Die erste Ausfahrt mit dem MTB

Der Tourismusverband Traunsee-Almtal hat mich ja beauftragt, im April an vorerst 6 Terminen eine Genusstour von Gmunden nach Grünau zu führen. Gestern konnte ich mit meinem Guide-Kollegen Rupert Maringer die Tour im Detail erkunden, leider ohne der Genussmöglichkeit bei den Wirten auf der Strecke. Aber wir kamen auch so auf unsere Kosten. Bei traumhaftem Frühlingswetter starteten wir beim Tourismusbüro am Toskanaparkplatz und auch die am Vormittag noch tiefen Temperaturen konnten die gute Stimmung nicht trüben. Über Grünbergbauer, Mitterweg und Radmoos ging es zum Laudachsee, wo die erste Rast in der Ramsaualm geplant ist. Bis dort hin war die Strecke auch bereits zur Gänze schneefrei, bei der Umrundung des Laudachsees fuhren wir aber im Schatten des Katzensteins einige 100 m auf Schnee und erreichten dann problemlos die Schrattenau. Kurz danach erreichten wir den höchsten Punkt der Tour (1.037 m) und es geht weiter Richtung Hauergraben. Hier werden wir von teilweise tiefem Schnee auf der Strecke überrascht und bis zur Narzissenwiese müssen wir die Räder großteils schieben. Aber dann geht es zügig abwärts und in Traxenbichl geht es nach Süden Richtung Grünau und bald folgen wir dem Rad- und Wanderweg am linken Almufer bis zum Steg, der fast direkt zum Gasthaus „Zur Einkehr“ führt. Dort ist ja dann der kulinarische Mittagsgenuss vorgesehen.

Wir können nur kurz jausnen und weiter geht’s – nun am rechten Almufer – bis zur Redlmühle, wo wir dann wieder auf die linke Seite wechseln und dem wunderschönen Almfluß entlang bis zur Bahnhaltestelle Kothmühle radeln. In der Nähe des Flugfeldes in Mühldorf fahren wir hoch Richtung Hochbuchegg, zweigen aber bei der oberen Wolmleiten ab, um „In die Au“ zu gelangen, ein wunderschönes Nebental des Halsgrabens. Dann sind wir am Radweg unterwegs bis Kranichsteg und über Gastag, Neuhub und Gschwandt führt unser Weg großteils auf Güterwegen zum Gasthaus Engelhof, dem offiziellen Ziel dieser Genusstour.

Das Tourismusbüro wird die Tour in den nächsten Wochen offiziell ausschreiben und bewerben, wenn Du Interesse hast kannst Du Dich aber schon mal bei mir vormerken lassen, die Teilnehmerzahlen wird begrenzt sein. Und so wie es ausschaut, besteht tatsächlich Hoffnung, dass im April die Gastronomie schon öffnen darf, zumindest mit Gastgartenbetrieb und den gibt es bei allen drei Destinationen.

Hier gibt es auch noch ein Kurzvideo dieser Tour

Schneeschuhtour Höllengebirge

Bei traumhaftem Wetter, wirklich frühlingshaften Temperaturen, ging es gestern mit der Seilbahn auf den Feuerkogel. Ich habe mich sehr gefreut, dass mich mein Bruder Stefan bei dieser Tour begleitet hat und wir mussten feststellen, dass das warme Wetter dem Schnee schon sehr zugesetzt hat, dann für Ende Februar war die Schneelage eher dürftig. Nichts desto trotz stapften wir beide unsere Spur hinauf zum Helmeskogel. Dort trafen wir auf eine Tourengeherin aus dem Innviertel, die dann angefragt hat, ob sie sich unserer weiteren geplanten Route hinauf aufs Hochschneid anschließen darf. Gerne haben wir sie mitgenommen und wir suchten uns unseren Weg hinauf auf den 1.752 m hohen Gipfel im Höllengebirge. Eine sehr tüchtige Alpinistin, unsere neue Bekanntschaft Ingeborg, denn es war teilweise technisch anspruchsvoll und auch geschnauft haben wir durch die Latschen ganz ordentlich. Der Saharastaub in der Luft trübte zwar den Blick zum Dachstein und ins Tote Gebirge, wir haben die Gipfelrast in der Sonne trotzdem sehr genossen. Ein spannender Abstieg hinab Richtung Rieder Hütte und dann nach rechts weg ins Edltal. Von dort geht es dann moderat wieder in Richtung Bergstation und beim Hüttendorf war dann doch noch ein Bankerl in der Sonne frei. Da wir zügig gegangen sind, hatten wir ausreichend Zeit, bis zur Talfahrt die Frühlingssonne zu genießen. Wie schön wäre es erst gewesen, wenn auch eine Einkehr in einem der Wirtshäuser möglich gewesen wäre.

Schneeschuhwandern in der Sonne

Am Plateau des Höllengebirges gibt es – ausgehend von der Bergstation der Seilbahn einige markierte und gespurte Schneeschuhpfade unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen. Morgen, 24. Februar, habe ich vor, den Trail Nr. 5 zur Rieder Hütte zu gehen.

TRAIL 5: RIEDERHÜTTE
Die mittelschwere bis schwere Schneeschuh-Wanderung geht über das hintere Edeltal auf dem Trail 4 bis zum Totengrabengupf, über die Höllkogelgrube zur Riederhütte und Zrück über das Hochschneid

  • Schwierigkeit = MITTELSCHWER bis SCHWER (je nach Neuschneelage)
  • Dauer = ca. 4 Stunden (hin und zurück, je nach Neuschneelage), ca. 300 Höhenmeter

Wenn mich jemand begleiten möchte, freue ich mich sehr, die Teilnahme ist kostenlos ! Sollten sich Teilnehmer finden, die aber nicht diese doch etwas fordernde Tour gehen wollen, richte ich mich gerne nach deren Wünschen.

Wenn Du Interesse hast, schreib mir bitte per Mail oder What’sApp, dann können wir uns abstimmen, auch wegen der notendigen Ausrüstung. Treffpunkt ist um 9.20 bei der Talstation der Feuerkogelseilbahn. Auf das Angebot des Schneeschuhtickets darf ich hinweisen. Kosten der Berg- und Talfahrt mit der Seilbahn € 24,60 (Senioren € 22,40)

Geburtstagstour im steirischen Salzkammergut

An meinem gestrigen Geburtstag hat mir meine Frau die Freude gemacht, mich bei einer kleinen Tour zu begleiten. Da die ÖBB alle Vorteilscard-Besitzer an deren Geburtstag einlädt, gratis zu fahren, haben wir das gerne in Anspruch genommen und sind nach Tauplitz gefahren und von dort ein Stück am BergeSeenTrail (allerdings in der Gegenrichtung) zum Bahnhof nach Bad Mitterndorf gewandert. Die 6,5 km waren nicht besonders anspruchsvoll, aber bei dem schönen Wetter trotzdem ein tolles Geburtstagserlebnis. Mein Freund Thomas, der in Bad Mitterndorf lebt und mit dem wir uns dort am Bahnhof kurz getroffen haben, hat mich sogar mit einer Flasche Piccolo Sekt überrascht. Dann noch eine Silverbottle von Eggenberger im Zug und um 15.30 Uhr waren wir schon wieder zu Hause in Gmunden.

Übrigens: Meine Frau hatte einmal einen sehr unangenehmen Wanderunfall. Sie ging wie gestern mit Stöcken und ist plötzlich mit einem Stock in die Schlaufe eines Schuhbandes geraten und hat sich damit den Fuß blockiert. Ein Bauchfleck am Schotter war die schmerzhafte Folge. Daher mein Tipp: Die Schlaufen des Schuhbandes sollten immer irgendwie fixiert werden, ich stecke sie mir immer unter die Schnürung – so bin ich sicher unterwegs, denn auch ohne Stöcke sind die Schlaufen nicht ungefährlich, da man auch leicht bei Wurzelenden am Boden einfädeln kann.

Mein Engagement bei den Bergspechten

Wir wissen zwar noch nicht, ob oder wann wir in den nächsten Lockdown schlittern, aber irgendeine Hoffnung gibt es ja immer. Möglicherweise sperren Gastronomie und Beherbergung tatsächlich irgendwann wieder auf- nach Ostern, oder doch erst nach Pfingsten ?

Für 2021 hätte ich jedenfalls einige Touren mit den Bergspechten vor und ich bin schon sehr gespannt, ob es hier zu ausreichenden Buchungen kommen wird, um die Touren auch tatsächlich durchführen zu können.

Winterwandern am BergeSeenTrail

Im letzten Sommer bin ich diese 20. und letzte Etappe des BergeSeenTrail Salzkammergut von Grünau nach Gmunden alleine gegangen, heute hat mich mein Freund Willi auf dieser Winterwanderung begleitet. Eine glasklare Nacht, keine Wolke am Morgenhimmel, aber das Thermometer zeigt – 12°, also wirklich ar…kalt. Aber bei guter Ausrüstung ist auch das kein Problem.

Willi ist mit dem Zug aus Wels angereist und ich von Gmunden mit dem Bus, um 9.15 waren wir beide startklar beim Gemeindeamt in Grünau. Zuerst der türkisblauen Alm entlang bis zur Bahnhaltestelle Kothmühle, dann ein Stück am Radwanderweg R 11 bis zum Flugfeld Mühldorf und von dort ca. 250 hm hinauf zum Bauernhof Hochbuchegg. Ein letzter Blick ins zart verschneite Almtal, dann geht es weitere 220 hm durch den Wald zur Schrattenau, mit 984 m der höchste Punkt der heutigen Tour (später am Grünberg zeigt der Höhenmesser nur 983 m). Die Schneeschuhe hatten wir zwar mitgenommen, haben aber dann doch darauf verzichtet sie anzulegen, da der Neuschnee nur sehr spärlich gefallen ist. Weiter ging es zum Laudachsee und wir bewunderten die wunderschönen Muster, die die Mäuse in den zarten Neuschnee bei der Futtersuche gezeichnet haben.

Der Laudachsee zeigte sich überraschenderweise völlig unversehrt, keine einzige Spur führt auf die zugefrorene Fläche. Ab da begegneten wir am weiteren Weg zum Grünberg (im Gegensatz zu bisher) doch etlichen Wanderern und am Grünberg angelangt beeindruckten heute die traumhaften Blicke zu Traunstein, Dachstein und Traunsee. Ein Ausgleich für den Dienstag, als ich meinen Hausberg im tiefen Nebel erlebt habe.

Nun noch schnell die Grödel auf die Schuhe, um beim flotten Abstieg über die Schipiste keine böse Überraschung zu erleben und so kamen wir sicher bis zum Moosberg, der See liegt tiefblau vor uns und schließlich spazierten wir von Weyer dem See entlang zum Rathausplatz. Eine traumhafte Winterwanderung geht zu Ende, die Kälte haben wir kaum gespürt. Alles in allem waren wir auf den 23 km mit 680 hm Gesamtanstieg keine 6 Stunden unterwegs. Aber zugegeben, wir sind schon gute Geher und die Pausen waren wirklich kurz. Man kann es auch gemütlicher angehen, wahrscheinlich hat uns dann doch die Kälte so getrieben.

Grünberg geht immer

Das Wetter war heute Vormittag ja nicht besonders und auch wenn ich schon von zu Hause aus gesehen habe, dass der Grünberggipfel im Nebel ist, habe ich mir gedacht, Grünberg geht immer. Vor allem wollte ich aber ausprobieren, wie sich mein rechtes Knie, bei dem ich mir Ende November beim Abstieg vom kleinen Schönberg das Seitenband eingerissen hatte, wieder belasten lässt. Immerhin musste ich ja 6 Wochen eine Schiene tragen und war praktisch zur Untätigkeit gezwungen.

Und ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden, dank der großartigen Unterstützung meiner Physiotherapeutin Astrid Schöffl, die mich ab Jänner 2 mal wöchentlich trainierte, hatte ich keinerlei Probleme, weder beim steilen Aufstieg am Ortnersteig noch beim Abstieg über die oben noch verschneite Schipiste.

Danke vielmals, liebe Astrid und alles Gute für Dich und Deine Praxis am See. So wie es ausschaut, kann ich mich auf viele schöne Touren im Jahr 2021 freuen.

Übrigens: Die aktualisierte Verordnung des Gesundheitsministerium bringt kaum eine Verbesserung für geführte Touren. Diese sind mit mehreren Personen nur zulässig, wenn diese aus dem gleichen Haushalt kommen. Maximal möglich sind 3 Erwachsene und zusätzlich maximal 6 minderjährige Personen, alle aus dem gleichen Haushalt.

Am Traunuferweg zum Traunfall

Nun, der Schnee ist weg und bei Temperaturen über 10° sind die ersten Vorboten des Frühlings da. Da lohnt sich auch schon wieder die schöne Wanderung entlang der Traun bis Viecht an der Traunfallbrücke. Abseits vom Verkehr geht es zuerst vom Rathausplatz der Traunpromenade entlang zum Kraftwerk Gmunden, vorbei an der Fa. HIPP und unter der Umfahrungsbrücke durch Richtung Norden. Nach gut 2 Stunden erreicht man das GH Kohlwehr, dann geht es kurz über die Traun ans rechte Ufer, vorbei am Papiermachermuseum und über den schönen Steg wieder auf die linke Traunseite. Das kleine Schaukraftwerk Gschröff gibt interessante Informationen über den Beginn der Elektrifizierung im ausgehenden 19. Jh und dann geht es mehr als 100 Stufen hinauf, um unter der Westautobahn den Weg Richtung Norden fortzusetzen. Nach gesamt ca. 3 1/2 Stunden erreicht man die finale Staustufe beim Traunfall, wo das GH Kastenhuber normalerweise zur Einkehr einladen würde, um dort die Zeit bis zur Abfahrt des Postbusses 520 zurück nach Gmunden zu überbrücken. Natürlich kann man auch noch zum Traunfall selbst hinuntersteigen, um diese historische Gefahrenstelle der Salzschifffahrt zu bestaunen.

