Radtour ins Hausruckviertel

Nachdem meine Aufträge als Radguide für das Reiseparadies Kastler nun für dieses Jahr abgeschlossen sind, versuche ich wieder Tagestouren für Radler und Wanderer anzubieten. Beginnen möchte ich mit einer Tagesradtour ins Hausruckviertel, und zwar von Attnang über Ottnang und Geboltskirchen nach Haag am Hausruck und von dort auf der aufgelassenen Bahntrasse der ehemaligen „Haager Lies'“, die nun zum Radweg umfunktioniert wurde, nach Lambach. Eine ordentliche Mittagsrast in der Jausenstation Malvent ist natürlich eingeplant. Die Details dazu findest Du hier in der Tourbeschreibung, anmelden kann man sich natürlich auch schon.

Prosecco und Venedig

Die letzte Radreise, die ich heuer für das Reiseparadies Kastler führen durfte, ging erneut nach Venetien ins Gebiet der Prosecco-Weinstraße und als Draufgabe dann noch einen Tag nach Venedig. Die Gruppe von 24 RadlerInnen mit einem Altersdurchschnitt von über 72 Jahren stellte sich als äußerst sympathisch und homogen heraus, wir sind bei 4 Touren insgesamt ca. 170 km bei fast immer über 30° gefahren, auch die beiden „veganen“ (stromlosen) Radlerinnen, waren nicht wirklich eine Bremse. Am ersten Tag von Belluno nach Feltre, am 2. Tag von Conegliano durch die Prosecco-Weinstraße nach Valdobbiadene, am 3. Tag von Volpago über Asolo nach Bassano del Grappa und am 4. Tag von Fontanelle durch die Piave-Weinstraße in die reizende Stadt Treviso.
Am 5.Tag gab es dann noch einen Tagesausflug ohne Radfahren nach Venedig, wo uns diese wunderbare Stadt wieder aufs Neue begeisterte. Nach einer Nacht in einem sehr schönen Hotel in Mestre ging es dann am Samstag wieder nach Hause. Es war einfach herrlich und ich freue misch schon, wenn es nächstes Jahr wieder mit dem Reiseparadies Kastler auf Radreisen geht.

Hier noch die Bildergalerie:

Radtour nach Grado ausgebucht

Die Radtour von Villach nach Grado von 29 09 bis 03 10 ist ausgebucht, wir fahren allerdings nur zu fünft, da es gar nicht so einfach ist, entsprechende Quartiere zu finden. Nun habe ich aber „alles im Sack“, freue mich auf diese schöne Tour und hoffe auf schönes, trockenes Radlerwetter.

Morgen geht es dann für das Reiseparadies Kastler mit einer Gruppe von 24 Radlern noch einmal in die Prosecco-Weinstraße in Venetien, wo ich schon im Juni einmal war. Diesmal schlafen wir allerdings nicht in Valdobbiadene, sondern in Pieve die Soligo und hängen nach 4 Radtagen noch einen Sightseeingtag in Venedig an. Wird bestimmt wieder wunderschön.

Bike & Hike zur Freundschaftshöhe

Vor ca. 2 Monaten war ich mit meinem Sohn Maximilian zum ersten mal auf der Freundschaftshöhe, einem netten Aussichtsplatzerl am Fuße des Traunsteins. Diesmal war mein jüngster Bruder Niki dran, zum ersten mal dorthin zu wandern. Da ich allerdings erst später von zu Hause weggekommen bin, bin ich mit dem e-bike zum Radmoos gefahren und habe mich dort mit ihm getroffen, als er vom Mitterweg herauf kam. Das Rad an einen Baum gekettet und schon ging es los über den westseitigen Steilanstieg auf die 1.020 m. Obwohl dort oft auch tagelang niemand hinkommt, trafen wir dort dann auch Wanderer aus Ohlsdorf, die auch ein Foto von uns machten.
Runter ging es dann gemütlich über den kindertauglichen Pfad zum Laudachsee und von dort wieder zum Rad beim Radmoos. Eine kernige Abfahrt über den Mitterweg und ab zum Badeplatz in Weyer, denn die Badehose hatte ich natürlich eingepackt.

Du willst dort auch mal hin, vielleicht um mit Freunden dort die Freundschaft zu stärken ? Dann melde Dich doch, ich führe Euch gerne hinauf.

Alpe-Adria noch 2 Plätze frei

Neben den beiden fixen Zusagen meiner beiden Bekannten Martina und Regina habe ich zwei weitere Fixzusagen von Petra und Johann, es sind also noch 2 Plätze frei.

Gestern bin ich übrigens mit dem Rad von zu Hause aus nach Obertraun geradelt, immerhin 65 km und 550 hm (mit Hamberg und Kößlhalt-Forststraße) und habe im Hallstättersee noch ein sehr angenehmes Bad genossen, bevor ich mit dem Zug wieder nach Hause gefahren bin.

Ciclovia Alpe Adria Teil 2 Termin steht fest

Gestern habe ich mit meinen beiden Fix-Interessentinnen Martina und Regina den Termin für den 2. Teil der Tour am Ciclovia Alpe-Adria nach Grado abgestimmt und festgelegt.
Nachdem ich mit Günter und Martina im Mai in 3 Tagen von Salzburg nach Villach geradelt bin, geht es nun in 4 Tagen von Villach ans Meer, konkret nach Grado an der Adria. Wir starten am Donnerstag, 29. September, und folgender grober Ablauf ist geplant:

Vormittag Anreise nach Villach (entweder mit Leihbus und Anhänger für die Räder oder mit der Bahn, da muss ich erst schauen, was da sinnvoll und möglich ist), und dann die erste Etappe über Arnoldstein zur Wasserscheide in Camporosso, das sind ca. 36 km mit 470 hm Anstieg. Am 2. Tag dann auf der wunderschönen alten Bahntrasse durch das Kanaltal nach Venzone mit ca. 54 km fast nur bergab, am 3. Tag weiter nach Udine, wo wir uns nach nur 41 km auch die Stadt ein wenig anschauen können und am 4. Tag dann die abschließenden 54 km nach Grado. Dort wird noch genächtigt und am 3. Oktober geht es dann wieder nach Hause (mit Leihbus oder Bahn).

Ich nehme maximal 6 Gäste mit, neben Martina und Regina hat auch Petra gemeint, dass sie da Zeit hat und mitkommen wird, es sind also noch 3 Plätze verfügbar. Sollten sich 2 Paare finden, dann stocke ich noch um eine Person auf insgesamt 7 auf. Meine Honorar für das Organisieren und Guiding wird sich auf € 240,– p.P. belaufen, die Kosten für Nächtigung sowie An- und Abreise werde ich in den nächsten Tagen ermitteln, ich gehe davon aus, dass diese bei maximal € 350,– liegen werden.

Die genaue Ausschreibung werde ich in den nächsten Tagen hier online stellen, wer sich schon mal vorsorglich anmelden möchte, kann dies schon tun.

Fahrtechniktraining abgesagt

Leider muss ich das für morgen, Samstag, geplante Fahrtechniktraining am E-Bike absagen, da der Wetterbericht eindeutig darauf schließen lässt, dass es am Vormittag regnen wird.
Einen neuen Termin überlege ich für 10. September. Wenn da jemand von Euch Zeit und Lust hat, bitte schon jetzt vorsorglich informieren. Eine konkrete Ausschreibung erfolgt erst Ende August.

Vom Tegernsee zum Schliersee

Am letzten Tag der Radreise zu den Bayrischen Seen stand gestern die Tour von Gmund am Tegernsee über Rottach-Egern zum Schliersee am Programm und es war weder eine Traumtour. Zuerst am Westufer des Tegernsees an dessen Südende nach Rottach-Egern, wo wir noch eine zünftige Weisswurschtjause genossen haben und dann ein schönes Tal hinein nach Enterrottach, wo dann die Mautstraße hinauf zum kleinen Suttensee führt. Dann geht es durch ein wunderbares Almgebiet wieder bergab, bevor die Straße, die kaum von Autos befahren wird, hinaufgeht zum malerisch schönen Spitzingsee. Dann noch einige Höhenmeter hinauf zum Sattel und dann sieht man schon runter zum Schliersee, den wir über eine rasante Abfahrt auf der Straße bald erreichen.
Diesmal waren es zwar nur knapp 50 km, dafür aber mit fast 750 hm auch einigermaßen anspruchsvoll. Es ist unglaublich, was ältere Menschen noch alles schaffen, wenn sie sich fit halten, denn der Altersdurchschnitt der 17 Teilnehmer lag bei ca. 72 Jahren, einige waren schon über 80 und einer war sogar bereits 90 Jahre alt, und ist in den 4 Tagen in Summe ca. 230 km und 1.800 hm mitgeradelt. Ein echtes Vorbild, denn auch im Kopf ist er noch sehr jugendlich.
Sollte das Reiseparadies Kastler diese Tour auch 2023 anbieten, kann ich eine Teilnahme unbedingt empfehlen, so schöne Radtouren so knapp beeinander findet man selten. Natürlich hat auch das traumhafte Sommerwetter zum Genuss beigetragen.


Ammerseerunde

Heute, am 3. tag der Tour zu den Bayrischen Seen stand der Ammersee am Programm, ein wenig kleiner als der Starnberger See aber etwas größer als der Attersee. Wir starteten am Heiligen Berg, dem Standort von Kloster Andechs, der ältesten Wallfahrtskirche Bayerns. Von dort ging es runter zum See nach Herrsching und von dort gegen den Uhrzeigersinn auf wunderbaren Radwegen fast um den ganzen See. Eine Mittagsbrotzeit in Utting und nach Dießen machten wir noch einen Abstecher nach Raisting, wo sehr viele zum Teil riesige Satellitenschüsseln stehen, die dort seit 1963 für die Deutsche Post als Erdfunkstation im Einsatz sind. Dann noch eine Fahrt durchs Grüne, bevor wir wieder zum Kloster hochfuhren, um nach einer kurzen Kirchenbesichtigung im Gastgarten des Bräuhauses einzukehren. Etwas früher als die letzten Tage ging es zurück zum Hotel in Bernried, wo sich dann auch noch ein gemütliches Bad im wunderbar warmen Starnberger See ausgegangen ist, bevor es jetzt dann zum letzten Abendessen hier in Bayern geht, morgen fahren wir noch ca. 45 km vom Tegernsee zum Schliersee, bevor es dann wieder mit dem Bus nach Hause geht.

Von Bad Tölz nach München

Heute, am 2. Tag der Radreise zu den Bayrischen Seen, stand die Fahrt von Bad Tölz nach München mit gesamt 65 km am Programm.
Bad Tölz war ursprünglich nach der Markterhebung 1331 ein Ort, der durch die Flößerei seinen Aufschwung erlebte, hatte 1721 insgesamt 22 Brauereien und schließlich wurde 1845 eine Jodquelle entdeckt, was dazu führte, dass Tölz im Jahr 1899 „Bad“ Tölz wurde. Seit 2005 ist Bad Tölz auch Moorheilbad.
Über sehr schöne Wege ging es weiter nach Wolfratshausen, wir passierten ein Camp der deutschen Pfadfinder, die dort nach mehr als 4 Jahren wieder ein bundesweites Lager errichteten, und machten auch einen Kurzbesuch beim Kloster Schäftlarn, das 762 gegründet wurde und zu den bayrischen Urklöstern gehört. Seit 1866 ist es ein Benediktinerprioriat mit Verpflichtung zur Führung einer Lateinschule.
Über wunderbare Radwege entlang der Isar bzw. des Loisach-Isarkanals ging es dann nach München, zuerst an der „Hochleiten“ und dann unten neben der Isar auf einer „Radlautobahn“ bis zur Museumsinsel, wo majestätisch das Deutsche Museum liegt. Dieses ist mir noch gut in Erinnerung, weil ich als Jugendlicher dort 2 mal bei Besuchen bei meinem Firmpaten in die wundervolle Welt der Technik eintauchen durfte. Ich kann einen Besuch nur jedem/r empfehlen. Was es dort alles zum Ausprobieren gibt, ist wirklich unglaublich.
Und dann mit dem Bus zurück nach Bernried am Starnberger See, morgen geht es dann zum Kloster Andechs, wo wir die Runde um den Ammersee starten und dann nach gut 60 km sicher einen gemütlichen Ausklang im klösterlichen Biergarten haben werden.