Vom Tegernsee zum Schliersee

Am letzten Tag der Radreise zu den Bayrischen Seen stand gestern die Tour von Gmund am Tegernsee über Rottach-Egern zum Schliersee am Programm und es war weder eine Traumtour. Zuerst am Westufer des Tegernsees an dessen Südende nach Rottach-Egern, wo wir noch eine zünftige Weisswurschtjause genossen haben und dann ein schönes Tal hinein nach Enterrottach, wo dann die Mautstraße hinauf zum kleinen Suttensee führt. Dann geht es durch ein wunderbares Almgebiet wieder bergab, bevor die Straße, die kaum von Autos befahren wird, hinaufgeht zum malerisch schönen Spitzingsee. Dann noch einige Höhenmeter hinauf zum Sattel und dann sieht man schon runter zum Schliersee, den wir über eine rasante Abfahrt auf der Straße bald erreichen.
Diesmal waren es zwar nur knapp 50 km, dafür aber mit fast 750 hm auch einigermaßen anspruchsvoll. Es ist unglaublich, was ältere Menschen noch alles schaffen, wenn sie sich fit halten, denn der Altersdurchschnitt der 17 Teilnehmer lag bei ca. 72 Jahren, einige waren schon über 80 und einer war sogar bereits 90 Jahre alt, und ist in den 4 Tagen in Summe ca. 230 km und 1.800 hm mitgeradelt. Ein echtes Vorbild, denn auch im Kopf ist er noch sehr jugendlich.
Sollte das Reiseparadies Kastler diese Tour auch 2023 anbieten, kann ich eine Teilnahme unbedingt empfehlen, so schöne Radtouren so knapp beeinander findet man selten. Natürlich hat auch das traumhafte Sommerwetter zum Genuss beigetragen.


Ammerseerunde

Heute, am 3. tag der Tour zu den Bayrischen Seen stand der Ammersee am Programm, ein wenig kleiner als der Starnberger See aber etwas größer als der Attersee. Wir starteten am Heiligen Berg, dem Standort von Kloster Andechs, der ältesten Wallfahrtskirche Bayerns. Von dort ging es runter zum See nach Herrsching und von dort gegen den Uhrzeigersinn auf wunderbaren Radwegen fast um den ganzen See. Eine Mittagsbrotzeit in Utting und nach Dießen machten wir noch einen Abstecher nach Raisting, wo sehr viele zum Teil riesige Satellitenschüsseln stehen, die dort seit 1963 für die Deutsche Post als Erdfunkstation im Einsatz sind. Dann noch eine Fahrt durchs Grüne, bevor wir wieder zum Kloster hochfuhren, um nach einer kurzen Kirchenbesichtigung im Gastgarten des Bräuhauses einzukehren. Etwas früher als die letzten Tage ging es zurück zum Hotel in Bernried, wo sich dann auch noch ein gemütliches Bad im wunderbar warmen Starnberger See ausgegangen ist, bevor es jetzt dann zum letzten Abendessen hier in Bayern geht, morgen fahren wir noch ca. 45 km vom Tegernsee zum Schliersee, bevor es dann wieder mit dem Bus nach Hause geht.

Von Bad Tölz nach München

Heute, am 2. Tag der Radreise zu den Bayrischen Seen, stand die Fahrt von Bad Tölz nach München mit gesamt 65 km am Programm.
Bad Tölz war ursprünglich nach der Markterhebung 1331 ein Ort, der durch die Flößerei seinen Aufschwung erlebte, hatte 1721 insgesamt 22 Brauereien und schließlich wurde 1845 eine Jodquelle entdeckt, was dazu führte, dass Tölz im Jahr 1899 „Bad“ Tölz wurde. Seit 2005 ist Bad Tölz auch Moorheilbad.
Über sehr schöne Wege ging es weiter nach Wolfratshausen, wir passierten ein Camp der deutschen Pfadfinder, die dort nach mehr als 4 Jahren wieder ein bundesweites Lager errichteten, und machten auch einen Kurzbesuch beim Kloster Schäftlarn, das 762 gegründet wurde und zu den bayrischen Urklöstern gehört. Seit 1866 ist es ein Benediktinerprioriat mit Verpflichtung zur Führung einer Lateinschule.
Über wunderbare Radwege entlang der Isar bzw. des Loisach-Isarkanals ging es dann nach München, zuerst an der „Hochleiten“ und dann unten neben der Isar auf einer „Radlautobahn“ bis zur Museumsinsel, wo majestätisch das Deutsche Museum liegt. Dieses ist mir noch gut in Erinnerung, weil ich als Jugendlicher dort 2 mal bei Besuchen bei meinem Firmpaten in die wundervolle Welt der Technik eintauchen durfte. Ich kann einen Besuch nur jedem/r empfehlen. Was es dort alles zum Ausprobieren gibt, ist wirklich unglaublich.
Und dann mit dem Bus zurück nach Bernried am Starnberger See, morgen geht es dann zum Kloster Andechs, wo wir die Runde um den Ammersee starten und dann nach gut 60 km sicher einen gemütlichen Ausklang im klösterlichen Biergarten haben werden.

