Wanderung über die 8 „Berge“ rund um Gmunden am kommenden Freitag

Nachdem der Wetterbericht für diese Woche nicht wirklich atemberaubend ist ( es kann ja aber auch nicht immer so schön bleiben, wie in den letzten Tagen), biete ich am Freitag eine einfache Wanderung an, die auch bei regnerischem Wetter gegangen werden kann. Einfach ist sie allerdings nur vom Untergrund her, die 12 km Länge können auch schon fordernd sein, wenn man nicht ausreichend geübt ist. Aber diese Tour bietet mehrmals die Möglichkeit abzubrechen und mit Citybus oder Traunseetram zum Rathausplatz zurück zu kehren, wenn es jemandem zu stark (oder zu feucht) werden sollte.
Ich liebe diese Wanderung aber deshalb, weil man von den unterschiedlichsten Positionen immer wieder neue Blicke auf das Stadtzentrum vom Gmunden bzw. den See und die Berge ringsum hat. Und auch die Villengegenden, durch die man kommt, sind durchaus sehenswert.

Wer also dabei sein möchte, Anmeldungen sind jederzeit möglich.

Und am Samstag darf ich mich dann vom Obmann des OÖ. Berg- Und Schiführerverbandes bei einer Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Orientierung und Tourenplanung“ auf den letzten Stand bringen lassen. Erfreulicher Weise findet diese Veranstaltung im Bereich des Grünbergs statt, da kenn ich mich wenigstens aus und habe somit einen kleinen Heimvorteil.

Über Stock und Stein

Ich muss fast sagen: Gott sei Dank war niemand so spontan, sich noch kurzfristigst für diese Wanderung anzumelden, denn es ging bald mal so richtig über Stock und Stein. Bei der Planung in Komoot war die Verbindung zwischen Höllbachtal und Gembachtal noch als – vielleicht etwas verfallener – Pfad ausgewiesen, aber in der Natur war das a bisserl anders. So musste ich mir irgendeinen Weg, der kein Weg war, suchen, um die ca. 1.500 m zu überwinden. Mit dem Handy in der Hand, um dem Verlauf des gespeicherten Tracks zu folgen, habe ich dann doch jenen Punkt gefunden, wo der vermeintliche Pfad in eine tatsächlichen Pfad mündet und von dort wieder talwärts führt. Aber dieser Streckenabschnitt ist nicht was für jedermann/frau, da muss man schon a weng an Vogel haben, sich das anzutun. Gut also, dass ich allein unterwegs war.
Und das Gembachtal, das die oö. Ausscheidung als schönster Platz für die Fernsehsendung 9 Plätze -9 Schätze gewonnen hat, ist zumindest meiner Meinung nach nichts wirklich Besonderes. Lediglich vielleicht ca. 200 m im Verlauf des Bachbettes sind wirklich etwas reizvoll, der Weg selbst verläuft eigentlich außer Sichtweite neben dem Bachbett, lediglich wenige Punkte bieten eine attraktive Aussicht.
Aber was solls, 4 Stunden bei traumhaftem Herbstwetter in der frischen Luft, davon fast die Hälfte als richtiger Pfadfinder, 630 hm und 15 km waren genau das Richtige, um sich danach den 3.Stich abzuholen. Danke an Rotary Gmunden, die dieses Impfangebot organisiert haben, ich bin sicher, meine Frau und ich kommen jetzt gut über die nächsten Wochen und Monate. Ich bedaure alle, die sich dieses wirklich gute Gefühl, etwas Gutes für sich und die Gesellschaft getan zu haben, entgehen lassen.

Ich plane in den nächste Wochen, bevor der erste Schnee kommt, noch wöchentlich 2 Wanderungen anzubieten, allerdings von der einfacheren Kategorie. Jetzt warte ich aber mal ab, wie die für Montag angekündigte Wetterverschlechterung tatsächlich wird und werde mich dann wieder melden.

Und dann gibt es vielleicht schon die erste Schneeschuhwanderung ?

