Wandern am Donausteig

Eine ansprechende Wanderung habe ich heuer jedenfalls noch vor, weil mein Freund Willi noch seine letzte offizielle Etappe am Donausteig von Grein nach Sarmingstein gehen möchte. Ein Termin steht noch nicht fest, das werden wir beide uns noch ausmachen, wenn das Wetter passt und keine Enkelkinder zu betreuen sind.
Die Tourenbeschreibung findest Du hier:

Wow, wie cool war das denn !

Unglaublich, welche tollen Überraschungen man erlebt. Eine eigentlich unspektakuläre Wanderung auf den nur 801 m hohen Göblberg (übrigens die höchste Erhebung des Hausruck-Höhenzuges) bietet dann Dank eines 35 m hohen hölzernen Aussichtsturm eine unglaubliche Rundumsicht vom Ötscher im Osten über den Dachstein im Süden und über den Watzmann weiter nach Westen bis zum Karwendelgebirge. Und im Horden natürlich das Mühlviertel mit der Böhmischen Masse.
Die Wanderung selbst, die mein treuer Freund Willi und ich nach Busanreise in Frankenburg gestartet haben ist eher harmlos, anfangs auf asphaltierten Güterwegen, dann ein Fußsteig mit steilen Treppen hinauf zum Hofberg, wo im frühen Mittelalter die Frankenburg gestanden ist, wo es dann durch den Wald weiter geht, dann wieder kurz Asphalt, bevor es zum Göblberg raufgeht. Die Aussichtswarte sieht man schon von weitem und da sie die Bäume deutlich überragt, bietet sie nach 210 Stufen eine traumhafte Rundumsicht.
Der Abstieg nach Ampflwang ist dann gemütlich auf einer geschotterten Forststraße und mit Bus und Bahn ging es dann wieder nach Hause, wo ich dann kurz vor 4 wieder eingetroffen bin. Kurzum, eine empfehlenswerte Wanderung ohne besondere Herausforderungen, aber bei klarer Sicht ein unvergessliches Erlebnis.
Hier noch ein paar Eindrücke:

Wandern auch im November

Den heutigen traumhaften Herbsttag konnte ich wegen wichtigen privaten Terminen leider nicht für eine Aktivität in der Natur nutzen, dafür ist meine Sehnsucht nach Wandern mit Andern wieder stark gestiegen und ich darf daher für kommenden Donnerstag noch kurzfristig eine mittelschwere Wanderung ausschreiben. Ich würde mich freuen, wenn jemand mit dabei sein würde.

So viele wollen auf den Grünberg

Wie ein Magnet zieht unser grüner, zwischenzeitlich herbstlich verfärbter Hausberg die Massen von Wanderern bzw. Ausflügler, die die Seilbahn benutzen an solchen Tagen an. Schlauerweise bin ich mit dem Rad bis nach Weyer gefahren, denn dort stauten schon etliche Autos vor dem Schranken zum Parkplatz bei der Seilbahn. Rauf über Moosberg und den Ortnersteig und nach einer kurzen Rast mit Dachsteinblick und natürlich auch ins Alpenvorland wieder runter, diesmal über die Schiabfahrt. Mittags war ich wieder zu Hause, gerade rechtzeitig, um meine beiden Enkelsöhne zu begrüßen, die mit der Mama für 4 Tage einen wunderbaren Herbsturlaub an Bauernhof im Pölstal (Steiermark) erleben durften und ebenfalls gerade nach Hause kamen.

Hier noch ein paar Eindrücke:

Interesse am Schneeschuhwandern ?

Du bist noch nie mit Schneeschuhen gewandert ? Ich kann nur sagen, dass das die perfekte Wintersportart ist. Kaum verletzungsgefährdend, viel Bewegung im Ausdauerbereich, wunderbare Naturerlebnisse, kostengünstig, und, und, und.

Weil davon so begeistert bin, überlege ich wieder Grundkurse anzubieten. Vielleicht schaust Du mal DA rein ?

Donausteig nach Grein mit Burg Clam

Nachdem ich letzten Freitag Vormittag noch im Auftrag von Abenteuer Management in Spital am Pyhrn eine 5. Klasse des Europagymnasium Linz bei der Schatzsuche mit Karte und Kompass betreut habe, bin ich gestern mit Willi und seiner Frau Christl wieder am Donausteig unterwegs gewesen, diesmal von Baumgartenberg über die Burg Clam, Saxen, und die Gowelwarte nach Grein, An- und Abreise natürlich mit Öffi.

