Herbstliche Radreise Friaul – 3. Tag

Inzwischen wieder gut zurück von dieser wunderschönen 4-Tagestour darf ich Euch noch die Informationen über den 3. und 4. Tag nachholen.
Nachdem es ja am Sonntag ziemlich geschüttet hatte, war es am Montag Morgen wieder traumhaft schön, nur ein bisserl kalt halt. Da wir aber anfangs mit dem Bus nach Cividale fuhren, starteten wir dort erst so gegen 10:00 Uhr und da war es dann auch schon einigermaßen warm. Cividale ist ein reizvoller Ort und die dortige Teufelsbrücke über den Fluß Natisone ist wirklich beeindruckend. Dort starteten wir vorerst nach Palmanova, diese künstlich angelegte, sternenförmige Stadt mit den 3 mächtigen Stadttoren, wo wir unsere Mittagspause machten. Ja, und dann gings weiter nach Süden, ans Meer nach Grado. Noch ein Zwischenstopp bei den Ausgrabungen der römischen Siedlung Aquilea erreichten wir vorerst die Lagune und schließlich das Ortszentrum der Stadt. Ich hatte dort den Drang, nochmals ein Bad im Meer zu nehmen und als ich rauskam und offenbar nicht am ganzen Leib zitterte, haben sich drei weitere gefunden, die den Gang ins Meer riskierten. Die anderen haben bei einem feinen Glas Aperol gemütlich zugeschaut.
Da es ja schon wieder unser letzter Abend war, ist dieser im Hotel sehr gemütlich ausgeklungen und wir wurden noch von der Küche mit einer freundlichen Torte überrascht.

Hier noch en paar Eindrücke von diesem wunderbaren Tag:

Herbstliche Radreise Friaul – 2. Tag

Trotz schlechter Wetterprognosen starteten wir heute am 2. Tag noch bei trockenem Wetter ins nahe Zentrum der Stadt Gemona, dochbereits dort begann es zu regnen. Da wussten wir noch icht, welche Wassermassen sich in den Wolken angesammelt hatten und setzten vergnügt unsere Fahrt fort, während dessen der Regen stetig etwas stärker wurde. Bei unserer ersten Rast in Vednoglio begann es aber so richtig zu schütten und irgend wann merkten wir, dass weiteres Zuwarten keinen Sinn hatte und so entschieden wir, einmal bis Udine weiter zu fahren. Diese 21 km hatten es aber in sich ! Durch ein Gewitter durch bei strömendem Regen – eigentlich ein Alptraum. Aber die Stimmung in der Gruppe war überraschend prächtig, und als dann kurz vor dem Ziel in Udine auch die Sonne etwa blinzelte und man uns in der vorreservierten (tollen !) Pizzeria Assaje an der Piazza Giacomo Matteotti gleich mit einem Glas Prosecco empfangen hatte, waren alle bestens aufgelegt. Dort erwarteten uns auch jene, die von vornhinein dem schlechten Wetterbericht (zurecht) geglaubt hatten, und mit dem Bus nach Udine gefahren sind. Dort entschied ich allerdings dann, am Nachmittag nicht mehr mit dem Rad zu fahren, sondern die Besichtigung der Villa Manin in Codroiopo auch mit dem Bus zu machen. Dort war es dann auch eigentlich wieder wunderschön und so hoffen wir, dass die für morgen geplante Fahrt von Cividale nach Grado ein tolles und trockenes Erlebnis wird. Nass werden sollten wir dann nur, wenn wir noch einen Sprung in die Adria wagen – werden mal sehen, wer da aller dabei sein wird.

