Prosecco e Grappa

Endlich komme ich dazu, über die wunderschöne von mir geführte Radreise des Reiseparadies Kastler nach Venetien zu berichten. Am Dienstag sind wir gestartet und über den Brenner nach Südtirol gefahren und sind dann am Lago di Coldonazzo (Nähe Trient) ausgestiegen und mit 26 Gästen aufs Rad gestiegen. Durch das Val Sugana ging es dann ca. 46 km dem Fluß Brenta entlang. Eine kurze Kaffeepause zwischendurch und am späten Nachmittag sind wir dann wieder in den Bus gestiegen und zu unserem Hotel nach Bassano del Grappa gefahren.

Am Mittwoch sind wir mit dem Bus nach Belluno gefahren und von dort wieder rund 46 km nach Feltre geradelt.

Am Donnerstag ging es dann in die Strada del Prosecco mit Ausgangspunkt in Conegliano. Natürlich besuchten wir die alte Mühle in Refrontolo und mittags hatten wir eine wunderbare, gemütliche Rast, bevor es dann weiter ging bis Valdobbiadene und schließlich zum Weingut Riva dei Frati in Cornuda, wo wir ordentlich Prosecco verkosten durften.

Und heute ging es von Volpago zuerst vorbei an der Villa Maser und dann in den wunderschönen kleinen Weinort Asolo, wo wir gut jausnen konnten. Dann weiter nach Bassano, wo es dann ein Gruppenfoto auf der alten Brücke Ponte delle Alpini geb und schließlich radelten wir noch weiter bis Marostica mit dem prächtigen Platz mit dem überdimensionalem Schachbrett. Heute waren es 52km, und obwohl es einmal kurz getröpfelt hat, sind wir wieder trocken ans Ziel gelangt.

Morgen steht dann leide schon die letzte Tour am Programm , dann geht es von Fontanelle über Oderzo und Ponte del Piave ins wunderschöne Treviso. Bestes Wetter ist angesagt und ich denke es wird ein genussvoller letzter Radtag werden, bevor es am Sonntag wieder nach Hause geht.

Viel schöner geht’s nimmer

Die gestrige Wanderung vom Bahnhof Bad Ischl zur Kolowratshöhe war einfach traumhaft schön, Schon der Weg vorbei an Sterz’ens Abendsitz durch die blühenden Wiesen zum Beginn des Kaiser-Jubiläumssteiges war so zauberhaft, dann habe ich eine Route gewählt, die zwar deutlich länger, dafür umso reizvoller ist.Auf halber Höhe zur Hoisnradalm bin ich vom Jubiläumssteig nach Perneck abgebogen, dort vorbei an den vielen Erinnerungen an den seinerzeitigen Salzabbau im Bergwerk Bad Ischl und hinauf zur Hinterradalm, vorbei am Leckenmoos und der Gschwendtalm und schließlich, die Hoisnradalm schon im Blickfeld noch hinauf auf die Kolowratshöhe auf 1.109 hm. Ein beeindruckender Blick zum Dachsteingipfel, eine kurze Gipfelrast und dann runter zur bewirtschafteten Alm auf eine köstliche Kasknödelsuppe. Runter ging es dann anfangs wieder am Jubiläumssteig, und dann aber über einen schönen Weg nach Reiterndorf. Von dort gelangt man dann eigentlich ganz angenehm zum Fuß des Siriuskogel, vorbei am sehr schön gelegenen Altenheim, vorbei, oder – wenn man will – durch den Friedhof mit den alten Grabsteinen und Gruften der k.u.k.-Zeit und über den Steg zum Stifterkai, der zum Bahnhof führt.
Es waren dann fast 17 km mit insgesamt 680 hm, aber die „Umwegsroute“ hat sich an diesem sonnigen Tag allemal gelohnt. Sehr zu empfehlen jedenfalls, auch wenn man fast 5 Stunden Gehzeit zusammen bringt. Das muss man halt mögen.

Tagestour am Tauernradweg

Am Pfingstsonntag, 28 05, darf ich für das Reisebüro Buchinger die schöne Tagestour am Tauernradweg von den Krimmler Wasserfällen bis Saalfelden mit derzeit 18 Gästen fahren. Hat noch wer Lust dabei zu sein ?

