Genussradeln ins Almtal

Der Salzkammergut-Tourismus veranstaltete von 13. bis 22. Mai zum Auftakt der diesjährigen Sommersaison die Aktion „Salzkammergut radelt“.

Der Tourismusverband Traunsee-Almtal hat dazu eine von mir geführte Tour über weite Strecken der 8. Etappe des Salzkammergut e-Trails ins Programm genommen, leider haben nur 2 Personen dieses Angebot angenommen. Meine beiden Gäste Petra und Peter haben sich besonders gefreut, als ich Ihnen gestern mitteilen durfte, dass sie zu dieser Tour vom Tourismusverband eingeladen sind und mit Abklingen der letzten Regenschauer sind wir um 10:00 Uhr nach einem kurzen Fahrtechniktraining Richtung Grünberg gestartet. Von Weyer entlang der Traunseetram bis Engelhof, hinauf zum Grünbergbauer und über den teilweise ziemlich anspruchsvollen Mitterweg zum Laudachsee. Nach einer ersten Rast ging es weiter zur Schrattenau und weiter zur steilen Abfahrt über den Hauergraben ins Almtal. Vorher haben wir natürlich noch die Narzissenwiese bewundert, wo diese prächtigen Blumen gerade in der vollen Blüte stehen. Entlang der Alm ging es dann zur „Einkehr„, wo wir uns kräftig stärkten.
Dann wieder der Alm entlang bis zur Bahnhaltestelle Kothmühle, weiter am Radweg R 11 bis zum Flugfeld Scharnstein und dann ein Stück am Güterweg Hochbuchegg bis zur Wolmleiten und über die zauberhafte Au zum Halsgraben. Noch einmal steil bergauf und dann ging es schön bergab, durch St. Konrad durch nach Kranichsteg und nach einem kurzen Stück im Laudachtal über Gastach nach Gschwandt. In Engelhof hat sich unser Kreis geschlossen und entlang des Sees ging es nach ca. 60 km und gesamt ca. 1.150 hm wieder zurück zum Tourismusbüro am Toscanaparkplatz.
Danke an Petra und Peter, dass Ihr diese Tour mit mir gefahren seid und danke an den Tourismusverband Traunsee-Almtal, der diese Tour organisiert und sogar dazu eingeladen hat.

Ciclovia Salzburg – Villach

Von Donnerstag bis Samstag bin ich mit 2 unglaublich tüchtigen Begleitern die erste Teilstrecke des Alpe-Adria-Radweges von Salzburg nach Villach geradelt (ausgenommen der ÖBB-Bahntransfer durch die Tauernschleuse Böckstein-Mallnitz), am Sonntag sind wir dann gemütlich mit dem Zug wieder zurück nach Salzburg und haben uns die schöne Strecke nochmals aus der Distanz angeschaut. Mit viel Glück hatten wir auch immer trockenes Wetter. Im Herbst habe ich dann vor, die 2. Teilstrecke in 3 1/2 Tagen von Villach nach Grado zu radeln, wenn jemand dabei sein möchte, bitte melden, damit wir uns terminlich abstimmen können.

Wieder gut zu Hause

Nach den wunderschönen Radtagen im Münsterland bin ich am Sonntag, mit einem Nächtigungsstop in Schweinfurt am Main, wieder gut zu Hause angekommen und darf mich jetzt in den nächsten Tagen wieder ein bisschen um die Arbeiten im Garten und rund ums Haus kümmern.

Die nächste fixe Aktivität ist die mehrtägige Radtour am Alpe-Adria-Radweg von Salzburg nach Villach, für die es 2 Fixanmeldungen gibt und auch stattfinden wird. Die Tour startet am Donnerstag nächste Woche, allfällige Interessenten können noch einsteigen. Die Eismänner habe ich übrigens gebeten, ihr jährliches Erscheinen um ein paar Tage zu verschieben, es ist als schönes Wetter zu erwarten.

Letzte Tour im Münsterland

Heute stand die letzte von 5 Touren am Programm, die ich für die Donau Touristik abradeln durfte, und es war nicht mehr so schön sonnig, wie in den letzten Tagen. Aber es war auch wieder trocken und das ist an 5 aufeinander folgenden Tagen im April ja auch nicht selbstverständlich. Die Route ging heute nach Norden, in die kleinen Orte Hiddingsel und Buldern, dann nach Westen nach Dülmen, wo ich schon am Dienstag war und dann wieder auf teils schon bekannten Wegen zum Hotel nach Seppenrade. Heute waren es 51 km und wenn ich die letzten 5 Tage addiere komme ich auf gesamt 250 km und in Naumburg am ersten Reisetag 66 km, also 316 km Gesamtradleistung in einer Woche.

Eine 50 km Tour nach Coesfeld

Schon wieder Traumwetter den ganzen Tag, zwar mit 5° am Morgen noch etwas frisch, aber zu Mittag beim grandiosen Eisbecher in Coesfeld schon kurzärmlig. Das sehr schöne Hotel Naundrups Hof strahlte schon gegen den blauen Himmel und die Fahrt war wunderschön. Blühende Pflanzen, flüchtende Tiere, schöne Backsteingehöfte, mehr Traktoren als Autos unterwegs und das für mehr als 2 Stunden. Erst die letzten 3 km bei der Einfahrt nach Coesfeld spürte ich, dass wieder eine etwas größere Stadt kommt. Ja, und dann hatte ich noch 50 Minuten Zeit bis mein Zug zurück nach Lüdinghausen ging, und was macht man da ? Einen Platz an der Sonne in Freibereich eines netten Lokals in bester Lage suchen, ein Cappucino und als Zugabe einen leckeren Karamelleisbecher. Radlerherz, was willst Du mehr ? Ein Bier ? Ja, das gibt es auch noch, am Abend aber erst.

