Grünberg geht immer

Das Wetter war heute Vormittag ja nicht besonders und auch wenn ich schon von zu Hause aus gesehen habe, dass der Grünberggipfel im Nebel ist, habe ich mir gedacht, Grünberg geht immer. Vor allem wollte ich aber ausprobieren, wie sich mein rechtes Knie, bei dem ich mir Ende November beim Abstieg vom kleinen Schönberg das Seitenband eingerissen hatte, wieder belasten lässt. Immerhin musste ich ja 6 Wochen eine Schiene tragen und war praktisch zur Untätigkeit gezwungen.

Und ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden, dank der großartigen Unterstützung meiner Physiotherapeutin Astrid Schöffl, die mich ab Jänner 2 mal wöchentlich trainierte, hatte ich keinerlei Probleme, weder beim steilen Aufstieg am Ortnersteig noch beim Abstieg über die oben noch verschneite Schipiste.

Danke vielmals, liebe Astrid und alles Gute für Dich und Deine Praxis am See. So wie es ausschaut, kann ich mich auf viele schöne Touren im Jahr 2021 freuen.

Übrigens: Die aktualisierte Verordnung des Gesundheitsministerium bringt kaum eine Verbesserung für geführte Touren. Diese sind mit mehreren Personen nur zulässig, wenn diese aus dem gleichen Haushalt kommen. Maximal möglich sind 3 Erwachsene und zusätzlich maximal 6 minderjährige Personen, alle aus dem gleichen Haushalt.

Am Traunuferweg zum Traunfall

Nun, der Schnee ist weg und bei Temperaturen über 10° sind die ersten Vorboten des Frühlings da. Da lohnt sich auch schon wieder die schöne Wanderung entlang der Traun bis Viecht an der Traunfallbrücke. Abseits vom Verkehr geht es zuerst vom Rathausplatz der Traunpromenade entlang zum Kraftwerk Gmunden, vorbei an der Fa. HIPP und unter der Umfahrungsbrücke durch Richtung Norden. Nach gut 2 Stunden erreicht man das GH Kohlwehr, dann geht es kurz über die Traun ans rechte Ufer, vorbei am Papiermachermuseum und über den schönen Steg wieder auf die linke Traunseite. Das kleine Schaukraftwerk Gschröff gibt interessante Informationen über den Beginn der Elektrifizierung im ausgehenden 19. Jh und dann geht es mehr als 100 Stufen hinauf, um unter der Westautobahn den Weg Richtung Norden fortzusetzen. Nach gesamt ca. 3 1/2 Stunden erreicht man die finale Staustufe beim Traunfall, wo das GH Kastenhuber normalerweise zur Einkehr einladen würde, um dort die Zeit bis zur Abfahrt des Postbusses 520 zurück nach Gmunden zu überbrücken. Natürlich kann man auch noch zum Traunfall selbst hinuntersteigen, um diese historische Gefahrenstelle der Salzschifffahrt zu bestaunen.

Eine immer schöne Halbtagestour für fast jedermann/frau, da auf den ca. 14 km keine nennenswerten Steigungen zu überwinden sind (nur die Stufen hinauf zur Autobahnbrücke in Steyrermühl haben es in sich) und der Weg auch keine technischen Schwierigkeiten aufweist.

Interessiert ? Diese Tour kommt sicher immer wieder in mein Angebot, sofern dies nach den COVID-19 Bestimmungen wieder möglich ist.

Genussradtage im April

Ich komme gerade von einer Besprechung beim Tourismusverband Traunsee-Almtal, der Mitte April einige geführte Genussradtage auf Teilen des Salzkammergut BergeSeen eTrail anbieten möchte. Mein Freund und Guide-Kollege Rupert Maringer und ich werden eine e-bike Tour von Gmunden nach Grünau und retour ausarbeiten und wechselweise begleiten, bei der auch die Kulinarik nicht zu kurz kommen wird. Die Details werden wir noch erarbeiten, die Termine stehen aber schon fest:

Freitag, 16. April, Samstag 17. April, Dienstag 20. April, Mittwoch 21. April, Samstag 24. April und Sonntag 25. April.