Starnberger See

Heute begann die 4-tägige Radtour durch das südbayrische Seengebiet, die ich wieder für das Reiseparadies Kastler führen darf. Die 17 Teilnehmer der Gruppe (der älteste Teilnehmer ist 90 Jahre, aber topfit !)starteten mit mir am Forstenrieder Park am Südwestrand von München, dann ging es über Leutstetten die ersten 18 km nach Starnberg am Nordende das nach diesem Ort benannten See’s.
Traumhaftes Radlerwetter, trocken, aber bei weitem nicht so heiß wie zuletzt in der Toskana und für mich überraschend wunderschöne Radstrecken abseits vom Autoverkehr, zumeist am Seeufer entlang. Für mich auch sehr verwunderlich, wie viele öffentlich zugängliche schöne Badeplätze es immer wieder gab.
Erstes Ziel am See war dann die Votivkapelle, die 1896 an jener Stelle errichtet wurde, wo 10 Jahre zuvor König Ludwig II unter nach wie vor mysteriösen Umständen im See ertrunken war, nachdem er wenige Tage zuvor vom bayrischen Landtag entmündigt worden war.
Weiter nach Ambach, wo hinter einer prächtigen geschnitzten Holztor, das Haus steht, wo Waldemar Bonsels, der Autor der Geschichten der Biene Maja, immer wieder gewohnt hat. Und dann weiter über Bernried nach Tutzing, wo wieder ein sehr schöner öffentlicher Badestrand zu finden ist, und schließlich an der Roseninsel vorbei nach Possenhofen, wo unsere frühere Kaiserin Sisi aufgewachsen ist und ihre Kindheit verbracht hat.

Mit dem Bus ging es dann nach 62 km wieder zurück nach Bernried zu unserem schönen Hotel Seeblick, wo ich mich jetzt auf das Abendessen freue.

Fahrtechniktraining E-Bike

Das Fahrtechniktraining am Samstag, 16. Juli, wurde von den Teilnehmerinnen sehr positiv bewertet, daher biete erneut einen Vormittagskurs an:

Samstag, 06 08, Treffpunkt um 9:20
Ort: Parkplatz Sport 2000 beim Kreisverkehr in Kleinreith
Dauer ca. 2 1/2 Stunden, Unkostenbeitrag € 35,– , maximal 8 Teilnehmer
Ausrüstung: E-Bike mit geladenem Akku, Radhelm, Radhandschuhe, feste Schuhe, gefüllte Trinkflasche, Sonnenbrille.

Ich freue mich über Eure Anmeldungen.

Wieder einmal Graz

Gemeinsam mit einigen Freunden vom Sparverein haben meine Frau Elisabeth und ich wieder einmal einen dreitägigen Ausflug nach Graz gemacht, und diese (zweitgrößte Stadt Österreichs) ausgiebig erkundet. Bei einer fast 2-stündigen Fahrt im Cabriobus auch außerhalb der Altstadt erfährt man viel über diese moderne Universitätsstadt mit unglaublich viel Kultur. Ein paar Grad weniger hätten nicht geschadet, aber irgendwo findet man schon ein schattiges Plätzchen.
Übrigens: Bei der Uhr am Uhrturm ist der Stundenzeiger der Längere und der Minutenzeiger der Kürzere !

Tolles Fahrtechniktraining heute

Heute konnte ich das Fahrtechniktraining für E-Bikes tatsächlich durchführen, recht herzlichen Dank an die Fa. Sport 2000 in Ohlsdorf/Kleinreith, die mir einer ihrer Parkplätze dafür zur Verfügung gestellt hat und uns damit optimale Bedingungen geboten hat.

Wir konnten mit leichten Übungen beginnen und uns immer weiter steigern, bis wir einen schönen Parcours mit einem immer enger werdenden Slalom, einer 8er Fahrt im Karree, ein Kurvenbremsmanöver mit erhobenem Arm und einer Trichterfahrt mit Hindernisbrettern mehrmals durchfahren konnten. Ein Kompliment den TeilnehmerInnen.

Die positiven Rückmeldungen werden mich wohl dazu bewegen, so ein Training bald wieder anzubieten.

Fahrtechniktraining E-Bike

Das Fahrtechniktraining mit dem E-Bike, das am 01 07 witterungsbedingt nicht stattfinden konnte, findet nun am Samstag, 16. Juli, um 9:30 am Parkplatz von Sport 2000 beim Kreisverkehr in Kleinreith statt.
Dauer c. 2 1/2 Stunden, Unkostenbeitrag € 35,– , maximal 6 Teilnehmer.
Ausrüstung: E-Bike mit geladenem Akku, Radhelm, Radhandschuhe, feste Schuhe, gefüllte Trinkflasche, Sonnenbrille.

Ich freue mich über Eure Anmeldungen.

Wieder zurück

Der Kopf ist noch voll mit den vielen wunderschönen Eindrücken aus der Toskana und gestern ging es ja dann zurück – ein lange Busreise durch Oberitalien, Friaul und Tauernautobahn, knapp nach 20.00 Uhr war ich schließlich zu Hause. Heute war dann eine sorgfältige Radwäsche und Radpflege angesagt, da hat sich ordentlich Staub angesammelt.

Für diese Woche plane ich noch das Fahrtechniktraining, das ich ja vor 10 Tagen witterungsbedingt absagen musste, den genauen Termin und den Ort werde ich noch bekannt geben, Dauer ca. 2 1/2 Stunden, die Kosten werden bei € 35,– pro Teilnehmer liegen. Wer sich dafür interessiert soll sich bitte melden, dann ich ich besser den konkreten Termin koordinieren.

Meine nächste Reise für das Reiseparadies Kastler geht dann zu den Bayrischen Seen und die Isarauen, bestimmt auch sehr reizvoll und diesmal nicht so weit weg und mit 4 Tagen auch etwas kürzer.

Montepulciano und Castiglione

Nach einem nächtlichen Gewitter mit starkem Regen war es heute von der Temperatur her etwas angenehmer und es wehte auch meistens ein angenehmes Lüfterl – wenn auch oft von der falschen Seite. Und für heute hatten wir auch was Ordentliches am Programm. Zuerst mit dem Bus nach Montepulciano (Vino Nobile) und von dort mit den Rädern die ersten 33 km nach Castiglione, direkt auf einem Felsvorsprung, der in den Lago die Trasimeno hineinragt. Wunderbare Blicke zurück zum Hügel mit Montepulciano, vorbei an rieseigen Sonnenblumenfeldern, und dann auf der anderen Seite der See mit der Festung- was für ein schöner letzter Tag. Und dann dort ausreichend Zeit für ein köstliches Mittagessen, um dann noch 26 km dem Seeufer entlang durch Natur Pur zu radeln. Und so waren wir auch schon kurz vor 16.00 Uhr wieder beim Hotel (und dem Pool), konnten die Räder verladen und noch ein bisschen chillen, bevor es zu unserem letzten Abendessen bei dieser wunderschönen Reise geht.
Ich liebe Italien, ich liebe die Toskana und auch den Teil von Umbrien, den wir besucht haben. Vielen Dank an das Reiseparadies Kastler für diesen schönen Auftrag und vielen Dank an die 27 unglaublich tüchtigen Teilnehmer der Reise für die nette Gesellschaft.

Salute !