In Baumgartenberg haben wir uns zuerst kurz die (ehemalige) Stiftskirche angeschaut, und sind dann zuerst zur Burg Clam gewandert, wo wir das Glück hatten, dass gerade eine Führung begann, bei der wir noch mitgehen konnten. War wirklich beeindruckend. Dann ging es durch die Clamschlucht, wo mächtige Granitfelsblöcke den romantischen Bach durch das enge Tal zwingen. Auch ein Feuersalamander fühlte sich dort wohl. Dann ging es nach Saxen und dann rauf auf 500 m zur Gowelwarte, wo uns ein prächtiger Blick ins Alpenvorland samt den dahinter liegenden Bergen genauso begeisterte, wir der Blick ins Mühlviertel oder runder nach Grein, wo wir dann auch erstmals die Donau sahen. Ein schöner Steig hinunter zur Donau, dann noch ein Bier in Grein, und um 16:11 ging es mit dem Zug wieder zurück. Hier noch einige Eindrücke von dieser schönen Oktoberwanderung:

Herbstliche Radreise Friaul – 4. Tag

Am letzten Tag stand nur mehr eine Halbtagestour am Programm, weil wir ja Mittags wieder Richtung Pinsdorf sarten mussten. Aber auch diese mit 33 km eher kurze Tour war wirklich traumhaft. Wolkenloses, kaltes Herbstwetter, etwas klamme Finger, aber eine sehr schöne Strecke führte uns zuerst zum Lago di Cornino, einem kleinen Bergsee mit traumhafter Färbung und oben an den Berghängen kreisen in einem Naturreservat an die 40 Greifvögel. Wir haben den See auch zu Fuß umrundet und sind dann weiter geradelt zur Brücke über den Tagliamento, wo wir auch wieder wunderbare Blicke in beide Flußrichtungen genossen haben. Und schließlich nach San Daniele del Friuli, zuerst rauf zum Dom und dann runter zu einer Prosciutteria, wo es im Museum alles über die Produktion dieses mit Herkunftsbezeichnung geschützten Leckerbissens zu erfahren gab. Mit etwas Verspätung, aber gut gestärkt bestiegen wir dann den Bus und kurz vor 19:00 waren wir wieder zu Hause.

Eine traumhafte Tour mit seeeeehr netten Teilnehmern beendete wohl die Radsaison 2023.
Hier noch die Eindrücke des letzten Tages:

Herbstliche Radreise Friaul – 3. Tag

Inzwischen wieder gut zurück von dieser wunderschönen 4-Tagestour darf ich Euch noch die Informationen über den 3. und 4. Tag nachholen.
Nachdem es ja am Sonntag ziemlich geschüttet hatte, war es am Montag Morgen wieder traumhaft schön, nur ein bisserl kalt halt. Da wir aber anfangs mit dem Bus nach Cividale fuhren, starteten wir dort erst so gegen 10:00 Uhr und da war es dann auch schon einigermaßen warm. Cividale ist ein reizvoller Ort und die dortige Teufelsbrücke über den Fluß Natisone ist wirklich beeindruckend. Dort starteten wir vorerst nach Palmanova, diese künstlich angelegte, sternenförmige Stadt mit den 3 mächtigen Stadttoren, wo wir unsere Mittagspause machten. Ja, und dann gings weiter nach Süden, ans Meer nach Grado. Noch ein Zwischenstopp bei den Ausgrabungen der römischen Siedlung Aquilea erreichten wir vorerst die Lagune und schließlich das Ortszentrum der Stadt. Ich hatte dort den Drang, nochmals ein Bad im Meer zu nehmen und als ich rauskam und offenbar nicht am ganzen Leib zitterte, haben sich drei weitere gefunden, die den Gang ins Meer riskierten. Die anderen haben bei einem feinen Glas Aperol gemütlich zugeschaut.
Da es ja schon wieder unser letzter Abend war, ist dieser im Hotel sehr gemütlich ausgeklungen und wir wurden noch von der Küche mit einer freundlichen Torte überrascht.

Hier noch en paar Eindrücke von diesem wunderbaren Tag:

Herbstliche Radreise Friaul – 2. Tag

Trotz schlechter Wetterprognosen starteten wir heute am 2. Tag noch bei trockenem Wetter ins nahe Zentrum der Stadt Gemona, dochbereits dort begann es zu regnen. Da wussten wir noch icht, welche Wassermassen sich in den Wolken angesammelt hatten und setzten vergnügt unsere Fahrt fort, während dessen der Regen stetig etwas stärker wurde. Bei unserer ersten Rast in Vednoglio begann es aber so richtig zu schütten und irgend wann merkten wir, dass weiteres Zuwarten keinen Sinn hatte und so entschieden wir, einmal bis Udine weiter zu fahren. Diese 21 km hatten es aber in sich ! Durch ein Gewitter durch bei strömendem Regen – eigentlich ein Alptraum. Aber die Stimmung in der Gruppe war überraschend prächtig, und als dann kurz vor dem Ziel in Udine auch die Sonne etwa blinzelte und man uns in der vorreservierten (tollen !) Pizzeria Assaje an der Piazza Giacomo Matteotti gleich mit einem Glas Prosecco empfangen hatte, waren alle bestens aufgelegt. Dort erwarteten uns auch jene, die von vornhinein dem schlechten Wetterbericht (zurecht) geglaubt hatten, und mit dem Bus nach Udine gefahren sind. Dort entschied ich allerdings dann, am Nachmittag nicht mehr mit dem Rad zu fahren, sondern die Besichtigung der Villa Manin in Codroiopo auch mit dem Bus zu machen. Dort war es dann auch eigentlich wieder wunderschön und so hoffen wir, dass die für morgen geplante Fahrt von Cividale nach Grado ein tolles und trockenes Erlebnis wird. Nass werden sollten wir dann nur, wenn wir noch einen Sprung in die Adria wagen – werden mal sehen, wer da aller dabei sein wird.

Hier noch ein paar Eindrücke :