Spontanwanderung

Wenn jemand mich noch spontan bei meiner morgigen Wanderung durch das Gembach- und Höllbachtal im Weissenbachtal begleiten will, kann er/sie sich gerne noch melden. Ich will mir mal anschauen, was so als Schatz in unserem Bundesland gehandelt wird, gehe aber eine Runde vom Höllbachtal aus.

Lt. Planung in Komoot eine Tour mit 15 km Länge und 630 gesamten Höhenmetern.

Da ich diese Tour mal erkunde und noch nicht selbst gegangen bin, ist die Teilnahme kostenlos.

Fit – mach mit

Fit – mach mit: So hat es immer am Nationalfeiertag geheißen, als ich noch ein Kind war. Da war es Tradition, an diesem Feiertag die Wanderschuhe anzuziehen und zumindest an einem der vielen organisierten Massenwanderungen teilzunehmen.
Eigentlich ist die Idee ja nicht schlecht, aber in Massen zu gehen ist dann doch nicht so meins. Aber in einer netten Gruppe, das wär schon was.

Wer mich also am kommenden Dienstag bei einer Wanderung von Gmunden über den (halben) Flachberg ins Laudachtal nach Kirchham begleiten möchte, kann sich ab sofort anmelden. Start ist um 10.00 Uhr am Rathausplatz, eine Mittagsrast beim GH Rabl wäre geplant und in Kirchham angelangt können wir noch beim GH Pöll auf Kaffee und Kuchen einkehren. Das Wetter am Dienstag soll ja aus heutiger Sicht trocken bleiben.

Wieder zurück

Nach einem Zwischenstopp bei meinen Freunden in München, wo ich nach langer abendlicher Plauderei auch nächtigen durfte, bin ich gestern Mittag dann zu Hause gewesen, gerade rechtzeitig um meine beiden Enkelkinder, die Rabauken Paul und Henri wieder zu sehen, als sie vom Kindergarten nach Hause kamen.

Und heute fand ich dann auch Zeit, mich mit dem Bildverkleinerungsprogramm zu beschäftigen und hier funktionierte es problemlos. Ich kann Euch daher Bildergalerien der ersten 5 Routen nachliefern, von der sechsten Tour ab Mannheim gibt es keine Bilder, da war das Wetter einfach zu grauslich.

Die Tour zum Einradeln:

Die Nordtour nach Herxheim:

Die Südtour nach Venningen:

Die Rundtour nach Speyer:

Heidelberg:

So, nun kommt bei DONAU-Touristik Winterpause, ich freue mich aber schon auf den nächsten Erkundungsauftrag, der mich Ende April dann in die wunderschöne Hansestadt Stralsund an der Ostsee mit Ausflügen nach Rügen führen wird.

Und bald, so denke ich, wird es wieder Angebote für kleine Wanderungen hier in der Region geben.

letzter Tag – Mannheim

Die heutige letzte Tour hat es mir leider völlig verregnet. Da zeigt sich wieder, was eine gute Ausrüstung wert ist. ZUerst zum Bahnhof in Deidesheim ging es ja noch, aber nach dem Umsteigen in Neustadt an der Weinstraße habe ich mich im Zug nach Mannheim richtig gut eingepackt, mit Gamaschen über den Schuhen und Dieselhandschuhen über den Radhandschuhen, Regenhose und Regenjacke samt Kapuze unterm Helm ging es dann vom Bahnhof weg los. Dass ich die Kotschützer zu Hause vergessen hatte, war auch nicht gerade förderlich. Das Sightseeing wurde nur sehr kurz gehalten, einmal um den alten Wasserturm, dann zum Paradeplatz und schließlich zum Barockschloss, das wars, und Fotos gibt es keine, das war mir zu mühsam. Dann ging es über den Rhein nach Ludwigshafen und dann leider eine gar nicht schöne Strecke Richtung Bad Dürkheim, über Oggersheim, Maxdorf, Fußgönheim (hier hat es dann zu regnen aufgehört), Friedelsheim nach Wachenheim und von dort dann zurück zum Hotel.