Eine immer schöne Halbtagestour für fast jedermann/frau, da auf den ca. 14 km keine nennenswerten Steigungen zu überwinden sind (nur die Stufen hinauf zur Autobahnbrücke in Steyrermühl haben es in sich) und der Weg auch keine technischen Schwierigkeiten aufweist.

Interessiert ? Diese Tour kommt sicher immer wieder in mein Angebot, sofern dies nach den COVID-19 Bestimmungen wieder möglich ist.

Genussradtage im April

Ich komme gerade von einer Besprechung beim Tourismusverband Traunsee-Almtal, der Mitte April einige geführte Genussradtage auf Teilen des Salzkammergut BergeSeen eTrail anbieten möchte. Mein Freund und Guide-Kollege Rupert Maringer und ich werden eine e-bike Tour von Gmunden nach Grünau und retour ausarbeiten und wechselweise begleiten, bei der auch die Kulinarik nicht zu kurz kommen wird. Die Details werden wir noch erarbeiten, die Termine stehen aber schon fest:

Freitag, 16. April, Samstag 17. April, Dienstag 20. April, Mittwoch 21. April, Samstag 24. April und Sonntag 25. April.

Wir beginnen jeweils um 8.30 beim Tourismus-Gästezentrum Toskanapark mit einem kurzen Fahrtechniktraining und starten dann zur ersten Jause zum Landgasthaus Rabl. Weiter geht es dann über Laudachsee-Schrattenau-Hauergraben- nach Grünau zum Gasthaus „Zur Einkehr“. Nach dem Mittagessen dort geht es zurück über Scharnstein und St. Konrad zum GH Engelhof, wo eine süsse Jause den schönen Tag abrunden soll. Die Tour ist auch für e-bike Einsteiger ausgelegt, einige Kilometer Erfahrung sollte man aber schon mitbringen.

Also, wer Naturgenuss mit gediegener Kulinarik verbinden möchte, sollte sich schon einen Termin vormerken. Das finale Angebot kommt dann vom Tourismusverband in wenigen Wochen.

Und fest die Daumen drücken, dass die dann geltenden COVID-19 Bestimmungen das geplante Vorhaben auch möglich machen !

wandernmitandern statt insidethealps

Tja, manche von Euch werden in Erinnerung haben, dass ich letztes Jahr die Beiträge über meine Touren über die Gemeinschaftshomepage http://www.insidethealps.com veröffentlicht habe. Leider hat sich gezeigt, dass diese Zusammenarbeit nicht allen unterschiedlichen Ansprüchen der Teammitglieder gerecht werden konnte, sodass ich mich entschlossen habe, meine Outdoor-Aktivitäten eigenständig auf www.wandernmitandern.com anzubieten. Diese Seite ist allerdings erst im Aufbau, soll sich aber laufend weiterentwickeln.

Was werdet Ihr auf www.wandernmitandern.com finden ?

Einerseits werde ich Euch dort über meine diversen Touren informieren, die ich mit den Schneeschuhen im Winter oder mit den Wanderschuhen im Rest des Jahres unternehme, ebenso wie die Radtouren, die ich mit dem E-MTB fahre.

Und andererseits möchte ich Euch gerne voraussichtlich 2 mal wöchentlich die Teilnahme an einer Tour anbieten – sobald dies nach den COVID-19-Bestimmungen wieder möglich ist. Da werden ganz einfache Wanderungen mit vielleicht 2 Stunden Dauer ebenso dabei sein, wie konditionell anspruchsvollere Touren, die bei mehr als 1.000 hm auch schon mal 6 Stunden oder mehr dauern können. Was nicht dabei sein darf, sind Bergtouren mit ausgesetzten Passagen, da dazu rechtlich meine Befähigung als Wanderführer nicht ausreicht. Diese Touren bleiben den staatlich geprüften Bergführern vorbehalten.

Die Radtouren werden eher keine anspruchsvollen MTB-Touren über Stock und Stein sein, sondern Tagestouren, die auf Schotterstraßen oder ausgewiesenen Radwegen am Asphalt befahren werden. Die Distanzen variieren hier zwischen 50 und 100 km – je nach Höhenmetern, die dabei bewältigt werden. Ebenso sind zumindest zwei Mehrtagestouren am Alpe-Adria-Radweg für 2021 geplant (einmal Gmunden-Salzburg-Spittal/Drau und dann Spittal/Drau-Kanaltal-Grado, zurück geht es dann jeweils mit dem Zug).

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