Anmeldungen über die Homepage des Reisebüros:

https://www.ichwillreisen.at/reiseprogramm/tagesradfahrt-am-tauernradweg-krimml-saalfelden/

Neustart ins Abenteuer Management

Nach der Winterpause hat für die Firma Abenteuer Management meines Freundes und Kollegen Manfred Angerer wieder die Saison mit pädagogisch wertvollem Outdoorprogramm für Schulklassen begonnen, wo er sich mit seinen tollen Programmideen sehr gut etabliert hat. Gestern durfte auch ich wieder mithelfen und für eine 3. Klasse der NMS Gunskirchen das Thema „Wildnis erleben – überleben“ gestalten. In 2 Gruppen haben die Kinder ganz tolle „Notschlafstellen“ im Wald gebaut, Gott sei Dank hat es trotz widrigem Wetterbericht dann doch nicht geregnet.

August Horch Museum in Zwickau Das kann was !!!

Die letzten beiden Touren führten mich zuerst über gesamt ca. 20 km zum Deutschen Landwirtschaftsmuseum im Schloß Blankenhain und dann noch eine 46 km-Rundtour nach Zwickau, wo ich im August Horch Museum tief in die Geschichte der deutschen Automobilindustrie eingetaucht bin. Dort haben sich Mitte der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts die 4 Automarken Audi, DKW, Horch und Wanderer zur Auto-Union mit dem neuen Logo der 4 Ringe zusammengeschlossen und unglaubliche technische Leistungen erbracht. Dort könnte man einen ganzen Tag verbringen und kommt aus dem Staunen nicht heraus. Hier nur ein paar Eindrücke:

Damit war auch dieser schöne Auftrag der Donau-Touristik abgeradelt und ich bin wieder gut zu Hause angekommen. Nun freue ich mich auf neue Radabenteuer, Ende Mai sollte es ja mit dem Reiseparadies Kastler in die Toskana gehen, mal sehen ob es da auch genug Anmeldungen gibt.

Alles bestens, aber leider keine Fotos

Die letzten beiden Tage war ich nicht untätig – im Gegenteil – ich bin täglich mehr als rund 70 km geradelt. Und ich habe auch Fotos gemacht, aber ich kann sie momentan nicht umfangsmäßig verkleinern, um diese auch in der Mediathek als Galerie zur Verfügung zu stellen.
Gestern bin ich jedenfalls am Pleiße-Radweg nach Norden geradelt mit einem Abstecher in die nette Stadt Altenburg, von dort wieder zurück an den Radweg, der im Osten um die Stadt herum führt, und weiter nach Norden bis in den kleinen Ort Regis-Breitingen. Dort verpasste ich knapp den Zug zurück nach Neukirchen und da der nächste erst in 2 Stunden fuhr, bin ich noch schnell die ca. 15 km rund im den Haselbacher See geradelt. Das war durchaus kernig, aber ich war pünktlich wieder am Bahnhof und rechtzeitig im Hotel zu einem vorzüglichen Abendessen .
Heute ging es dann bei trockenem Wetter, aber nur 5° vorerst zu einer Kurztour zum Schloss Blankenhain, wo das Deutsche Landwirtschaftsmuseum beheimatet ist und zurück über die Talsperre des Kobelbachs zum Hotel.
Da dies aber kein ausreichendes Tageswerk ist, bin ich die 40 km-Tour zum Stausee Glauchau, die ich am ersten Tag noch gefahren bin, in die Gegenrichtung nochmals abgefahren. Damit war mein Tageswerk dann beendet, ein Besuch in der Hotelsauna wärmte mich wieder auf und einem guten Abendessen stand nichts m Wege.

Und Bilder gibt es leider keine, vielleicht kann ich die dann von zu Hause aus nachliefern.

Heute zur Göltzschtalbrücke

Nachdem es heute wieder trocken war, habe ich beschlossen, die für heute anstehende Tour bis zur Burg Schönfels (hin und zurück ca. 40 km) etwas auszudehnen und bin von der Burg dann zur Göltzschtalbrücke weiter geradelt. Diese ist die größte Ziegelsteinbrücke der Welt, führt über das Tal de Elster, wurde 1851 eröffnet und noch heute donnern da unter anderen die ICE-Züge der Deutschen Bahn drüber.
Von dort ging es dann (endlich mal zügig bergab) im Tal der Elster bis nach Greiz, eine schöne Stadt, die schon im Bundesland Thüringen liegt, und dort habe ich mir in der Sonne einen köstlichen Espresso macchiato gegönnt, serviert von einer fröhlichen Italienerin. Dann ging es durch den Werdauer-Greizer Wald wunderschön dahin, bis ich dann langsam wieder in die Zivilisation zurück kehrte und auf normalen Straßen zum Hotel in Neukirchen fahren musste.
Es waren dann so an die 70 km, immer wieder auf und ab und am Ende des Tages insgesamt 890 hm !!, und einiges an Gegenwind. Eine somit ansprechende Tagestour mit teilweise sehr schönen Abschnitten.

Neue Raderkundung in Sachsen

Kaum aus Italien zurück ging es gestern zur nächsten Tourenerkundung im Auftrag der Donau Touristik, diesmal aber in den Norden in das deutsche Bundesland Sachsen. Genauer gesagt in den kleinen Ort Neukirchen an der Pleisse, der schon nahe der Grenze zu Thüringen liegt und von zu Hause aus 490 Autokilometer entfernt ist. Untergebracht im schönen und beschaulichen Schlosshotel Schweinsburg werde ich in dieser touristisch eher wenig bekannten Region insgesamt 5 Radtouren abfahren. Gestern habe ich nach meiner Ankunft am frühen Nachmittag das schöne, einigermaßen warme Wetter genutzt und bin noch eine der Touren mit ca. 40 km zum Stausee Glauchau gefahren, leider verlaufen hier die – teilweise schon, aber in Summe unzureichend – markierten bzw. ausgeschilderten Radstrecken auf normalen Straßen, richtige eigene Radwege habe ich gestern nicht viele befahren. Aber die Straßen waren zumindest gestern nachmittags wenig befahren und am Ende des Tages war es dann doch ganz schön, neben den zu Blühen beginnenden Rapsfeldern und dem kleinen Stausee entlang.
Am Abend dann in einer nahen Wirtschaft eine köstliche Rindsroulade, und da ich vom Autoradio bei der Anreise mehrmals darauf hingewiesen wurde, dass der 23. April der „Tag des deutschen Bieres“ ist, habe ich diesen würdig begangen.

Und auch am letzten Tag schien in Italien die Sonne !

Währen zu Hause in Österreich der viele Regen da und dort schon für Überschwemmungen sorgte, war es am letzten Tag meines Aufenthaltes am Sonntag wieder wunderschön. Am Vormittag war Standortwechsel von Verona nach Iseo (am Lago d’Iseo, dem kleinen Bruder des Gardasees, der ca. 50 km westlich von ihm liegt) angesagt, und als ich kurz vor Mittag dort ankam und die Radtour nach Brescia startete, war es schon so war , dass ich mit kurzer Hose und kurzem Leiberl fahren konnte. Diese Tour war mit ca. 33 km wirklich gemütlich, es ging nur am Anfang etwas bergauf und dann auf schönen Wegen bis an der Ortsrand von Brescia. Toll, wie man dort, in er Stadt in etwa so groß wie Linz, auch an die Radfahrer gedacht hat. Komfortalbe Radstreifen, sehr gute Radbeschilderung führen vom Stadtrand mitten ins Zentrum, wo ich dann an der Piazza Loggia in Ruhe meinen Caffè trinken konnte, bevor es wieder mit dem Zug zurück nach Iseo ging. Ein wunderbares Abendessen im Restaurant des Hotels rundete diese kurze Italienreise perfekt ab und am Montag ging es dann mit dem Auto die knapp 600 km wieder nach Hause. In Innsbruck konnte ich mich bei einer Mittagspause mit meinem alten Studien- und Zimmerkollegen Christian noch für ein nettes Plauscherl treffen und kurz nach 16:00 war ich wieder daheim in der Kälte, wo der Grünberg oben noch schneebedeckt war.

Am kommenden Sonntag geht es dann wieder im Auftrag der Donau-Touristik los, diesmal allerdings nach Norden in das deutsche Bundesland Sachsen, wo von Neukirchen a.d. Pleiße (Nähe Zwickau) aus 5 Radtouren zu erkunden sind. Aber hier noch die letzten Eindrücke aus Italien: