Ich bin wieder zurück !

Liebe Besucher meiner Homepage, ich melde mich nun nach längerer Absenz wieder zurück. Manche von Euch wussten vielleicht von der schweren Krankheit meiner Frau, die meine persönliche Anwesenheit vor Ort zunehmend forderte und ich deshalb keine Touren mehr planen konnte. Nun ist sie von ihrem Leiden erlöst und auch wenn ich traurig bin, sie nicht mehr um mich zu haben, weiß ich, dass sie nun ihren Frieden hat und mein Leben auch ohne sie weitergehen muss.

Die nächsten drei Wochen werde ich im Waldviertel im Lebens.Resort.Ottenschlag mit „Gesundheitsvorsorge Aktiv“ verbringen (früher nannte man das eine Kur) und ich möchte die Zeit nutzen, meine Homepage wieder zu aktivieren und Touren unterschiedlicher Abforderungen zu planen und vielleicht zu organisieren. Damit ich weiß, wie fit ich noch bin, habe ich den gestrigen herrlichen Frühlingstag für eine schöne Tour in der näheren Umgebung genützt:
it dem Citybus zum Bahnhof Gmunden, dort um 9:24 Uhr nach Traunkirchen Winkl und von dort über den Zellerlweg nach Traunkirchen Ort, wo dann der Weg hinauf zum Baalstein und zur Geiswand abzweigt. Beide sind wunderbare Aussichtspunkte mit Blick nach Norden, der Baalstein ist eigentlich einfach zu erreichen, die Geiswand ist eine kurze Kletterei mit ausreichender Seilsicherung und vielleicht nicht nach jedermanns Geschmack.
Von dort dann rauf zur Forststraße und dann den unmarkierten, aber meist gut erkennbaren Weg über den Kamm des Fahrnaugupfes zum mit einem kleinen Holzkreuz geschmückten Rastplatz auf ca. 1.200 hm Seehöhe. Von dort geht es dann noch ca. 15 min weiter bis zum „Gipfel“ des Berges, ein weiteres kleines Holzkreuz mitten im Wald ist dort aufgestellt.
Dann erfolgt der Abstieg runter zur Forststraße, die zur Hochsteinalm führt. Wenn man will kann man noch einen ca. 10-minütigen Abstecher zum Lärlkogel machen oder doch gleich in der bezaubernden Alm auf Pofesen einkehren. Runter ging es dann zuerst über die Forststraße und dann über den Sommerweg zur Straße und dann noch den Wanderweg über Sulzberg und Elisabethruhe zum Bahnhof Traunkirchen Winkl.
Um 15:00 Uhr war ich wieder zu Hause und habe mich über die vielen Frühlingsboten unterwegs und die für diese Tour mit in Summe ca. 1.100 hm ausreichende Fitness gefreut.

Solltest Du diesen Beitrag gelesen haben und an der Teilnahme an zukünftigen Touren grundsätzlich interessier sein, dann melde Dich bitte kurz bei mir um uns abzustimmen.


Hier noch ein paar Eindrücke des gestrigen Tages:

Biketour bei Regen

Gestern durfte ich Mitarbeiter eines deutschen Telekommunikationsunternehmens bei einer Radtour begleiten. Ursprünglich war gedacht, dass 7 Mitarbeiter im Rahmen eines Teambuildingseminars mit mir die halbe Schafbergrunde von St. Wolfgang nach Fürberg radeln und dort auf den Rest der Seminarteilnehmer treffen, die über den Falkenstein dorthin wandern wollten. Da das Wetter aber mehr als bescheiden war, habe ich als Alternative vorgeschlagen, dass auch meine Gruppe mitwandert. Es gab aber drei hartgesottene Jungs, die unbedingt Radfahren wollten und für die hatte ich eine brauchbare Alternative parat. Sie konnten die reservierten MTB noch gegen Trekkingbikes mit Kotschützern austauschen und wir starteten Richtung Strobl und weiter am R 2 nach Bad Ischl. Eine wohltuender Stopp beim Zauner an der Esplanade mit Rührei und Biedermaierkaffee und Mitbringseleinkauf hat den Dreien gut gefallen und zurück ging es dann am südlichen Radweg am Nussensee vorbei zum Blinkling Moor und dem Radweg weiter entlang bis zum Ziel der Tour, dem feinen Gasthof Fürberg, wo dann gemeinsam mit den Wanderern sehr gut gegessen wurde. Eine Fahrt mit dem Linienschiff am schroffen Falkensteinfelsen vorbei war dann auch noch was Besonderes.
Trotz des schlechtem und sehr kühlem Wetter dann doch eine sehr schöne Radtour

