Start 2. Woche

Heute startete die 2. Woche hier im Lebens.Resort.Ottenschlag und nach dem Frühstück ging es los mit Kraft- inkl. Sensomotoriktraining in der Gruppe, auf Deutsch ein ZIrkeltraining mit 6 Stationen à 1 Minute und 3 Durchgängen. Den restlichen freien Vormittag habe ich für eine Runde Nordic Walking auf den Forstwegen des nahen Waldes und bin der Beschilderung zur „Steinwand“ gefolgt. Naja, recht aufregend war es nicht, aber im Wald zu marschieren an sich ist doch immer was Schönes. Eine Stunde mit knapp 5 km war grad recht vor dem wieder sehr guten Mittagessen und am Nachmittag stand wieder das 20-minütige Ergometertraining im Grundlagenausdauerbereich am Programm, bevor ich erneut eine Heilmoorpackung am Rücken und Schultern genießen durfte.

Hier noch ein Paar Eindrücke:

6. Tag Ottenschlag

Heute Samstag war bereits der 6. Tag meines Gesundheitsprogrammes und da gibt es Anwendungen nur bis 14;00 Uhr. Ich hatte Glück, nach dem Mittagessen hatte ich schon frei, dafür startete der Tag bereits vor dem Frühstück um 7:00 Uhr mit Heilgymnastik in der Gruppe. 25 Minuten auf dem Pezziball sitzend und dabei dauern Übungen mit einer Hantel in jeder Hand kann ordentlich anstrengend werden, vor allem wenn man sich bei freier Auswahl von 0,5 kg bis 3 kg angeberisch wie ich halt bin gleich für die schwerste Version entscheidet. Trotzdem hatte ich noch nicht genug, nach dem Frühstück ging es noch eine halbe Stunde in den Fitnessraum, wo ich mir wieder einige Übungen auferlegt hatte. Denn die mir bereits bekannte Hydrojetmassage als nächster und letzter Programmpunkt stand erst um 10:40 am Programm.
Zum Mittagessen eine köstliche gekochte Schulter vom Biorind mit Apfelkren, Schnittlauchrahmsauce und Rösterdäpfel, da war ich so gestärkt, dass ich mit dem E-Bike, das ich mir natürlich mitgenommen habe, jene Runde ab Ottenschlag gefahren, die ich eigentlich letztes Jahr Anfang Juli – zur Zeit der Mohnblüte – für das Reisebüro Buchinger ichwillreisen führen sollte. Leider ist die Tour durch das Mohnland damals nicht zustande gekommen, umso mehr hat es mich gefreut, dass ich das heute – zwar alleine -nachholen konnte. Nur Mohn hat halt noch keiner geblüht, dafür war das Wetter schön.
Die Tour hatte es aber in sich, bei gesamt 53,4 km Länge waren auch 770 hm zu bewältigen. Ja, das Waldviertel ist wie das Mühlviertel, es geht dauern bergauf oder bergab. Zu sehen gab es nichts besonderes nur der Wachtberg in Bad Traunstein (dort gibt es auch ein VIVEA-Hotel ähnlich wie in Bad Goisern) nach ca. 13 km ist eine wirkliche kleine Attraktion. Gleich hinter dem Friedhof steht dieser Granitblock und bietet eine wunderbare Aussicht, bei klarem Wetter bis Schneeberg und Ötscher. Im Mohndorf Armschlag kann man sich in etwa vorstellen, was sich dort im Sommer tut, dort dreht sich wirklich alles um den Mohn. Die Strecke selbst ist nicht wirklich attraktiv, man fährt immer auf Straßen, eigene Radwege gibt es nicht. Aber zumindest heute war der Autoverkehr mehr als überschaubar. Am Schluß nach dem Ort Kottes war ich dann doch schon so müde, dass ich beim Anstieg über 128 hm doch auch mal den Turbo als Unterstützung gewählt habe. Generell sind die Anstiege nicht besonders steil, sie ziehen sich aber ziemlich.

Hier noch ein paar Eindrücke der heutigen Tour:

Und morgen am Sonntag habe ich frei, da darf ich zu meinem Enkerl Theo nach Melk fahren und den kleinen Tausensassa untertags bespassen, weil die Eltern arbeiten müssen.

4. Tag Ottenschlag

Heute war ein richtig ruhiger Tag. Das fängt damit an, dass die erste Einheit erst um 9:30 am Programm stand und die 20 Minuten Ergometertraining bei errechneter Zielherzfrequenz von 109 – 119 nicht wirklich fordernd waren. Am Nachmittag dann erst um 14:00 eine wohltuende Rücken-Heilmassage mit zuvor Erwärmung mit Infrarot und um 15:45 eine knappe Stunde Nordic Walking auf ebenem Gelände Richtung Hubertuskapelle, mehr als 3,9 km waren da als Gruppe mit 10 Teilnehmern nicht drin.
Damit mir da nicht ganz zu fad wird, bin ich nach dem Mittagessen für ca. 30 Minuten in den Fitnessraum und habe bei diversen Geräten meine Oberkörpermuskulatur trainiert. Da tat dann die anschließende Massage wie bereits gesagt wirklich gut.

Noch Lust auf eine Schneeschuhwanderung ?

Ich plane eine die Wintersaison abschließende Schneeschuhwanderung in der 2. Hälfte der Karwoche am Krippenstein und zwar die Rundtour zum Heilbronner Kreuz, beginnend mit dem Abstieg Richtung Gjaidalm. Eine technisch nicht allzu schwierige Tour mit einer Gesamtdauer von ca. 3 1/2 Stunden und 300 hm An- und Abstieg.
Wer da grundsätzlich Interesse hat, soll sich bitte mal unverbindlich melden. Allfällige Fragen kann ich gerne auch am Telefon beantworten, Details erst, wenn das Wetter halbwegs bekannt ist.

Generell ein paar Zeilen zum Schneeschuhwandern: Es ist für mich, der von sich behaupten kann ein gar nicht schlechter Schifahrer (auf Pisten und auch im Gelände) zu sein und auch beim Skaten mit Langlaufskiern Spass hat, eigentlich die wunderbarste Wintersportart. Man kann sich nach Lust und Laune fordern oder auch nicht, man kann die Natur ganz unmittelbar genießen, der Weg den man geht ist vorgespurt oder man kann auch daneben durch den tiefen Schnee stapfen, es ist minimal verletzungsanfällig und die Ausrüstung ist vergleichsweise günstig und sehr langlebig. Ich kann Euch nur sagen, ich liebe es und talwärts ist es für mich eine Riedengaudi. Und die unverspurten Tiefschneehänge mit aufgefirntem Schnee, von dem die Skitourengeher immer träumen, gibt es meist nur in schönen Fernsehbildern aber nicht in der Realität. Wer es noch nie probiert hat, sollte es unbedingt mal versuchen.

3. Tag Ottenschlag

Nachdem ich für heute zusätzlich zum Therapieprogramm 2 Aktivitäten zusätzlich gebucht hatte, war es ein fordernder Tag. Begonnen hat es gleich nach dem Frühstück um 8:00 Uhr mit einer halben Stunde Rücken-Fit mit tollen Übungen, da tat dann die Parafango-Packung um sehr gut. Die ersten 3 Minuten dachte ich zwar, dass meine Haut am Rücken verbrennt, dann wurde es aber so angenehm, dass ich kurz eingeschlafen bin. Nach einem vorzüglichen Lachsfilet mit Nudeln durfte ich am Nachmittag eine Hydro-Jet-Massage erleben, ein sehr angenehmes Gefühl, von einem starken Wasserstrahl vom Nacken bis zu den Fersen durchmassiert zu werden, ohne dabei nass zu werden. Kurz danach noch eine Ultraschallbehandlung von Halswirbelsäule und Schultergelenken und dann ging es in den Fitnessraum, wo ich meine Beine ordentlich trainiert habe. Vor dem Abendessen dann noch eine halbe Stunde Aquafit im Hallenbad, das war ganz schön anstrengend, gegen den Auftrieb der großen Schaumstoffhanteln anzukämpfen, die wir dauernd unter Wasser bewegen mussten.

Auch morgen wird es wieder spannend, allerdings startet mein Ergometer-Programm erst um 9:30

2. Tag in Ottenschlag

Heute, am 2. Tag der „Reha“ ging es schon etwas zur Sache. Die morgendliche Einführung in das Ergometertraining war ja noch gemütlich, denn das wurde im Seminarraum abgehalten und es wurde im Wesentlichen nur der Sinn des zukünftigen Trainings und die dafür notwendige Berechnung des Trainingspulses nach der Karvonenformel erklärt ((220-Alter-Ruhepuls) x 0,6 + Ruhepuls). In der Einzel-Heilgymnastik wurde mir dann die sinnvolle und richtige Nutzung der Geräte im Fitnessraum erklärt und in der Pause bis zum Mittagessen bin ich bei Sonnenschein dann mal die nähere Umgebung samt Ortskern von Ottenschlag abgeradelt, wo es sogar einen schmucken Badeteich gibt.
Am Nachmittag ging es dann beim Kraft-inkl. Sensomotoriktraining richtig zur Sache. ein Zirkeltraining mit 6 Stationen à 70 Sekunden mit 3 Durchgängen hatten es wirklich in sich. Da tat dann ein wenig Erholung sehr gut. Und jetzt nach dem Abend geh ich wahrscheinlich noch die Sauna begutachten.

Morgen in der Früh geht es dann nach dem Frühstück gleich los mit „Rücken-Fit“.

1. Tag in Ottenschlag

Heute hat ja meine „Gesundheitsvorsorge aktiv“ im Lebens.Resort.Ottenschlag begonnen. In Ybbs von der A 1 abgefahren, in Persenbeug über die Donau und dann das Yspertal hoch Richtung Zwettl – eine sehr schöne hügelige und waldreiche Gegend. Das Einchecken in der Rehaklinik war problemlos, Mittagessen mit 3 Oberösterreichern am Tisch, die auch heute angereist sind und um 13:30 ein kurzer Eröffnungsvortrag. Da dann bis zum Abendessen um 17:30 nichts mehr am Programm stand, habe ich in Anbetracht des frühlingshaften Wetters gleich eine Wanderung geplant und fast 13 km eine schöne Runde nördlich von Ottenschlag gegangen. Fast immer im Wald auf Forststraßen und keine Menschenseele unterwegs. Nach dem Abendessen mit gebratenem Zander ging es zur Anfangsuntersuchung, der Arzt war sehr nett und auch zufrieden mit mir, bin schon gespannt, was er mir alles verordnet hat. Dann noch am Hauskanal des Fernsehers ein Video mit Hygieneschulung und der erste Tag ist geschafft.
Hier noch Eindrücke von meiner Tour:

Ich bin wieder zurück !

Liebe Besucher meiner Homepage, ich melde mich nun nach längerer Absenz wieder zurück. Manche von Euch wussten vielleicht von der schweren Krankheit meiner Frau, die meine persönliche Anwesenheit vor Ort zunehmend forderte und ich deshalb keine Touren mehr planen konnte. Nun ist sie von ihrem Leiden erlöst und auch wenn ich traurig bin, sie nicht mehr um mich zu haben, weiß ich, dass sie nun ihren Frieden hat und mein Leben auch ohne sie weitergehen muss.