So, das völlig verdreckte Rad konnte ich Gott sei Dank beim Hotel abspritzen, jetzt geht es ans Sachen einpacken und dann Abreise mit erster Teiletappe bis München.

Auf nach Heidelberg

Die ewig schöne Studentenstadt im Norden von Baden Württemberg war heute mein Ziel. Es ging wieder Richtung Osten, weg vom Wein und hin zu Gemüse- und Obstplantagen und rieseigen Kürbisfelder, bis ich südlich von Ludwigshafen den Rhein erreichte und diesen bei Altrip mit einer kleinen Autofähre direkt neben einem rieseigen Steinkohlekraftwerk überquerte. Damit war ich in Stadtrandgebiet von Mannheim, einer dort nicht sehr schönen Stadt. Aber bald wurde es wieder ländlich, vorbei an großen Pferdegestüten erreichte ich Eppingen und schließlich den Stadtrand von Heidelberg in der sehr modernen Wohngegend Bahnstadt. Bald war auch das am Berghang liegende alte Schloss in Sicht und mit dem Sportmodus ginge es den sehr steilen Treppelweg hinauf zum Eingang. Eine Führung hatte ich schon vor wenigen Jahren gemacht, diesmal begnügte ich mit ein paar Fotos an diesen hier auch strahlend sonnig gewordenen Tag. Ein Cappuccino am Markplatz und dann zum Bahnhof, um zurück nach Deidesheim zu fahren. Nach etwas mehr als 1 Stunde mit ein mal umsteigen war ich dort, und dort vor der Kirche lud eine kleine Vinothek sehr dazu ein, im Sonnenschein noch ein Glaserl Riesling zu genießen.
So, morgen steht die letzte, wieder etwas kürzere Tour von Mannheim nach Deidesheim am Programm (der Hinweg erfolgt wieder per Bahn) und dann am Nachmittag mit dem Auto Richtung Heimat, mit einem nächtlichen Zwischenstopp bei einem Freund in München. Die lange Strecke in 2 Etappen zu fahren ist doch angenehmer, denn die 7 Stunden bei der Hinfahrt waren schon a bisserl mühsam.

Fotos gibt es auf facebook, hier kann ich nur die gefahrene Strecke auf der Karte zeigen.

Der Kaiserdom in Speyer

Heute stand die Radtour nach Speyer am Programm. Die Sonn ließ sich den ganzen Tag nicht blicken, es war also ziemlich frisch, aber da dies aus do vorausgesagt war, war ich entsprechende angezogen. Da es in Richtung Südosten ging, war es mit der vom Weinanbau dominierten Landschaft bald vorbei und die verschiedensten Gemüsefelder prägten das Bild. Über Niederkirchen, Meckenheim, Dannstadt und Schifferstadt erreichte ich nach rund 30 km Speyer. Dort hatte ich ausreichend Zeit, diverse Sehenswürdigkeiten von außen und schließlich auch den mächtigen Kaiserdom von innen zu bewundern. Auch ein Technikmuseum gibt es dort, mit einer ausgedienten Boeing 747 der Lufthansa, die man dort besichtigen kann.
Bei der Rückfahrt ging es auf einer anderen Route durch ein wunderschönes, lichtes Laubwaldgebiet und sogar ein wunderschöner Parasol stand da plötzlich direkt neben dem Radweg. Über Iggesheim und Haßloch errichte ich wieder Meckenheim und diesmal ging es über Ruppersberg zurück zum Hotel.

In Summe bin ich ca. 62 km geradelt, Gott sei Dank ist es aber bretteleben gewesen, die gesamt 130 hm waren nicht zu spüren. Fotos kann ich noch immer keine liefern, der „Easy-Resizer“ funktioniert nicht, ich vermute das WLAN ist nicht ausreichend leistungsfähig.