Biketour am Ennsradweg

Am Tag der Arbeit war mein Arbeitseinsatz wunderschön. Ich durfte wieder Kunden des Reisebüros Buchinger bei einer anspruchsvollen Tour und traumhaftem Sommerwetter am Ennsradweg führen. Unser Busfahrer Ernst brachte uns zum Parkplatz der Roten 8er Bahn kurz vor Wagrain, Heidi Plasser hat sich mit ihrer Gruppe vor mir auf den Weg gemacht und ich startete mit meinen 11 Teilnehmern kurz darauf Richtung Altenmarkt. Von dort weg war auch der Ennsradweg R 7 sehr gut beschildert und es ging wunderschön weiter bis Radstadt. Dort am Hauptplatz wurde gerade der Maibaum fürs Aufstellen vorbereitet (dort traditionsgemäß erst am 1. Mai selbst) und wir wurden bei unserer ersten Pause mit Musik unterhalten. Auch Kaffee und Kuchen gab es dort. Die weitere Strecke bis Schladming war besonders schön, dort haben wir dann unsere Mittagsrast in einer zu empfehlenden Pizzeria gemacht und sind dann weiter Richtung Osten. Kurz nach Pruggern noch eine Rast im Tennisstüberl mit Kaffee und Eis und dann die letzten 20 km zum Putterer See bei Irdning/Aigen. Hier mussten wir dann großteils am Radweg neben der Bundesstraße fahren, landschaftlich zwar auch schön, aber doch nicht ganz das Wahre. In Irdning wurden wir schließlich um des Ortszentrum umgeleitet, weil da am 1. Mai immer Kirtag ist und schließlich waren wir an unserem Ziel am idyllischen Putterer See angelangt und konnten die Räder wieder verladen.
Am Ende des Tages hat mein Zeitplan ziemlich exakt gehalten, um 18.55 waren wir wieder im PInsdorf.

Hier noch ein paar Eindrücke:

Granitpilgerweg Tag 2

Noch am Vorabend hatten wir als Start in den 2. Tag für 7:00 eine Besichtigung der Speckwerktstatt des Hauses vereinbart. Es ist sehr beeindruckend, mit welcher Hingabe sich die Familie der Erzeugung dieser kulinarischen Köstlichkeit widmet. Auch das vom Chef servierte Frühstück mit „Speck and Eggs“ und die sonstigen feinen Happen stärkten und ausreichend für die heutigen 28 km und vor allem 950 hm.
Zuerst ging es bei trockenem, teilweise sogar sonnigen Wetter gleich mal den Kreuzweg hoch zur Waldkapelle „Maria Rast“(wo in der Andachtskapelle in einem Granitstein Ausnehmungen zu erkennen sind, wo der Erzälung nach, die hl. Familie auf Ihrer Flucht nach Ägypten gerastet hat und das liegende Kind und die knieenden Eltern diese Abdrücke hinterlassen haben), einen anderen Kreuzweg wieder runter, wir überquerten die Steinerne Mühl in einem Bereich, wo sich diese Ihren Namen mehr als verdient, und dann ging es halt bergauf, bergab Richtung St. Johann am Wimberg. Kurz vor diesem Zwischenziel passierten wir die Burg Piberstein und unterhalb der Kirche von St. Johann genossen wir dann unsere Jause, die wir uns beim Haudum noch einpacken durften. Wieder gestärkt nahmen wir den letzten „Gipfel“ des heutigen Tages , den Hansberg mit seinen 850 m Höhe in Angriff und dann ging es Gott sei Dank hauptsächlich bergab zu unserem heutigen Ziel in Niederwaldkirchen. Dort holte uns Frida, die Schwägerin von Willi mit dem Auto ab und brachte uns zurück zu unserem Auto in Hollerbach.

Hier noch ein paar Eindrücke des 2. Tages:

Granitpilgerweg Tag 1

Nachdem wir drei – Willi aus Wels, Josef aus Schleissheim und ich – im letzten Frühling schon dem Marienpilgerweg von St. Marienkirchen/Hausruck nach Altötting in 5 Tagen gewandert sind, haben wir nach einer Fortsetzung gesucht. Wir haben uns entschieden, die gesamten 95 km des Granitpilgerwegs im Mühlviertel in 4 Tagen zu bewandern, jeweils 2 Etappen in 2 tagen mit einer Übernachtung vor Ort.
Freitag und Samstag letzter Woche war Start, wir trafen uns um 9:00 in Wels, fuhren gemeinsam mit dem Auto nach Auberg, Ortsteil Hollerberg, wo Willis Bruder Josef lebt, stellten das Auto bei ihm ab und erreichten nach knapp 1 km den gut beschilderten Pilgerweg. Anfangs ging es nach Westen, bis wir bei noch trockenem Wetter die große Mühl erreichten und dann dem Fluß entlang nach Norden bis Haslach. Da hat es dann schon etwas zu regnen begonnen, in Haslach war es dann schon ziemlich heftig und es blieb auch den Rest das Tages sehr unfreundlich. Wir waren trotzdem guter Laune, vielleicht auch, weil wir in Haslach im Gasthaus Vonwiller (gleich beim Textilen Zentrum Haslach) ein köstliches regionales Jauserl genossen habe – ich hatte Leinölerdäpfel mit gehobelten Radieschen und schmackhaften Kräutern, einfach perfekt.

Weiter ging es dann hinab zur Steinernen Mühl die von Osten kommend in Haslach in die Große Mühl mündet, und die nun folgenden rund 10 km waren landschaftlich wirklich traumhaft. Manchmal direkt neben dem Bach, dann wieder aus der Entfernung seinen meanderförmigen Lauf betrachtend, die Spuren der Biber bestaunend oder einfach nur die herrliche Luft zu atmen. Da kann man richtig runterkommen. Kurz vor unserem ersten Etappenziel in Helfenberg mussten wir dann noch ca. 120 hm hoch, um auch das Schloss Helfenberg (im Besitz der Adelsfamilie Revertera) mit seinem schönen Park und den kunstvoll geschnittenen Eiben zu betrachten. Dann aber ging es wieder steil bergab ins Zentrum von Helfenberg (übrigens Willi`s Geburts- und Kindheitsort), wo wir beim Speckwirt Haudum unsere Zimmer reserviert hatten. Vor dem Abendess ging sich sogar noch ein kurzer Saunagang aus, was nach den 24 km, 2/3 davon im Regen, besonders gut tat.
Und dann das Abenessen ! Weil ja der Haudum bekannt ist für seine Speckspezialitäten habe ich mir natürlich eine Speckplatte mit 8 verschiedenen Speckarten bestellt und die hatte es wirklich in sich. So klang der erste Abend sehr motivierend aus und für den nächsten Tag waren wir ausreichend gestärkt.
Hier noch ein paar Eindrücke:

Wandern und Biken

In den letzten Tagen konnten ich meine Outdoorbedürfnisse wieder einmal ausleben, zuerst bei einer 2-tägigen Wanderung am Granitpilgerweg im Mühlviertel mit meinen Freunden Willi und Josef, und dann noch bei einer ausgiebigen Radtour als Guide für das Reisebüro Buchinger am Ennsradweg von Wagrain bis zum Putterer See bei Irdning.
In den folgenden drei Beiträgen darf ich darüber berichten.

Schneeschuhwandern am Feuerkogel

So wie letztes Jahr hat mich Hans Prangl, der Veranstalter der beliebten monatlichen Veranstaltung „Wocha teil’n“, eingeladen, für den nächsten Gig am Feuerkogel im Vorfeld eine Schneeschuhwanderung zu führen.
Nachdem das Bergwetter morgen traumhaft sein wird und es oben auf 1.500 m sicher ausreichend Neuschnee gibt, wird das sicher eine wunderschöne Tour. Kurzentschlossene können sich noch gerne anmelden.