Die nächsten drei Wochen werde ich im Waldviertel im Lebens.Resort.Ottenschlag mit „Gesundheitsvorsorge Aktiv“ verbringen (früher nannte man das eine Kur) und ich möchte die Zeit nutzen, meine Homepage wieder zu aktivieren und Touren unterschiedlicher Abforderungen zu planen und vielleicht zu organisieren. Damit ich weiß, wie fit ich noch bin, habe ich den gestrigen herrlichen Frühlingstag für eine schöne Tour in der näheren Umgebung genützt:
it dem Citybus zum Bahnhof Gmunden, dort um 9:24 Uhr nach Traunkirchen Winkl und von dort über den Zellerlweg nach Traunkirchen Ort, wo dann der Weg hinauf zum Baalstein und zur Geiswand abzweigt. Beide sind wunderbare Aussichtspunkte mit Blick nach Norden, der Baalstein ist eigentlich einfach zu erreichen, die Geiswand ist eine kurze Kletterei mit ausreichender Seilsicherung und vielleicht nicht nach jedermanns Geschmack.
Von dort dann rauf zur Forststraße und dann den unmarkierten, aber meist gut erkennbaren Weg über den Kamm des Fahrnaugupfes zum mit einem kleinen Holzkreuz geschmückten Rastplatz auf ca. 1.200 hm Seehöhe. Von dort geht es dann noch ca. 15 min weiter bis zum „Gipfel“ des Berges, ein weiteres kleines Holzkreuz mitten im Wald ist dort aufgestellt.
Dann erfolgt der Abstieg runter zur Forststraße, die zur Hochsteinalm führt. Wenn man will kann man noch einen ca. 10-minütigen Abstecher zum Lärlkogel machen oder doch gleich in der bezaubernden Alm auf Pofesen einkehren. Runter ging es dann zuerst über die Forststraße und dann über den Sommerweg zur Straße und dann noch den Wanderweg über Sulzberg und Elisabethruhe zum Bahnhof Traunkirchen Winkl.
Um 15:00 Uhr war ich wieder zu Hause und habe mich über die vielen Frühlingsboten unterwegs und die für diese Tour mit in Summe ca. 1.100 hm ausreichende Fitness gefreut.

Solltest Du diesen Beitrag gelesen haben und an der Teilnahme an zukünftigen Touren grundsätzlich interessier sein, dann melde Dich bitte kurz bei mir um uns abzustimmen.


Hier noch ein paar Eindrücke des gestrigen Tages:

Biketour bei Regen

Gestern durfte ich Mitarbeiter eines deutschen Telekommunikationsunternehmens bei einer Radtour begleiten. Ursprünglich war gedacht, dass 7 Mitarbeiter im Rahmen eines Teambuildingseminars mit mir die halbe Schafbergrunde von St. Wolfgang nach Fürberg radeln und dort auf den Rest der Seminarteilnehmer treffen, die über den Falkenstein dorthin wandern wollten. Da das Wetter aber mehr als bescheiden war, habe ich als Alternative vorgeschlagen, dass auch meine Gruppe mitwandert. Es gab aber drei hartgesottene Jungs, die unbedingt Radfahren wollten und für die hatte ich eine brauchbare Alternative parat. Sie konnten die reservierten MTB noch gegen Trekkingbikes mit Kotschützern austauschen und wir starteten Richtung Strobl und weiter am R 2 nach Bad Ischl. Eine wohltuender Stopp beim Zauner an der Esplanade mit Rührei und Biedermaierkaffee und Mitbringseleinkauf hat den Dreien gut gefallen und zurück ging es dann am südlichen Radweg am Nussensee vorbei zum Blinkling Moor und dem Radweg weiter entlang bis zum Ziel der Tour, dem feinen Gasthof Fürberg, wo dann gemeinsam mit den Wanderern sehr gut gegessen wurde. Eine Fahrt mit dem Linienschiff am schroffen Falkensteinfelsen vorbei war dann auch noch was Besonderes.
Trotz des schlechtem und sehr kühlem Wetter dann doch eine sehr schöne Radtour