Hier noch ein paar Eindrücke :

Herbstliche Radreise Friaul – 1. Tag

Mit 34 Teilnehmern durfte ich heute die herbstliche Radreise ins Friaul, angeboten vom Reisebüro Ichwillreisen Buchinger aus Pinsdorf, in Angriff nehmen. Bei strahlendem Wetter sind wir an der Grenze zu Italien in Thörl-Maglern um 10.00 Uhr gestartet und über Tarvis, Camporosso, Malborghetto und Pontebba zum Mittagessen in die alte Bahnstation in Chiusaforte geradelt. Von dort ging es dann weiter nach Venzone und schließlich zu unserem Hotel nach Gemona. die letzten 7 km hat es dann leider schon leicht geregnet, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch.
Morgen werden wir mal sehen wie das Wetter wird, es soll ja über Udine zur Villa Manin in Codroiopo gehen.
Hier noch ein paar wenige Eindrücke:

Wieder einmal Hoisnrad

Obwohl ich heuer im Sommer schon 2 mal dort oben war, durfte ich heute ein drittes mal auf eine köstliche Kasknödelsuppe dort rauf gehen – mein Freund Willi kannte sie überraschenderweise noch nicht, obwohl er sehr viel wandert. Schnell haben wir uns letzte Woche bei einem gemeinsamen Abendessen ausgemacht, diese Woche dieses schöne Ziel gemeinsam zu besuchen. Er kam von Wels schon mit dem REX, ich bin dann um 8:23 in Gmunden zugestiegen und kurz nach neun sind wir am Bad Ischler Bahnhof gestartet. Vorbei an Sterzens Morgensitz den schönen Weg zum Beginn des Jubiläumssteiges, dann erst mal rauf zu dem schönen Aussichtsplatzerl mit der Schaukel und dann hoch zur traumhaft gelegenen Alm zur Mittagsjause mit der legendären Kasknödelsuppe und einen geteilten Mohnkuchen. Nach knapp einer Stunde wollten wir dann noch von der Kolowratshöhe aus den Dachstein sehen, bevor es dann vorbei an der Niederradalm nach Perneck ging, wo insbesondere Willi die technischen Denkmäler des ehemaligen Salzbergewerkes bewunderte, da er sie noch nicht kannte. Über Reiterndorf sind wir dann zurück zum Bahnhof Bad Ischl, um 14:53 waren wir schon wieder auf dem Weg nach Hause. Was für ein Prachttag, dass es enige Grad kühler war als zuletzt hat keineswegs gestört. Hier noch ein paar Eindrücke:

Tauernradweg Teil 2

Gestern durfte ich für das Reisebüro Buchinger aus Pinsdorf wieder eine Tagesradreise mit 30 Teilnehmern begleiten, und zwar den 2. Teil des Tauernradwegs von Saalfelden am steinernen Meer nach Salzburg. Bei noch leichten Wolken ging es nach der Busanreise in Saalfelden dort beim Ritzensee noch unter einer leichten Wolkendecke los, aber bald wurde es wolkenlos und nach und nach auch wärmer. Nach der Fahrt durch das Zentrum von Saalfelden Richtung Norden passierten den Brandlhof mit dem ÖAMTC-Fahrtrainingscenter und machten in Weißbach eine erste kurze Rast. Weiter ging es über Lofer nach Unken, wo wir Mittagsrast im Dorfcafe genossen haben. Durch das kleine Deutsche Eck geht es über Schneizlreuth teilweise ganz schön anspruchsvoll aber auch landschaftlich sehr schön (insbesondere neben dem Saalachstausee) nach Bad Reichenhall, wo wir noch in einer Eisdiele in der FuZo eine kurze Pause machten, bevor es wunderschön der Saalach entlang in das nördliche Salzburg ging, wo der Bus in der Nähe von Bergheim auf uns wartete. Um 18:30 konnten wir die Räder wieder aus dem Anhänger laden und bei untergehender Sonne noch den Rest des Sonntagabend genießen. Schöner geht es fast nicht.

Nur leider habe ich keine Fotos, denn wenn man vorne weg fährt, kann man schlecht dauernd halten, um die vielen Eindrücke auch bildlich festzuhalten.

