Winterwandern am BergeSeenTrail

Im letzten Sommer bin ich diese 20. und letzte Etappe des BergeSeenTrail Salzkammergut von Grünau nach Gmunden alleine gegangen, heute hat mich mein Freund Willi auf dieser Winterwanderung begleitet. Eine glasklare Nacht, keine Wolke am Morgenhimmel, aber das Thermometer zeigt – 12°, also wirklich ar…kalt. Aber bei guter Ausrüstung ist auch das kein Problem.

Willi ist mit dem Zug aus Wels angereist und ich von Gmunden mit dem Bus, um 9.15 waren wir beide startklar beim Gemeindeamt in Grünau. Zuerst der türkisblauen Alm entlang bis zur Bahnhaltestelle Kothmühle, dann ein Stück am Radwanderweg R 11 bis zum Flugfeld Mühldorf und von dort ca. 250 hm hinauf zum Bauernhof Hochbuchegg. Ein letzter Blick ins zart verschneite Almtal, dann geht es weitere 220 hm durch den Wald zur Schrattenau, mit 984 m der höchste Punkt der heutigen Tour (später am Grünberg zeigt der Höhenmesser nur 983 m). Die Schneeschuhe hatten wir zwar mitgenommen, haben aber dann doch darauf verzichtet sie anzulegen, da der Neuschnee nur sehr spärlich gefallen ist. Weiter ging es zum Laudachsee und wir bewunderten die wunderschönen Muster, die die Mäuse in den zarten Neuschnee bei der Futtersuche gezeichnet haben.

Der Laudachsee zeigte sich überraschenderweise völlig unversehrt, keine einzige Spur führt auf die zugefrorene Fläche. Ab da begegneten wir am weiteren Weg zum Grünberg (im Gegensatz zu bisher) doch etlichen Wanderern und am Grünberg angelangt beeindruckten heute die traumhaften Blicke zu Traunstein, Dachstein und Traunsee. Ein Ausgleich für den Dienstag, als ich meinen Hausberg im tiefen Nebel erlebt habe.

Nun noch schnell die Grödel auf die Schuhe, um beim flotten Abstieg über die Schipiste keine böse Überraschung zu erleben und so kamen wir sicher bis zum Moosberg, der See liegt tiefblau vor uns und schließlich spazierten wir von Weyer dem See entlang zum Rathausplatz. Eine traumhafte Winterwanderung geht zu Ende, die Kälte haben wir kaum gespürt. Alles in allem waren wir auf den 23 km mit 680 hm Gesamtanstieg keine 6 Stunden unterwegs. Aber zugegeben, wir sind schon gute Geher und die Pausen waren wirklich kurz. Man kann es auch gemütlicher angehen, wahrscheinlich hat uns dann doch die Kälte so getrieben.

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