Wir beginnen jeweils um 8.30 beim Tourismus-Gästezentrum Toskanapark mit einem kurzen Fahrtechniktraining und starten dann zur ersten Jause zum Landgasthaus Rabl. Weiter geht es dann über Laudachsee-Schrattenau-Hauergraben- nach Grünau zum Gasthaus „Zur Einkehr“. Nach dem Mittagessen dort geht es zurück über Scharnstein und St. Konrad zum GH Engelhof, wo eine süsse Jause den schönen Tag abrunden soll. Die Tour ist auch für e-bike Einsteiger ausgelegt, einige Kilometer Erfahrung sollte man aber schon mitbringen.

Also, wer Naturgenuss mit gediegener Kulinarik verbinden möchte, sollte sich schon einen Termin vormerken. Das finale Angebot kommt dann vom Tourismusverband in wenigen Wochen.

Und fest die Daumen drücken, dass die dann geltenden COVID-19 Bestimmungen das geplante Vorhaben auch möglich machen !

wandernmitandern statt insidethealps

Tja, manche von Euch werden in Erinnerung haben, dass ich letztes Jahr die Beiträge über meine Touren über die Gemeinschaftshomepage http://www.insidethealps.com veröffentlicht habe. Leider hat sich gezeigt, dass diese Zusammenarbeit nicht allen unterschiedlichen Ansprüchen der Teammitglieder gerecht werden konnte, sodass ich mich entschlossen habe, meine Outdoor-Aktivitäten eigenständig auf www.wandernmitandern.com anzubieten. Diese Seite ist allerdings erst im Aufbau, soll sich aber laufend weiterentwickeln.

Was werdet Ihr auf www.wandernmitandern.com finden ?

Einerseits werde ich Euch dort über meine diversen Touren informieren, die ich mit den Schneeschuhen im Winter oder mit den Wanderschuhen im Rest des Jahres unternehme, ebenso wie die Radtouren, die ich mit dem E-MTB fahre.

Und andererseits möchte ich Euch gerne voraussichtlich 2 mal wöchentlich die Teilnahme an einer Tour anbieten – sobald dies nach den COVID-19-Bestimmungen wieder möglich ist. Da werden ganz einfache Wanderungen mit vielleicht 2 Stunden Dauer ebenso dabei sein, wie konditionell anspruchsvollere Touren, die bei mehr als 1.000 hm auch schon mal 6 Stunden oder mehr dauern können. Was nicht dabei sein darf, sind Bergtouren mit ausgesetzten Passagen, da dazu rechtlich meine Befähigung als Wanderführer nicht ausreicht. Diese Touren bleiben den staatlich geprüften Bergführern vorbehalten.

Die Radtouren werden eher keine anspruchsvollen MTB-Touren über Stock und Stein sein, sondern Tagestouren, die auf Schotterstraßen oder ausgewiesenen Radwegen am Asphalt befahren werden. Die Distanzen variieren hier zwischen 50 und 100 km – je nach Höhenmetern, die dabei bewältigt werden. Ebenso sind zumindest zwei Mehrtagestouren am Alpe-Adria-Radweg für 2021 geplant (einmal Gmunden-Salzburg-Spittal/Drau und dann Spittal/Drau-Kanaltal-Grado, zurück geht es dann jeweils mit dem Zug).

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Für Vorschläge, Anregungen oder Ideen bin ich auch immer dankbar!

Lockdown

Derzeit ist es nur gestattet, Gruppen zu führen, deren Teilnehmer alle aus dem selben Haushalt kommen – das heißt am besten geht man alleine und erkundet neue Touren.

Heute habe ich aber ganz konservativ eine kleine Nachmittagstour auf den Gmundnerberg gemacht, einfach um aus dem Nebel heraus zu kommen. Die Sonne hat sich zwar auch oben nicht wirklich gezeigt, aber schön war es trotzdem.