Schneeschuhwandern gefällig ?

Auch wenn der Schnee der letzten Tage bald wieder weg sein wird, der Winter wird kommen. Und damit auch die Zeit fürs Schneeschuhwandern. Gerne würde ich einige Touren ausschreiben, wenn ich nur wüsste, was Euch so gefällt.
Ich versuche es jetzt mal so: Ich bitte all jene, die grundsätzliches Interesse am Schneeschuhwandern haben, mit mir Kontakt aufzunehmen. Ich denke, dann könnte ich zielgerichteter meine Angebote ausrichten und auch abklären, ob andere Kommunikationskanäle genutzt werden könnten (z.B. What`sApp-Gruppen), um kurzfristig was organisieren zu können.

+43 676 814 284 215 oder richard.hanke@wandernmitandern.com

Ich würde mich freuen, wenn Du Dich meldest.

Endlich wieder wandern

Gestern konnte ich endlich mal wieder mit den Wanderschuhen raus in die Natur. Nicht, dass ich nicht gerne auch mit dem Rad unterwegs bin, aber eigentlich ist das Naturerlebnis beim Wandern am schönsten. Und da mein Freund Willi angefragt hatte, ob ich am 30. Oktober denn schon was vor habe, habe ich ihm gleich zugesagt, um ihn mit einer Tour zur Freundschaftshöhe zu überraschen, denn die kannte er noch nicht, wie ich wusste.
Am Bahnhof hebe ich ihn um 10:23 abgeholt, dann mit der Traunseetram zum Seebahnhof und weiter mit dem Salzkammergutshuttle-Taxi zum Hois’n. Über den Gschliefgraben sind wir dann hochgewandert, bis zur kaum erkennbaren Abzweigung von der Forstrasse rein ins steile Gelände. Von Steinmanderl zu Steinmanderl kämpften wir uns die steile Westflanke hoch, bis wir ziemlich verschwitzt oben auf 1.020 hm ankamen. Natürlich hatte ich auch ein kleines „Bier von hier“ in der Kühlbox mit hinaufgenommen, um auf unsere Freundschaft anzustoßen.
Runter ging es dann den gemütlichen Wanderweg zum Laudachsee, wo wir ein stärkendes Supperl genossen und dann runter über die Wamering zum Franz’l im Holz, wo wir uns wieder vom Sakzkammergutshuttle-Taxi abholen ließen, um auch noch genug Zeit für ein „Schwanabier“ zu haben.

Was für ein wunderschöner, nebelfreier Tag unter dem Motto : Fest die Freundschaft uns verbindet …
Hier noch ein paar Eindrücke:

Und noch 2 Tage Südtirol

Wohl ist die Welt so groß und weit und voller Sonnenschein …
So lautet der Text des „Südtirolliedes“ und am 4. Tag unserer Tour hat das leider nicht so recht gestimmt. Am Weg vom Hotel in Brixen bis Bozen war es zwar sehr frisch aber noch trocken. In Bozen beeindruckten neben dem Dom die wunderschönen Laubengänge, die prächtigen Bürgerhäuser und das gemütliche Batzenhäusl, wo wir uns zum Mittagessen einfanden. Am Markt tummelten sich viele Leute, gerne wären wir noch länger dort geblieben, aber wir mussten weiter nach Kaltern. Von der Etsch weg ging es dann ziemlich bergauf nach Eppan und dort begann es erst zu nieseln und dann richtig zu regnen. Blöderweise hatte dann noch Rudi einen Platten, sodass wir dort dann noch den Schlauch des Hinterrades wechseln mussten. Wir erreichten dann Kaltern, einen Espresso oder Cappuccino unter den Sonnenschirmen, die die Plätze halbwegs trocken hielten und dann die letzten 15 km bis zum Kalterer See und schließlich Auer. Zu allem Unglück verloren wir dann bei einer sehr unübersichtlichen Kreuzung 2 Teilnehmer, die aber Gott sei Dank dann auf ihren eigenen Wegen den Treffpunkt mit dem Bus erreichten. Die Stimmung war dann im Bus trotz des Wetters aber gut und beim Abendessen tröstete uns das eine oder andere Glas Wein über den feuchten Tag hinweg.
Am letzten Tag stand dann noch die Fahrt vom Brenner nach Wattens am Programm. Kurz vor dem Pass ließ uns Roland wieder starten, da hat es auch noch genieselt, aber kaum waren wir in Österreich wurde das Wetter rasch schöner, nur der Radweg war zu Ende. Es ist fast zum Schämen, dass wir in Österreich erst ab Steinach einen Radweg zur Verfügung hatten, der aber in Matrei bald wieder endete, und wir am Osthang des Wipptales bergauf und bergab von einer kleinen Ortschaft zur nächsten radeln mussten. Erst in Igls wurde es dann wieder lustig, als wir nach Innsbruck hinunter rollten und an der beeindruckenden Sprungschanze am Berg Isel vorbei im Süden von Innsbruck ankamen. Bis zum Inn mussten wir auf einem engen Radstreifen mit dem Autoverkehr mitradeln, dort hatten wir in der Marktbar dann unsere Mittagsrast, Rudi hat schon wieder keine Luft mehr im Hinterreifen und ich durfte ein weiteres mal einen Schlauch wechseln, diesmal allerdings kurzärmlig, weil die Föhnlage für unglaublich warme Temperaturen gesorgt hatte. Die letzten 20 km nach Wattens waren dann entlang dem Inn sehr angenehm zu fahren und bei den Kristallwelten endete dann unser fünftägige Radtour. In Summe waren es knapp 350 km, die wir gefahren sind. Einen große Dank an die Gruppe und auch meine Gratulation für diese Leistung, wir waren ja allen nicht mehr die Jüngsten. Sehr froh, dass diese Tour auch unfall- und verletzungsfrei verlaufen ist, habe ich das kleine „Bier von Hier“ dann sehr genossen.
Hier noch ein paar Eindrücke vom 4.Tag, vom Schlusstag habe ich leider keine Fotos:

Die ersten drei Tage in Südtirol

Am Sonntag durfte ich ja für das Reisebüro Ichwillreisen (Buchinger, Pinsdorf) die Radreiseleitung für eine fünftägige Tour nach Südtirol in Angriff nehmen. 24 Gäste hatten sich angemeldet und um 6:00 Uhr starteten wir pünktlich Richtung Brenner, wo wir den Bus verließen, die Räder entluden und aufgeteilt auf 2 Gruppen zu unserem Hotel in Brixen starteten. Plasser Heidi, ein erfahrener Radguide bei den Naturfreunden Ohlsdorf hat die 2. Gruppe übernommen und in Sterzing (Vipiteno) lernten wir uns bei einem guten Mittagessen näher kennen. Weiter ging es nach Franzensfeste, wo wir in der alten Wehranlage noch Kaffee und Kuchen serviert bekamen und schließlich zum Millanderhof in Brixen (Bressanone), einem sehr netten, familiärem Hotel. Die 56 km – hauptsächlich bergab – waren zum Einradeln gerade recht.
Am 2. Tag ging es dann mit dem Bus bis rauf zum Reschensee, eine ziemlich lange Fahrt, da die Apfelernte voll im Gange war und dementsprechend viele Traktoren mit ihren Anhängern unterwegs waren. So konnten wir dort erst um 11:00 Uhr starten und gleich mal staunend den im Stausee versunkenen Kirchturm von Altraun bewundern und dann ging es zum Teil richtig zünftig bergab durch den Vinschgau. Ein Mittagessen in einer sehr schönen Stube im GH Grüner Baum in Glurns war die einzig wirkliche Pause auf den 82 km, bis wir dann pünktlich um 17:00 in Meran die Räder wieder in den Bus verladen haben.
Heute, am 3. Tag ging es mit dem Bus nach Innichen, nördlich der Sextener Dolomiten, und dann das Pustertal nach Westen, zuerst Toblach, mit dem imposanten Grand Hotel, dann zum Mittagessen auf eine sehr feine Pizza im Rienzbräu in Bruneck und dann über das Kloster Neustift mit seinem Weltwunderbrunnen nach Brixen, wo wir schon kurz nach 16:00 Uhr eintrafen und noch durch die wunderschöne Altstadt bummeln konnten, bevor es wieder zurück zum Hotel ging. Immerhin 78 km waren es dann auch wieder.

Hier noch ein paar Eindrücke der ersten wunderschönen Tage mit ganz netten Gästen und bis jetzt eigentlich sehr schönem Wetter – auch wenn es in der Früh schon spürbar kühl war in den Höhenlagen, wo wir gestartet sind.

Ein spannender Drehtag

Vorgestern durfte ich das Marketingteam der Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft m.b.H. bzw. deren Leiterin Carina bei einem Drehtag/Fotoshooting „als Testimonial“  zur Bewerbung der Traunseetram unterstützen. Da ich selbst so viel wie möglich Öffis nutze und zu meinen Wanderungen wenn möglich umweltfreundlich unterwegs bin, ist mir das nicht schwer gefallen. Meine Freunde Toni und Walter (mit seiner Frau Maria) waren bereit hier mitzumachen und es wurde ein spannender aber auch anstrengender Tag. Meinem Vorschlag entsprechend orientierten wir uns an meiner „Hopfenkönigwanderung“, die von Engelhof zu Brauerei Eggenberg in Vorchdorf führt. Begonnen haben wir beim Einstieg in den Saurüssel an der Müllerbachstraße, da schwirrte die Drohne erstmals über, vor, hinter und neben uns durch den Wald und wir durften die Leiden eines Schauspielers erleben und viele Szenen mehrmals drehen (O-Ton: Das war schon sehr gut, aber einmal machen wir es noch). Also vor und wieder zurück und wieder nach vor und … . Leider konnten wir aus Zeitgründen die ganze Strecke nicht wandern sondern wurden mit dem Auto von einem Set entlang der Strecke zum anderen transportiert, bis wir schließlich bei der Brauerei Eggenberg landeten. Bevor wir uns dort stärken konnten hieß es natürlich wieder „vor, zurück, noch einmal“, aber schließlich hat uns Ingrid, (sie ist die Verantwortliche für Marketing, Veranstaltungen und Brauereiführungen) doch mit dem besten versorgt, was die Brauerei zu bieten hat. Dann ging es nach Kirchham, wo wir im Gasthof Pöll zu einem traumhaften Mittagessen eingeladen wurden. Wir wurden ermutigt, doch etwas von den Wildspezialitäten zu versuchen und was sich da dann auf den Tellern darbot, war schon vor dem ersten Bissen ein Genuss. Einfach traumhaft das rosa Hirschrückensteak, für das ich mich entschieden hatte.
Nach dieser wahren Stärkung ging es mit der Traunseetram nach Gmunden zum Seebahnhof, denn zum Abschluss stand noch ein Zusatzdreh am Baumwipfelpfad am Grünberg am Programm. Auch für ein Gmundner wie mich war es wieder ein Erlebnis, dort oben durch die Spitzen der Bäume zu spazieren, den luftigen Aussichtsturm zu erklimmen und von dort die traumhaften Blicke rundum zu genießen. Quasi zum Abschluss ging es dann mit der Rutsche nach unten, war auch für uns Alten eine Riedengaudi war.
Da ich selbst ja fast dauernd vor der Kamera stand, hab ich selbst von diesem Tag viel zu wenig Fotos gemacht, aber vielleicht könnt ihr uns ja dann im Frühjahr, wenn die Kampagne in die diversen Medien kommen soll, noch bei unserer gefakten Wanderung bewundern.
Ja, es hat Spaß gemacht, auch wenn wir am Abend ziemlich müde waren und ein herzliches Dankeschön an Carina und ihr Filmteam mit Dylan, Jan und Dieter.

Was für ein Abenteuer !

Vorgestern durfte ich mit Hans und Thomas, zwei meiner ältesten und liebsten Freunde, eine wirklich abenteuerliche Flußwanderung machen. Ich bin die Tour schon einmal gegangen, vor ca. 7 Jahren und alleine, und es war mir ein Anliegen, diese Wanderung mit den beiden im Team zu wiederholen. Eigentlich zu meiner Überraschung sind auch beide sofort auf meinen Vorschlag eingegangen und mit diesem Montag haben wir auch gleich einen optimalen Termin gefunden. Das Wasser im Bach nicht zu kalt und nicht zu warm, auch nicht zu viel und nicht zu wenig und das trockene warme Wetter – es könnte keine besseren Bedingungen für diese Tour geben.
Hans und ich haben Thomas um 9:13 in Ebensee am Bahnhof abgeholt, von wo er aus Bad Mitterndorf angereist ist und sind dann zum Offensee reingefahren, dort ein Auto abgestellt und mit meinem wieder runter gefahren bis zum Lahnsteiner Steg, wo dann die eigentliche Wanderung gestartet ist. Zuerst noch ca. 500 m bis zur Mündung des Offensebachs in die Traun und dort dann rein ins kühle Nass, allerdings nur so bis zu den Knien in etwa – manchmal mehr, manchmal weniger. So ging es dann mal bis zum Rechersteig, da mal kurz rauf zur Straße und nach der Brücke wieder runter, so ging es weiter bis zum Kraftwerk Offensee, wo wir wieder für ca. 300 m auf die Straße mussten. Dann war das Wasser für einige Zeit weg und findet irgendwo unterirdisch seinen Weg, wir mussten dann mit einer kurzen Kraxlerei durch den Wald einen kleinen Rücken neben dem Bachbett überwinden, bis wir dann wieder im Flußbett waren. Bei manchmal mehr, manchmal weniger und manchmal gar keinem Wasser im Bachbett, hüpften wir von Stein zu Stein, kämpften uns über einige Katarakte und fanden schließlich auch eine Stelle, wo wir ein Ganzkörperbad im frischen Wasser nehmen konnten – was für eine Wohltat !
Ab dort war es wieder gemütlich, keine großen Steine mehr und immer so ca. 20 cm Wasser um die Knöchel. Nach 5 Stunden und ca. 10,5 km waren wir wieder bei Hans‘ Auto, Wechselgewand angezogen und dann zu mir nach Hause zur Tour-Nachbesprechung. Was für ein Abenteuer für uns drei großen Buben.
Hier noch ein paar Eindrücke:

Villa Karbach

In Zusammenarbeit von Kulturhauptstadt 2024 und Naturschauspiel OÖ. wird diesen Sommer ja unter der Bezeichnung „Villa Karbach“ ein interessantes Kunstprojekt in Traunkirchen präsentiert, das dem „Skurrealismus“ gewidmet ist, einer Wortschöpfung des Ebenseer Künstlers Walter Pilar (1948 – 2018). Ich bin einer der Kultur- und Naturvermittler, die diese ca. 3-stündige Reise begleiten. Wer sich dafür interessiert und dabei gerne von mir geführt werden möchte, hier sind die Termine, bei denen ich eingeteilt wurde:

Eine Teilnahme ist möglich, wenn man online ein Ticket erwirbt, dort sieht man dann auch, ob bei den einzelnen Terminen noch Plätze frei sind.
Die bisherigen Teilnehmer fanden die Tour ausgesprochen interessant.

Großer WeltRaumWeg abgesagt

Es ist für mich sehr bedauerlich, dass ich nun die spannende Tour über das Tote Gebirge von 02 09 bis 07 09 absagen muss, weil sich bis gestern Abend nur 2 InteressentInnen gefunden haben und ich die Reservierung für die Hüttenschlafplätze stornieren musste.

Ich lebe zumindest in der Hoffnung, dass es nächstes Jahr klappen könnte, denn der Große WeltRaumWeg wird bis ins Jahr 2035 zu erleben sein. Allfällige Interessenten können sich jederzeit völlig unverbindlich melden, damit ein passender Termin gefunden werden kann.

Hintergebirgsradweg

Vorgestern, am Sonntag, durfte ich für das Reisebüro Buchinger aus Pinsdorf eine wunderschöne Tagestour durch das Reichraminger Hintergebirge führen, der auch als Radweg R 9 gut beschildert ist.
Eigentlich war es für eine Radtour zu heiß, aber bei der Anfahrt Richtung Süden waren die zahlreichen Tunnels der ehemaligen Waldbahn immer wieder eine willkommene Erfrischung. Außerdem konnten wir uns in der Großen Klausstube zwischendurch ordentlich stärken. Ab Weisswasser, also ziemlich genau bei Halbzeit, ging es dann ca. 300 hm schwitzend bergauf bis zum Hirschkogelsattel, ab dort aber dann – manchmal ziemlich steil für den schottrigen Untergrund – nur mehr bergab in das malerische ehemalige Holzfällerdorf Brunnbach, wo wir im Stadel eine zünftige Jaus’n genießen konnten. Dann ging es gemächlich raus bis Reichraming, wo Ralf mit dem Bus schon auf uns wartete. Einige gönnten sich noch ein Schleckeis, andere gingen noch im Reichraminger Bach kurz schwimmen, und ich denke, alles haben diesen Radtag sehr genossen.
Hier noch ein paar Eindrücke:

Großer WeltRaumWeg-Info

In meinem letzten Beitrag habe ich über die Anfang September geplante Mehrtageswanderung über das Tote Gebirge informiert. Ich habe entsprechende Hüttenschlafplätze auf Basis Mehrbettzimmer (keine Lagerschlafplätze) reserviert, die Hüttenwirte/innen legen aber verständlicherweise darauf Wert, dass über eine Nicht-Inanspruchnahme rechtzeitig informiert wird. Ich habe ihnen zugesagt, dass ich bis spätestens 22 08 die tatsächlich benötigten Bettenanzahl bekannt gebe.
Daraus ergibt sich, dass eine Anmeldung für die Tour mit garantiertem Schlafplatz nur bis Mittwoch, 21. August, 18:00 Uhr möglich ist. Ab dann werde ich die Plätze in den Hütten frei geben, wer sich später anmeldet, muss selbst für einen Schlafplatz sorgen.