Münster – Die Namensgeberin der Region

Nach einem traumhaften Abendessen mit Sonnenuntergang gestern Abend im Restaurant „flussaufwärts“ in Lüdinghausen (Das Restaurant im Hotel hat leider Montags und Dienstags zu – die haben dort das selbe Problem, gutes Personal zu finden, wie bei uns und das wirkt sich auch auf die Öffnungszeiten aus) ging es heute bei wieder frischen Temperaturen aber wolkenlosem Himmel am Dortmund-Elm-Kanal nach Münster, mit einem kurzen Abstecher nach Senden zur Hälfte. Münster ist wirklich sehr schön, ich hatte genug Zeit, denn zurück ging es mit der Bahn. Hier ein paar Eindrücke:

Münsterland – 2. Tag

Heute stand die 2. Tour im Münsterland am Programm, eine Rundtour über das Wasserschloss Vischering in Lüdinghausen nach Dülmen, von dort nach Südwesten nach Haltern am See und dann nach Osten fast bis Hüllern und von dort zick zack durch die blühenden Felder zurück nach Seppenrade. Rund 55 km bei ca. 230 hm (die aber so verteilt sind, dass man sie kaum merkt). Und das alles wieder bei trockenem Wetter und sogar großteils Sonnenschein. Zurück kurz nach eins steht nun die „Büroarbeit“ an, aber um 16.00 geht es wieder in den komfortablem Wellnessbereich des sehr schönen Hotels Naundrups Hof.

Radfahren an der Saale und der Ustrut

Samstag früh bin ich ja gemeinsam mit meinem Bruder in den Norden Deutschlands aufgebrochen, weil wir beide hier Aufträge für die Donau Touristik abwickeln dürfen, die darin bestehen, das wir im Katalog vorgeschlagene Radtouren tatsächlich abfahren und beschreiben, damit die Kunden der Donau Touristik sich dann bei ihren Radurlauben leichter tun. Für eine 8 -tägige Sternradtour am Naumburg (Sachsen-Anhalt) fehlte noch eine Tourenbeschreibung und die sind wir beide dann nach 530 Autokilometern dann am Nachmittag abgeradelt. Zuerst der Saale entlang nach Goseck, von dort zum Geiseltalsee und von der Marina in Mücheln dann nach Freyburg an der Ustrut und von dort wieder nach Naumburg. Anstrengende 66 km, die bei traumhaft schönem Radlerwetter und einem guten Bike (bei mir ist es ja ein E-MTB, bei Niki aber ein Gravelbike ohne Motorunterstützung. Eine Nacht in der Alten Schmiede und dann am Samstag in de Nordwesten Deutschlands. Niki habe ich nach 245 km in Hameln abgesetzt, wo er am Nachmittag bereits eine von 6 Touren gefahren ist und ich dann noch 200 km weiter nach Lüdinghausen im Münsterland (Nordrhein-Westfalen), wo ich von Montag bis Freitag 5 Tagestouren zu fahren habe. Ziemlich sauer war ich, als ich in Hameln Niki’s Rad abgeladen habe, denn da habe ich bemerkt, dass mir jemand den Sattel mit der gefederten Sattelstütze geklaut hat. Hier hat der sonst praktischen Schnellverschluss nicht seinen wirklichen Zweck erfüllt. Zum großen Glück gibt es aber hier (in dem Kaff Seppenrade, das ca. 3,5 km westlich von Lüdinghausen liegt) gleich neben dem tollen Hotel mit kleinem aber feinen Wellnessbereich einen Fahrradfachhändler, der mir für gutes Geld Ersatz verschafft hat und ich so auch meine erste 48 km-Tour nach Nordkirchen, Selm und Olfen fahren konnte und gegen alle Wetterprognosen sogar bei trockenem Wetter. Und hier gibt es noch ein paar Bilder der letzten beiden Tage:

Genuss am Fluss – was willst Du mehr ?

Für die heutige Wanderung ist am eine nur eine Interessierte übrig geblieben, aber weil der Weg ja wirklich besonders schön ist, bin ich trotzdem gegangen – allerdings in der umgekehrten Richtung vom Almspitz (wo die Alm kurz nach Lambach in die Traun mündet) zum Bahnhof Vorchdorf -Eggenberg.

Mit der Traunseetram nach Vorchdorf, von dort mit dem AST 80 (Anrufsammeltaxi) zum Almspitz und dann die ca. 13 km immer entlang der Alm nach Süden bis Vorchdorf. Keine Straßen- nur Natur und auch (fast) keine Steigungen (nur in Vorchdorf/Feldham geht es einmal c. 30 hm etwas steiler bergauf). Regina und ich haben es sehr genossen, wunderbares Wanderwetter, guter Zeitplan und eine wunderschöne Strecke – ein gelungener Tag.