom ersten Tag noch bekannt, weil es Richtung Meldorf ging, dann aber weiter nach Süden, über St. Michaelisdonn schließlich nach 52 km nach Brunsbüttel. Ich beobachtete die Fähre über den Kanal, dann den Schleusvorgang mit 3 Fracht-bzw. Containerschiffen und radelte dann – vorerst der Elbe entlang – wieder nach St. Michaelisdonn. Dort hatte ich dann schon 79 km zurückgelegt und bin mit dem Zug über Heide nach Büsum gefahren. Das war nun schon der dritte Tag, den ich trotz beeindruckender Wolkenstimmungen bei Sonnenschein gefahren bin, was will man mehr.

Hier noch ein paar Eindrücke von heute:

Die größte Sandkiste Deutschlands

Gestern ging es nach Norden, zuerst zum Eidersperrwerk und dann weiter zum endlosen Strand von St. Peter-Ording und St. Peter-Bad. Starker Wind, unzählige Schafe an den Deichen und kreischende Möwen beim Sperrwerk waren meine Begleiter, einen kurzen Regenschauer mit Gewitter um die Mittagszeit konnte ich Gott sei Dank gut geschützt beim GOSCH in St. Peter-Bad absitzen. Von den sturmflutsicheren Stelzenhäusern in St. Peter bin ich natürlich dann barfuß über den langen Strand, um das Meer zu suchen.

Auf Empfehlung meiner Husumer Freunde Karin und Gerd kehrte ich in Tating im Schweizer Haus noch auf einen Pott Kaffee ein und habe dort tatsächlich mit einem anderen Radfahrer die Wolken am Himmel beurteilt und der war tatsächlich ein Schweizer.
Alles in allem eine sehr schöne Tour, mit 91 km ziemlich lang, hier darf ich Euch noch meine Eindrücke zeigen:

Erste Tour nach Meldorf

Meine erste Tour führte mich gestern nach Meldorf, der Weg führte Anfangs gleich an der Nordsee durch ein Naturschutzgebiet – allerdings durch den Schutzdeich vom Meer separiert. Dann aber durfte man den von vielen Schafen besiedelten Deich zum Meer hin überqueren und konnte die steife Brise so richtig spüren. Dann ging es zum kleinen Meldorfer Hafen und dann auf einem Damm nach Meldorf zu einem für die Kleinheit des Ortes mächtigen Kirchengebäude, der auch als Meldorfer Dom bezeichnet wird. Zurück nach Büsum ging es dann kreuz und quer übers Land, mit Wind meist entgegenkommend, dann von der Seite und kurz – zur Erholung zwischendurch – auch mal von hinten. Am Horizont zeigt das Büsumer Hochhaus die Richtung an und nach
48 km (und etlichen zusätzlichen, dem Erkundungsauftrag geschuldeten Fahrkilometern) war ich wieder in Büsum.
Hier noch ein paar Eindrücke:

Und wer wissen will, warum ich den Norden liebe, kann sich das von der Autorin Moni Harry vorgetragene Liebesgedicht an den Norden anhören.

Endlich wieder unterwegs

Nach den beiden Tagesaufträgen im April (Radeln im Raum St. Wolfgang) und Mai (Traunsteinbesteigung) ging es mit Ende Mai richtig los. Zuerst durfte ich wieder für die Donautouristik auf Erkundung gehen, diesmal führte mich die Reise nach Landau im deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz. Diese sehr schöne 50 Ts EW-Stadt an der deutschen Weinstraße hat allerhand zu bieten, insbesondere ein sehr feines Parkhotel, von dem aus ich meine 6 Radtouren starten durfte. Diese führten mich (An-und Rückreise teils mit dem Zug) von Wörth am Rhein nach Speyer, wo der älteste romanische Dom der Welt steht, in das Schuhmacherdorf Hauenstein, wo der größte Schuh der Welt ausgestellt ist, zum Schloss nach Karlsruhe, zum Badeteich in Lauterbourg in Frankreich, nach Deidesheim und nach Gerbersheim am Rhein. Kaum zurück bin ich mit meinem Guidekollegen Frowin in Salzburg einem Bus der Fa. Klemm-Reisen aus Ebermannstadt zugestiegen, um mit insgesamt 32 Oberfranken (Raum zwischen Bamberg und Nürnberg) nach Kärnten an den Ossiachersee zu fahren. Von dort aus durften wir 5 Touren fahren, der Bus mit Radanhänger brachte uns zu unterschiedlichen Startplätzen bzw. holte uns am Ziel wieder ab. So umrundeten wir den Wörthersee, fuhren am Drautalradweg von Faak nach Ferlach bzw. von Ferlach zum Klopeinersee bzw. am Gailtalradweg von Nötsch nach Villach.

Und jetzt bin ich an der Nordsee gelandet !

Wieder für Donautouristik darf ich von Büsum aus 5 Radtouren erkunden und darüber möchte ich wieder ausführlicher berichten. Bei DT hatte man Verständnis dafür, dass die An- und Abreise an die Nordsee nicht an einem Tag zu schaffen ist, daher durfte ich nach meiner Abreise einen Zwischenstopp in Karlstadt am Main einlegen, wo ich im wunderschön gelegenen Hotel „Mainuferpromenade“ nächtigen durfte. Der kleine Ort selbst ist mittelalterlich romantisch und bei so schönem Wetter sehr gemütlich:

Dann kam gestern die mit 620 km längere Teilstrecke, über Fulda, Kassel, Hannover führte die A 7 nach Hamburg und dann noch auf der A 23 nach Heide, von dort sind es dann nur mehr 15 km bis an die See. Zuerst im Hotel Windjammer eingecheckt, dann eine erste Erkundung der näheren Umgebung inkl. einem Matjesbrötchen, und dann in die Sauna und zum Abendessen im Hotel Küstenperle. Dort sind die Gäste von DT ja eigentlich untergebracht, leider stand zu dem von mir möglichen Reisetermin für mich kein Zimmer mehr zur Verfügung, deshalb wurde Ersatz im Windjammer gesucht und gefunden. Wunderbares Abendessen, dann noch mit dem Rad zum Hafen, um 21:30 ist dann dort schon tote Hose, und ab ins Hotelzimmer. Heute morgen hat es stark abgekühlt, in der Nacht hat es stark geregnet und ab ca. 9:00 Uhr – wenn ich meine erste 50 km Erkundungstour nach Meldorf starten soll – soll es trocken aber stark windig sein. Kein Problem, der Akku ist voll und ich bin gut ausgerüstet.
Hier noch ein paar Bilder meiner ersten Eindrücke in Büsum, jetzt geh ich mal frühstücken:

Der Weg des Buches

Meine drei Wanderfreunde aus der Welser Gegend, Willi, Josef und Georg hatten mich motiviert, mit ihnen Teiletappen des „Weg des Buches“ zu gehen. Das ist ein protestantischer Pilgerweg, der zeigen soll, wie die lutherische Bibel verbreitet wurde. Wir sind zwar alle vier Katholiken, trotzdem wollten wir uns die schöne Landschaft, durch die dieser Weg in Oberösterreich führt, nicht vorenthalten. Vor drei Wochen sind wir schon in 2 Tagesetappen von Andorf nach Peuerbach (26 km) und dann von Peuerbach nach Schlögen (20 km) gewandert, letztes Wochenende standen dann die Etappen Schlögen – Eferding ( 26 km) und Eferding – Wallern (28 km) am Programm.
Mit dem Auto nach Wels, dort die drei „Jungs“ aufgenommen und nach Eferding gefahren und mit dem Bus nach Schlögen. Gleich zu Beginn ein ziemlich steiler Anstieg zum Aussichtspunkt „Schlögenblick“ und weiter nach Haibach ob der Donau. Der Regen, der dort 2 Tage zuvor gefallen ist, hat sogar einen Feuersalamander aus seiner Deckung gelockt und die Sonne des Wandertages hat eine Blindschleiche dazu motiviert. sich an Weg zu wärmen.
Wir sind dann zur Aschach hinuntergewandert und kurz vor Eferding zu beeindruckenden Ruine Schaunburg aufgestiegen. Dann vorbei an der Landerlkapelle, der Sprungschanze in Hinzenbach und dem Denkmal das an Stefan Fadinger und Christoph Zeller erinnert, bis wir schließlich die Pfarrkirche Eferding und unser Quartier am Hauptplatz erreicht haben. Das Bierchen dort hat wirklich gut getan.

Am Samstag sind wir dann in Eferding Richtung Fraham gestartet, leider war der schöne Wiesenweg bald vorbei und wir sind fast nur mehr am Asphalt gegangen. Wir haben sogar das im Wald verstecke Bauernkriegsdenkmal gefunden, das an die schwere Niederlage der Bauern vor 400 Jahren im Emlinger Holz erinnert, gefunden. Dann ging es hoch auf den Kamm, endlich wieder zumindest im Wald, bis wir zuerst die evangelische Toleranzkirche in Unterscharten erreichten, und dann an Scharten vorbei beim GH Schartnerblick verweilten. Ich musste mich dort ausklinken, weil ich dort den Bus nach Eferding zum Auto erreichen musste (ich war am späten Nachmittag noch in Linz zu Gast), Willi hat mich begleitet, aber Georg und Josef haben die Etappe pflichtgemäß bis zum Ziel beendet.

Hier noch einige Eindrücke:

Traunsteintour

Für gestern hatte ich ja einen Auftrag, 4 Gäste aus dem Waldviertel (ein Vater mit Sohn, Tochter und Schwiegersohn) auf den Traunstein zu führen. Nachdem ich selbst einige Jahre nicht mehr oben war, bin ich vorsichtshalber schon 8 Tage zuvor die geplante Route mal mit einem lieben Freund gegangen (Hernlersteig rauf und Mairalm runter). Da meine aktuelle Kondition dafür ausreichend war, habe ich dem Auftrag gelassen entgegen gesehen und das Wetter hätte für diese Tour nicht besser sein können.
Um 8:00 Uhr mit dem vorbestellten Traunsteinshuttle ab P&R Engelhof rein zum Einstieg, in halbwegs gemütlichen 3 1/2 Stunden zum Plateau, dann zuerst zum Gipfel und anschließend Einkehr in der Gmundner Hütte. Kurz nach 14:00 sind wir dann aufgebrochen und wohlbehalten beim Kaisertisch angekommen. Weil es gar so schön war, sind wir auch noch den Miesweg gegangen und haben gerade noch rechtzeitig um 17:18 den Hois’n erreicht, um dort ein Bier zur Belohnung zu genießen, bevor uns um 17:32 der Shuttle wieder zu den Autos gebracht hat.
Ein wunderbarer Tag mit sehr netten Leuten, denen ich herzlich zu der Bergwanderleistung gratulieren darf.

Hier noch ein paar Eindrücke:

Postalm statt Krippenstein

Nachdem das Wetter gestern zwar grundsätzlich schön war, aber die Wolkenuntergrenze zu niedrig war, um am Krippenstein gute Sicht zu haben, wurde umdisponiert und meine beiden Begleiter Bruno und Toni haben dann die Postalm als Ziel gewählt – und es war eine super Entscheidung.
Nachdem der Liftbetrieb bereits eingestellt wurde und der viele Neuschnee, der in der letzten Woche noch gefallen ist, ungespurtes, einsames Winterwandern ermöglichte, hatten wir perfekte Verhältnisse. Die Sonne versteckte sich zwar oft hinter den tiefen Wolken, aber immer wieder durften wir die angenehme Wärme von oben spüren.
Vom Parkplatz beim Lienbachhof starteten wir bei freier Routenwahl bis zur Talstation des 3er-Liftes und von dort am Parkplatz 3 vorbei am gespurten Winterwanderweg Richtung Schafbergblickhütte, die als „offen“ ausgewiesen war. Vorher sind wir aber rechts abgezweigt, um noch zur Thorhöhe aufzusteigen. Das haben wir zwar nicht ganz geschafft, weil Bruno noch seine Schultern nach vergangenen Operationen zu stark spürte, aber die Verhältnisse ließen es zu, einfach abzudrehen und durch das freie Gelände zum SW-Hang des Windkogels zu gelangen und von dort dann die Hütte anzusteuern. Leider hatte die dann doch geschlossen, also haben wir dort nur kurz zum Jausnen gerastet.
Dann sind wir wieder ziemlich frei Richtung Huberhütte gegangen und nachdem die natürlich auch geschlossen hatte zum Parkplatz weitergegangen. Nach knapp 3 1/2 Stunden, 8,4 km und 550 hm war die anspruchsvolle Premieren-Schneeschuhwanderung für meine beiden Begleiter und mich vorbei und es hätte kaum schöner sein können.
Und die Wintersaison ist für mich endgültig vorbei, ich freue mich auf das Frühjahr mit schönen Wanderungen und Radtouren.

Hier noch ein paar Eindrücke:

Abschlußtour mit Whisky

Gestern am Samstag habe ich noch eine Abschlußwanderung gemacht und bin 13,3 km durch die Gegend westlich von Ottenschlag gegangen. Man könnte auch sagen, es war eine „Teichrunde“ denn ich bin an 4 größeren Teichen vorbeimarschiert. Gleich am Anfang wieder am Oberen Dorfteich vorbei, dann über Jungschlag zum Himmelteich, weiter zum Weyerteich und schließlich fast am Ende der Tour noch am kleinen „Unteren Dorfteich“ entlang.
Dann gab es aber richtiges Kontrastprogramm, unser Tisch hatte vereinbart, am Nachmittag die Whisky-Erlebniswelt im nahen Roggenreith zu besuchen, der ersten Whiskydestillerie Österreichs und es war wirklich beeindruckend, was die Familie Haider da im Nirgendwo auf die Beine gestellt hat. Natürlich war neben der interessanten Führung auch eine kurze Verkostung dabei und weil wir dann schon gut in Stimmung waren, haben wir noch im sehr ansprechenden Schlosskeller den Heurigen besucht und uns mit einer köstlichen Schlossplatte (Brettljause) und einer Schoko-Mohntorte die notwendige Unterlage für die Weinkonsumation geschaffen. Gut, dass ich als Alkoholfastender noch einen der 6 Joker spielen konnte.
Nach einer um eine Stunde verkürzten Nacht war heute noch eine Abschlussuntersuchung zu absolvieren und jetzt geht es dann ans Kofferpacken, um morgen nach dem Frühstück nach Hause fahren zu können. So schön diese 3 Wochen da heroben auch waren, jetzt freu ich mich riesig, wieder nach Hause zu kommen.