Höhlenbären und Felsritzzeichen

Heute durfte ich wieder für Manfred Angerers „Abenteuer Management“ auf der Wurzeralm eine 4. Klasse der VS Schwechat auf den Spuren von Höhlenbären und Felsritzzeichen begleiten. Von der Bergstation der Standseilbahn ging es dann bei mäßigem Wetter zum Brunnsteinersee, der am Fuße des Ramesch’s liegt. Dort weiter oben liegt die Rameschhöhle, wo vor einigen Jahrzehnten Überreste des Höhlenbären gefunden wurden, der bei uns bei der letzten Eiszeit ausgestorben ist. Dann ging es weiter am Teichl-Weg zu den Felsritzzeichen „In der Höll“ und durch den Durchkriechstein. Unglaublich, wie interessiert die Kinder da sind und auch bewundernswert, wie tüchtig sie bei den eher schlechten Verhältnissen am rutschigen Pfad unterwegs waren. Um 16:00 Uhr ging es dann wieder ins Tal, ich bin froh, das sich da niemand weh getan hat. Auch für mich war es ein spannender Tag, denn ich kann mich nicht erinnern, dass ich einmal im Sommer auf der Wurzeralm wandern war. Ein schönes Gebiet übrigens.

Hier noch ein paar Eindrücke:

Alleine war auch schön (anstrengend)

Leider hat sich für die gestrige Wanderung zur Gasselhöhle (und optional Gasselkogel) niemand gefunden, der/die mich begleiten wollte, aber bei so einem traumhaften Wanderwetter ist das letztendlich auch egal. Es „zaht“ sich halt ziemlich durch das Rindbachtal auf der Forststraße (mit Abstecher zum Rindbach-Wasserfall) bis zur Abzweigung Richtung Gasselhöhle, da wird es dann auch ziemlich steil, es ist aber tadellos zu gehen, bis man nach ca. 300 hm wieder auf die Forststraße kommt.
Dass es jetzt mal kurz bergab geht, schadet nicht und schließlich erreicht man das Ende der Forststraße, wo der „Höhlenbus“ gerade eine Gruppe aussteigen lässt, die es sich etwas bequemer gemacht haben und sich die 2 Stunden bis hierher gespart haben. Jetzt noch cirka 200 hm bzw. eine knappe halbe Stunde und die Hütte ist erreicht. Da ich blöderweise meine Trinkflasche zu Hause stehen gelassen habe, anstatt sie in den Rucksack zu packen, tut mir der Hollersaft jetzt sehr gut. In 20 Minuten startet die nächste Führung durch die wirklich beindruckende Gassel-Tropfsteinhöhle, wo es bei ca. 6° angenehm kühl ist, wenn man auch eine wärmende Jacke mit hat – zumindest die hatte ich eingepackt. Wieder heraussen ging es dann noch die letzten 200 hm rauf zum kleinen Gipfelkreuz des Gasselkogels (1.411 m), den man von Altmünster aus als eine der Brüste der schlafenden Griechin (=Erlakogel) gut sehen kann. In der Mittagshitze ist der steile Anstieg schon ein wenig anstrengend, die letzten 10 m sind dann eine (wenig gefährliche) Kraxlerei und am Gipfel selbst ist kaum Platz für eine Gipfeljause. Für ein paar Fotos reicht es aber, um den traumhaften Blick auf den Traunsee und die Berge rundum mit nach Hause mitnehmen zu können. Nach ca. 50 Minuten wieder bei der Hütte angelangt, geht es jetzt anfangs den gleichen Weg zurück, bis nach Rechts die Forststraße zur Spitzelsteinalm wegführt. Jetzt heißt es wieder hatschen, der Erlakogel muss südseitig umrundet werden, bis man endlich die Hütte erreicht. Ja, und wer schon mal von Rindbach aus auf den Erlakogel gegangen ist, wird sich an diesen Weg vielleicht noch erinnern, der ist einfach unangenehm zu gehen, weil fast jeder Tritt genau gesucht und gesetzt werden muss und es sind so 600 hm bis runter nach Rindbach.
Dafür gab es dann dort noch zur Belohnung ein wunderbar erfrischendes Bad im Traunsee, runter mit dem Schweiß von Haut und Haaren und Gott sei Dank hatte ich daran gedacht, Badesachen und ein frisches Gewand mit zu nehmen.
So alt muss man werden, um eine Perle in der nahen Umgebung erstmals zu sehen und spätestens beim 2. Bier am Abend ist die Anstrengung schon wieder vergessen.
Hier noch ein paar Eindrücke:

Gasselhöhle mit Gasselkogel

Vor wenigen Wochen hat mir ein Artikel in den OÖN so richtig bewusst gemacht, dass ich noch nie in der Gassel-Tropfsteinhöhle war, und auch die Gasselhütte und der Gasselkogel sind noch Neuland für mich. Daher habe ich mich entschlossen, am kommenden Samstag das noch nachzuholen, denn ab 17. September ist dann die Höhle über Winter wieder geschlossen.

Das war der Artikel vom 19 08, der die Tour ziemlich gut beschreibt:

Es ist also eine durchaus fordernde Tour, die schon einiges an Kondition abverlangt. Und wer auch zum Gipfel des Gasselkogel noch möchte, muss auch schwindelfrei und trittsicher sein. Man kann die Tour aber auch verkürzen, und den im Artikel erwähnten Shuttlebus in Anspruch nehmen. Mehr dazu findest Du in der Tourausschreibung bei den Wanderangeboten.

Es wird wieder gewandert !

Nachdem ich mit meinem Welser Freund (und manchmal auch mit seiner Frau Christl) in den den Coronajahren am SalzkammergutBergeSeenTrail unterwegs war, sind wir nun am Donausteig gelandet. Eigentlich die beiden, ich selbst bin nun mit eingestiegen und bin die „hochalpine“ Etappe entlang der Naarn von Perg nach Mitterkirchen (13,9 km, Höhendifferenz 5 m – und die hinab) mit den beiden gewandert, mit einem Besuch im interessanten Keltendorf nahe Mitterkirchen. Vielleicht geht es noch diese Woche weiter von Mitterkirchen nach Grein, das wäre wenigstens mit 22 km und 440 hm auch etwas anspruchsvoller.

Natürlich sind wir mit Öffi an- und rückgereist und hatten auch noch Zeit, beim Wirt’n in Mitterkirchen zu speisen und ein Glaserl Wein zu trinken.

Ein Vormittag am Zwölferhorn

Nachdem ich diesen Auftrag schon vor vielen Wochen angenommen hatte, und es sich ja nur um einen Vormittag gehandelt hat, habe ich ihn auch abwickeln wollen. Und eigentlich war es echt easy: Mit einer Gruppe von 20 japanischen Touristen, die mit ihrer Reisebegleiterin von Salzburg kommend am Zwölferhorn die Pillsteinrunde gehen wollten, um um 11:15 wieder im Tal zu sein, weil ja auch noch Hallstatt zu besuchen war. Ich habe diese Wanderungen schon 2019 einige male gemacht und es war immer sehr nett, weil die Japaner ausgesprochen freundlich und dankbar sind. So auch heute wieder und weil die Gruppe ursprünglich mehr Teilnehmer haben sollte, wurden 2 Guides engagiert. So haben Martina und ich heute bei traumhaftem Wetter einen schöne Zeit dort oben verbracht – wie es sich gehört im trachtlerischen Outfit und mit Verkostung von Martina’s Zirbenen. Natürlich waren wir auch ein begehrtes Fotomotiv und mein Jodelversuch beim Pillsteinkreuz hat auch seine Wirkung nicht verfehlt. Hier noch ein paar Eindrücke: