Wieder einmal die „Gmundner Bergwelt“

Gestern Nachmittag hat der Verein „Bahn zum Berg“ in Zusammenarbeit mit POW-AT (Protect our winters) ein neues Buch präsentiert, in dem 40 sehr schöne Bergwanderungen in Oberösterreich vorgestellt werden, die alle mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar sind. Dazu wollten die Proponenten dieses Buches auch eine der darin enthaltenen Wanderungen selbst gehen und ich hatte eigentlich den Auftrag, die Gruppe von der Bahnhaltestelle Traunkirchen Ort über die beiden Sonnsteine nach Ebensee zu begleiten. Aufgrund des sehr schlechten Wetterberichts hat mich die Gruppe aber kurzfristig gebeten, eine alternative Wanderung vorzuschlagen, die auch bei Regen und schlechter Bergsicht zu gehen ist. Und da ist mir wieder die Wanderung über die „Berge“ rund um Gmunden eingefallen.
Ich habe die Wanderer Veronika, Anna, Lukas und David, die mit dem Zug aus Wien, Salzburg und Innsbruck angereist sind, um 10:23 am Gmundner Bahnhof abgeholt und wir sind mit der Traunseetram zum Rathausplatz gefahren. Dort ist dann noch Thomas aus Ried i.Trkr. dazu gestoßen und wir haben uns auf den Weg gemacht, um zuerst von der Esplanade aus den Hochkogl zu erklimmen. Weiter ging es dann über Kalvarienberg, Bräuhausberg, über die Marienbrücke zum Weinberg und Bäckerberg, vorbei am Krottensee zum Tastelberg und über den Lemberg zu den Schienen der Traunseetram. Den finalen Moosberg mussten wir dann auslassen, da wir um 14:07 am wieder Rathausplatz sein mussten, um mit der Tram und weiter mit dem 507er zur Bräuwiese mussten. Dort wurde dann das tolle Buch entsprechend vorgestellt und dort war dann auch mein „Arbeitstag“ zu Ende. Wir waren zwar nicht wirklich Alpin unterwegs, aber trotzdem war es eine Wanderung unter dem Motto „Mit der Bahn zum Berg“ und in Anbetracht der wirklich schlechten Witterung war es auch g’scheit, die Alternative zu wählen. Und ich denke, es hat den 5 wetterfesten Wanderern auch gefallen.
Viele Bilder habe ich noch nicht, die von Lukas ((c) Lukas Pilz) sind hier zu finden:

https://drive.google.com/drive/folders/1-FtbLSH6kaOcSuWJiCgy0oWfUxgIVWtV

Hopfenkönigwanderung am Unabhängigkeitstag

Am kommenden Samstag, 20 04, findet in der Privatbrauerei Eggenberg eine Feier zum Unabhängigkeitstag statt:

Da möchte ich gerne dabei sein und ich lade Euch ein, mich bei einer Wanderung dorthin zu begleiten. Auch wenn die Witterung aktuell nicht die Beste ist, wandern kann man ja bei (fast) jedem Wetter, und so schlimm wird es nicht werden.

Die Ausschreibung findest Du hier:

Anmeldungen sind jederzeit möglich

Bike-Erkundungstour im Ausseerland

Gestern habe ich mich mit meinem Guide-Kollegen Frowin auf Erkundungstour in steirische Salzkammergut begeben. Wir beide dürfen ja Mitte Mai eine bayrische Radlergruppe an 5 Tagen durch das Salzkammergut führen und eine Etappe führt da ins Ausseerland. Nachdem es gestern so schön war und wir beide wissen wollten, ob man nicht doch mit dem MTB rund um den Grundlsee fahren kann, haben wir eine Probebefahrung gemacht. Der Ausgangspunkt der Tagestour steht noch nicht exakt fest, das Reisebüro hatte die Pötschennöhe vorgeschlagen, wir wollen die Gäste aber lieber durch das Koppental nach Bad Aussee führen. Gestern war diese Tour aber leider nicht möglich, dort ist der Rad- und Wanderweg wegen Aufarbeitungsarbeiten nach einem Windwurf gesperrt. Dafür haben wir einen ganz kurzen Abstecher zur bezaubernden Koppenwinkellacke gemacht.
Eine Alternative ist ein Tourstart dann von Lupitsch aus vorgesehen, da kann man über schöne Güterwege nach Bad Aussee und dann weiter zum Grundlsee und dann noch zum Toplitzsee fahren, wo 1819 Erzherzog Johann seine Anna Plochl kennen gelernt hat. Ja und dann haben wir es eben versucht, auch die Südseite des Grundlsees zu befahren – dass es verboten ist, wussten wir. Nach Ende des asphaltierten Güterweges wurden wir auch noch auf einem Schild darauf hingewiesen, dass der Weg für Fahrräder und Kinderwägen nicht geeignet ist, aber wir wollten es halt wissen. Bald wurde es wirklich ruppig, dann auch Single Trail und schließlich eine seilversicherte Bergpfadpassage. Schiebend und teilweise tragend kämpften wir uns aber tapfer weiter, bis wir wieder so etwas wie eine Forststraße erreichten, ja und irgendwann war auch der Weg wieder asphaltiert und die Umrundung war geschafft. Aber ehrlich – keine Empfehlung, das auch zu versuchen.
Wieder am See radelten wir dann über Mosern und Untertressen nach Altaussee bis zum geplanten Ziel der Tagestour Blaa Alm. Leider hatte die noch geschlossen, aber beim Schneiderwirt in Altaussee hat uns dann die Jause auch sehr gut geschmeckt.

Hier noch ein paar Eindrücke unserer Erkundungstour:


Marien – Wanderweg 2. Etappe


Nach den hochsommerlichen Tagen war es gestern ganz anders: Kalt am morgen und auch noch regnerisch, als ich schon um 5:21 vom Bahnhof Gmunden nach Wels fuhr, wo dann um 6:10 schon meine Begleiter Willi und Josef auf mich warteten, um nach Ried i.I. weiter zu fahren. Dann noch ein kurzes Stück mit dem Bus und wir waren dort, wo wir eine Woche zuvor unsere 1. Etappe mit knapp 21 km beendet hatten. Diesmal standen ca. 30 km bis Maria Schmolln am Programm, gut dass wir schon so bald (7:45 Uhr) dort starten konnten. Bei leichtem Nieseln erreichten wir über schöne Waldwege zuerst den Hengstberg, ich bewundere die vielen Preiselbeersträucher und musste dabei an das Kinderbuch „Hänschen im Blaubeerenwald“ denken. Am höchsten Punkt des Bezirkes Ried bei der Steiglbergwarte machten wir unsere Mittagsrast dann schaute auch schon mal kurz die Sonne raus und dann ging es weiter dem Pilgerweg entlang. Endlich trafen wir auch, auf den ich bei diesem Wetter schon gewartet hatte – einen prächtigen Feuersalamander und kurz darauf auch noch einen zweiten, der am Weg mitspazierte. Vorbei an schönen Wiesen mit wunderbar blühenden Obstbäumen erreichten wir schließlich den Ortsrand von Maria Schmolln und dann hieß es noch die letzten 85 hm über steile Wege zur Wallfahrtskirche hinauf zu wandern. So gegen 15:00 waren wir dann dort und hatten noch genug Zeit für Besinnung in der Kirche und ein gutes Rieder Bier im benachbarten Cafehaus, bis dann um 16:29 der Bus nach Mattighofen ging und dann mit der Bahn wieder nach Hause, um 18:23 war ich wieder in Gmunden.
Wunderbar war es wieder, die 3 Etappe mit wieder ca. 30 km nach Eggerding machen wir dann am 8. Mai, ich freue mich schon darauf.
Hier noch ein paar Eindrücke:

Marien- Wanderweg – 1. Etappe

Gestern startete ich in die Wandersaison 2024 und dazu hat mich mein Freund Willi eingeladen, mit seinem Welser Freund Josef den Marien-Wanderweg mit gesamt 132 km in 5 Tagesetappen in Angriff zu nehmen. Gestern starteten wir (natürlich nach einer Anreise mit Öffi über Attnang und Ried i.I.) um 9:30 mit einer Besichtigung der schönen gotischen Kirche in St. Marienkirchen am Hausruck und wanderten dann entlang eines Kreuzweges hoch zum Kamm des Hausrucks. Von dort ging es dann eigentlich immer am Kamm dieses Höhenrückens entlang, wir querten einige Verbindungsstraßen zwischen Alpenvorland und Innviertel und waren nach ca. 20 km schließlich in der kleinen Siedlung Feitzing b. Pramet, wo wir auf den Bus um 14:24 warteten, der uns dann über Frankenburg nach Redl-Zipf brachte und dann wieder mit der Bahn nach Hause, wo ich um 16:23 in Gmunden ankam. Wir hatten also ein ganz ordentliches Marschtempo, das eigentlich dem Sinn des Pilgerns nicht wirklich entsprochen hat, aber wahrscheinlich war es einfach der frühlingshafte Tatendrang, der uns so anspornte. Nächsten Mittwoch geht es dann zur 2. Etappe mit dann fast 30 km und ca. 600 hm von Feitzing nach Maria Schmolln. Da werden wir unser Tempo wohl ein wenig zügeln müssen, um diesen Anforderungen dann auch gerecht zu werden.

Hier noch ein paar Eindrücke über den gestrigen Tag:

Woch’a Teil’n – Wunderbar

Die heutige Veranstaltung von Hans Prangl auf der sonnigen Terrasse der Kranabethhütte am Feuerkogel war mehr als gelungen. Am wahrscheinlich einzig schönen Tag dieser Woche durfte ich meine beiden netten Begleiterinnen bereits am Bahnhof in Ebensee Landungsplatz kennen lernen. wo uns Hans abholte und zur Talstation brachte. Elfi aus Linz und Anni aus Salzburg waren oben angekommen gleich von Beginn an begeistert – kein Wunder bei der traumhaften Aussicht auf den Dachsteingletscher und das Tote Gebirge. Da bede sehr sportlich waren, entschloss ich mich, mit ihnen die gr0ße Runde über Alberfeldkogel, hinteres Edeltal und Helmeskogel zu gehen (immerhin 7,1 km) und dann die Hütte anzusteuern.
Um 12:30 erreichten wir schließlich die Kranbethhütte, wo uns schon schneidige Musi erwartete. Nach der kulinarischen Stärkung mit Suppe und Kaiserschmarrn wurde dann von Hans noch ein topmodernes Paar Komperdell-Tourenstöcke unter allen Teilnehmern verlost und Anni war die Glückliche, die diesen tollen Preis aus den Händen von Tourismusdirektor Andreas Murray entgegen nehmen durfte. War auch irgendwie gerecht, dass eine von den beiden gewonnen hat, die vor der Hüttengaudi auch noch sportlich aktiv waren.

Ich denke es war für meine beiden sportlichen Begleiterinnen ein schöner Tag, auch ich habe es genossen. Hier noch ein paar Eindrücke :

Wocha Teil’n mit Schneeschuhwanderung

Johann Prangl, der Organisator der beliebten „Wocha Teil’n“-Veranstaltungen veranstaltet am kommenden Mittwoch, 20 03, die nächste gemütliche Aktivität. Für alle die das wollen gibt es vorher noch eine schöne Schneeschuhwanderung, die ich führen darf. Interessenten können sich noch gerne bei Hans anmelden.

Details dazu findest Du hier:

Schneeschuhtour am Feuerkogel

Heute hat es mich bei dem sonnigen und warmen Wetter wieder einmal auf den Feuerkogel getrieben, natürlich wieder mit der Bahn nach Ebensee, vom Landungsplatz zu Fuß zur Seilbahn und oben dann mal bei gar nicht so wenig Wind aus Süden Richtung Europakreuz am Alberfeldkogel, um die herrliche Aussicht ins Alpenvorland zu genießen. Dann über das hintere Edeltal zum Helmeskogel und schließlich wieder gemütlich zurück zur Bergstation. Am Ende waren es dann 7,7 km bei 380 hm, ich bin gespannt, wie lange es dort oben noch gut gehen wird. Denn zum Helmeskogel rauf bin ich dann schon ohne Schneeschuhe über den aperen Pfad gegangen.
Hier noch ein paar Eindrücke:

Traumhafte Schneeschuhtour mit RuxxBobabfahrt am Kasberg

Nachdem ich letzten Samstag noch eine Gruppe Schneeschuhwanderer am Krippenstein bei Regen führen musste, war es gestern am Kasberg ganz anders. Für Manfred Angerers Firma Abenteuer Management durfte ich 9 sportliche Damen und Herren bei einer Schneeschuhtour am Kasberg begleiten. Einige davon waren zum ersten mal mit Schneeschuhen unterwegs und wir durften einen traumhaften Wintertag erleben. Denn in der Nacht auf Samstag hat es oben ab so ca. 1.200 hm so circa 30 cm frischen Pulverschnee geschneit. Und das freute natürlich nicht nur die Schifahrer besonders.

Unsere Gruppe war ja mit sogenannten „RuxxBobs“ unterwegs, das sind hohle Polyesterschlitten, in die man sein eigenes Gepäck reingeben kann und dann den Bob auf einem komfortablen Traggestell beim Schneeschuhwandern wie einen Rucksack am Rücken trägt. Das ist zwar ein klein wenig mühsam, aber dafür hat man dann bei der Abfahrt so richtig Spass. Aufgrund der mehr als mäßigen Schneeverhältnisse im unteren Bereich sind wir erstmals bis zur Sonnalm mit der Gondel raufgefahren, dann die Schneeschuhe an die Füße und den RuxxBob auf den Rücken und durch den Wald zur Talstation der 12er-Umlaufbahn. Mit dieser rauf zur Sepp Huber Hütte und dann wurde es sportlich. Durch den Tiefschnee im Wald und ein wenig am Pistenrand rauf zur Bergstation Regenkar, eine erste Rast, die manche schon im Liegestuhl genossen, dann weiter zum Aussichtspunkt „Dachsteingletscherblick“ und dann schneidig durch den Tiefschnee im Gelände runter Richtung KasbergSee und wieder zur Sepp Huber Hütte. Weil wie ja Spaß haben wollten sind wir nochmal rauf zum Regenkar und dort wurde dann geswitched – RuxxBob auspacken, Schneeschuhe und Stöcke aufs Traggestell und los geht die Abfahrt. Über die Schiabfahrt runter zur Farrenau und dort entschied ich mich entgegen dem ursprünglichen Plan, doch mit den Bobs auf der alten Familienabfahrt bis ins Tal abzufahren und nicht die Gondel zu nehmen. Das bedeutete zwar ca. 1,2 km den Schlitten bis zum Hochberghaus teilweise zu ziehen, aber dafür hofften wir auf weiteren Spaß. Leider war aber dann insbesondere auf der asphaltierten Hochbergstraße dann doch sehr wenig Schnee, um es richtig krachen zu lassen, dafür entschädigte der letzte Hang vor dem Parkplatz bei der Talstation nochmals richtig. Dort lag dann doch ausreichend Schnee um so richtig Tempo zu zeigen.
Alles in Allem ein gelungener Wintersporttag, ich denke die Teilnehmer haben es wirklich genossen. Hier noch ein paar Eindrücke:

Vollmondwanderung am 24 02

Am kommenden Samstag, 24 02, ist die nächste Vollmondnacht und laut aktuellem Wetterbericht sollte es halbwegs schön sein, sodass der Mond auch in seiner vollen Pracht zu sehen sein sollte.
Ich würde gerne wieder die Oberriedelrunde ab GH Silbermair in St. Konrad gehen, die Tourbeschreibung dazu findest Du hier:

Anmeldungen nehme ich gerne entgegen.