Morgen geht es dann ca. 50 km nach Heidelberg (Du Jugendbronnen), zurück aber mit der Bahn. So, und jetzt ab in die Sauna, bevor es wieder ein ausgezeichnetes Abendessen gibt.

Der 2. Tag, die dritte Tour

Heute stand die Südrunde am Programm und als ich kurz vor 10 startete, war es bereits sonnig. Landschaftlich anders als gestern, wechselte der Weinanbau zum Gemüseanbau und schließlich radelte ich durch schöne Waldwege. Das erste Etappenziel war Venningen, wohin mich ein Tipp eines Hotelgastes führe, er meine, ich müsse unbedingt den Doktorenhof besuchen, eine sehr bekannte Essigmanufaktur. Und es war wirklich toll dort. Ich habe zwar keine Kellerführung mitgemacht, aber dafür Essig zum Trinken verkostet, und naja, gar nicht so schlecht. Auch das Ambiente war beeindruckend und auch die Pause tat ganz gut.
Dann kam wieder die typische Weingegend mit für unsere Verhältnisse riesigen Feldern, bei jedem Dorf grüßte eine andere Weinprinzessin vom Plakat und schließlich erreichte ich Neustadt an der Weinstraße. Davon habe ich mir eigentlich mehr erhofft, der Wein hat sich in die angrenzenden Vororte verlagert, das Zentrum hatte gar nichts zu bieten. Vielleicht habe ich mir aber auch einfach zu wenig Zeit genommen, um die Stadt wirklich zu erkunden.
Schließlich erreichte ich nach fast 58 km wieder das Hotel, die Sonne strahlte vom Himmel und ich konnte mir im angrenzenden Weinlokal Reinhardt noch einige Glaserl zur Belohnung geben.

Ich freue mich schon auf morgen, da wird es nach Speyer mit seinem beeindruckenden Kaiserdom gehen.

Deidesheim

Gestern bin ich ja nach Deidesheim gereist, weil ich hier wieder für die DONAU Touristik einen Auftrag erfüllen darf, der ins Programm 2022 aufgenommen werden soll. Diese Sternradtour bringt mich wieder in eine Gegend, die ich bisher kaum kannte. Und da muss ich mich gleich mal entschuldigen, Deidesheim lieget nicht, wie ich in vorigen Beitrag gemeint hatte, in Baden- Württemberg, sondern im Bundesland Rheinland-Pfalz. Und die Pfalz ist berühmt für seinen Wein und dieser erste Tag heute macht das auch verständlich, denn man radelt praktisch immer durch riesige Weingärten.
Zwei der insgesamt 6 Touren habe ich heute schon gemacht, das schafft mir einen gewissen Spielraum hinsichtlich der Wettersituation der nächsten Tage und das ist gut so. Die Vormittagstour war das Einradeln, also eine mit 23 km eher kurze und ziemlich ebene Strecke die mich über das Dorf Niederkirchen in den kleinen Ort Friedelsheim und schließlich in die Stadt Bad Dürkheim führte. Zurück ging es dann durch die bezaubernden Weindörfer Wachenheim, und Forst wieder nach Deidesheim. Am Nachmittag dann nochmals 34 km nach Norden, diesmal am den Weindörfern vorbei bis Bad Dürkheim und weiter über Leistadt nach Herxheim und zurück wieder über Bad Dürkheim und Niederkirchen.

Untergebracht bin ich im Maxx-Hotel Steigenberger, sehr schön und ruhig gelegen und das Essen bis jetzt sehr gut.
Leider kann ich noch keine Bilder liefern, da mein Bildverkleinerungsprogramm derzeit streikt, mal sehen, ob ich das irgendwie hinkriege. Morgen soll es dann nach Neustadt an der Weinstraße gehen und wahrscheinlich kommen noch einige kleine Weindörfer dazu. Ich freu mich schon, auch der Wetterbericht ist erfreulich, wenngleich es am frühen Morgen schon ziemlich frisch ist. Aber Hauptsache es bleibt trocken.