Radtour Proseccostraße

In den letzten 6 Tagen durfte ich ja für das Reiseparadies Kastler mit 25 tüchtigen Radfahrern 5 Tagestouren durch Venetien machen. Von Valdobbiadene aus ging es täglich zwischen 50 und 60 km durch wunderschöne Gebiete mit sanften Weinberge, wo der köstliche Prosecco angebaut wird. Es war zwar ziemlich heiß und der Altersdurchschnitt der Gruppe lag bei knapp über 70 Jahre, aber es haben alle toll durchgehalten. Ein paar Eindrücke darf ich Euch hier vermitteln und am 3. Juli geht es schon wieder los zur nächsten 7-Tages-Tour in die Toskana.

Naturerlebnis im Almtal

Bevor es am Samstag mit dem Reiseparadies Kastler für 6 Tage in die Proseccostraße im Veneto geht, durfte ich heute für Manfred Angerers „Abenteuer Management“ noch mit einer 4.Klasse VS aus Steyrdorf in der Nähe das JUFA Almtal das Thema „Wildnis erleben – überleben“ näher bringen und in 4 Gruppen Trümmerzelte bauen lassen. Unglaublich wie kreativ die Kinder da sind, dass sie mit wenig Anleitung sofort im Wald ausschwärmen und geeignetes Material suchen und auch finden. Nicht einmal ein kurzer starker Regenguss störte diese tüchtigen Kinder dabei.

Dr. Vogelgesang-Klamm

Gestern durfte ich im Auftrag von Manfred Angerers Abenteuer Management die 4. Klasse der VS Schönau/Mkr. mit 19 Kindern durch die Dr. Vogelgesang-Klamm führen und trotz des eher feuchten Wetters waren die Kinder ganz begeistert von der Naturgewalt eines donnernden Baches zwischen den Felsen und dann bei der Bosruckhütte beim Suchen nach „Minimonstern“ die sie mit eigenen „Käfersaugern“ fangen und dann durch die Becherlupen bestaunen durften.

Und heute Vormittag durfte ich beim Feriengut Enghagen im Pießlingtal einer 3. Klasse der VS Vorgartenstraße (Wien II), beim Spüren der Natur mit allen Sinnen behilflich sein.

Freundschaftshöhe

Nachdem mein Sohn Maximilian gestern überraschend von Melk nach Hause gekommen ist und am Nachmittag unbedingt etwas sportliches unternehmen wollte, habe ich ihm eine Bike & Hike-Tour vorgeschlagen, um endlich einmal die Freundschaftshöhe am Fuße des Traunsteins zu erwandern. Mit dem Bike wollten wir über den Mitterweg zum „Einstieg“ an der Forststraße zum Laudachsee Fahren und dann von dort die kurze ca. 3 km lange Rundwanderung starten. Leider ist dann bei Max am Beginn des Mitterwegs die Kette bei meinem (alten) e-bike gerissen und so haben wir uns entschlossen, den hike-Teil eben ab hier zu starten, haben die Räder abgesperrt und sind über den Grünberggipfel, wo wir noch einem Paragleiter beim Start zugeschaut haben, zum eigentlichen Ausganspunkt der Wanderung gegangen. Der bisher unbekannte Weg war mit GPS-Unterstützung nicht all zu schwer zu finden, und bald haben wir bei dem netten Platzerl in 1.020 m Seehöhe ein „Gipfelbuch“ vorgefunden. Eine kurze Rast und und über einen verwachsenen Steig, der aber durch Steinmanderl gut markiert war, sind wir dann die Runde weiter gegangen, bis wir wieder die Forststraße zum Laudachsee erreicht haben. Über den Mitterweg ging es dann (bergab laufend) zurück zu den Fahrrädern und bergab geht es ja auch ohne Kette ganz problemlos.
Schön, mit meinem Jüngsten diese kurze Tour machen zu dürfen, wenn es jemanden von Euch reizt, ebenfalls dorthin zu wandern, dann meldet Euch, vielleicht schreibe ich dann mal eine Tour, die konditionell und technisch nicht allzu anspruchsvoll ist, dorthin aus. Trittsicher muss man aber schon sein.

Kurze Pause

Meine Follower werden sich vielleicht schon gewundert haben, warum schon längere Zeit nichts berichtet oder angeboten wurde. Aber ich war nicht untätig und habe für meinen Freund und Wanderführerkollegen Manfred Angerer, der in Spital am Pyhrn sein Abenteuer-Management betreibt, bei der Betreuung von Schulklassen ausgeholfen und dabei eine 4. Klasse der VS Mittertreffling durch die Dr. Vogelgesangklamm geführt und – was mich besonders freute – mit 2. Klassen meiner früheren Schule, dem BG Gmunden, Zeit im Wald verbracht, und ihnen bei der Gestaltung von LandArt bzw. Bau einer Waldhütte behilflich zu sein. Diese Unterstützung wird noch tageweise bis Ende Juni dauern, dazwischen bin ich für das Reisebüro Kastler noch 6 Tage in der Proseccostraße im Veneto und auch im Garten ist einiges zu tun und, und …

Und dann war ich so wie im Vorjahr einige Tage mit meiner Tochter und den beiden Enkelkindern in Caorle um dort im Sand zu spielen – auch wieder sehr wunderbar.

Mit neuen Angeboten ist in nächster Zeit eher nicht zu rechnen, vielleicht kommt spontan was. Mal sehen.

Genussradeln ins Almtal

Der Salzkammergut-Tourismus veranstaltete von 13. bis 22. Mai zum Auftakt der diesjährigen Sommersaison die Aktion „Salzkammergut radelt“.

Der Tourismusverband Traunsee-Almtal hat dazu eine von mir geführte Tour über weite Strecken der 8. Etappe des Salzkammergut e-Trails ins Programm genommen, leider haben nur 2 Personen dieses Angebot angenommen. Meine beiden Gäste Petra und Peter haben sich besonders gefreut, als ich Ihnen gestern mitteilen durfte, dass sie zu dieser Tour vom Tourismusverband eingeladen sind und mit Abklingen der letzten Regenschauer sind wir um 10:00 Uhr nach einem kurzen Fahrtechniktraining Richtung Grünberg gestartet. Von Weyer entlang der Traunseetram bis Engelhof, hinauf zum Grünbergbauer und über den teilweise ziemlich anspruchsvollen Mitterweg zum Laudachsee. Nach einer ersten Rast ging es weiter zur Schrattenau und weiter zur steilen Abfahrt über den Hauergraben ins Almtal. Vorher haben wir natürlich noch die Narzissenwiese bewundert, wo diese prächtigen Blumen gerade in der vollen Blüte stehen. Entlang der Alm ging es dann zur „Einkehr„, wo wir uns kräftig stärkten.
Dann wieder der Alm entlang bis zur Bahnhaltestelle Kothmühle, weiter am Radweg R 11 bis zum Flugfeld Scharnstein und dann ein Stück am Güterweg Hochbuchegg bis zur Wolmleiten und über die zauberhafte Au zum Halsgraben. Noch einmal steil bergauf und dann ging es schön bergab, durch St. Konrad durch nach Kranichsteg und nach einem kurzen Stück im Laudachtal über Gastach nach Gschwandt. In Engelhof hat sich unser Kreis geschlossen und entlang des Sees ging es nach ca. 60 km und gesamt ca. 1.150 hm wieder zurück zum Tourismusbüro am Toscanaparkplatz.
Danke an Petra und Peter, dass Ihr diese Tour mit mir gefahren seid und danke an den Tourismusverband Traunsee-Almtal, der diese Tour organisiert und sogar dazu eingeladen hat.

Ciclovia Salzburg – Villach

Von Donnerstag bis Samstag bin ich mit 2 unglaublich tüchtigen Begleitern die erste Teilstrecke des Alpe-Adria-Radweges von Salzburg nach Villach geradelt (ausgenommen der ÖBB-Bahntransfer durch die Tauernschleuse Böckstein-Mallnitz), am Sonntag sind wir dann gemütlich mit dem Zug wieder zurück nach Salzburg und haben uns die schöne Strecke nochmals aus der Distanz angeschaut. Mit viel Glück hatten wir auch immer trockenes Wetter. Im Herbst habe ich dann vor, die 2. Teilstrecke in 3 1/2 Tagen von Villach nach Grado zu radeln, wenn jemand dabei sein möchte, bitte melden, damit wir uns terminlich abstimmen können.

Wieder gut zu Hause

Nach den wunderschönen Radtagen im Münsterland bin ich am Sonntag, mit einem Nächtigungsstop in Schweinfurt am Main, wieder gut zu Hause angekommen und darf mich jetzt in den nächsten Tagen wieder ein bisschen um die Arbeiten im Garten und rund ums Haus kümmern.

Die nächste fixe Aktivität ist die mehrtägige Radtour am Alpe-Adria-Radweg von Salzburg nach Villach, für die es 2 Fixanmeldungen gibt und auch stattfinden wird. Die Tour startet am Donnerstag nächste Woche, allfällige Interessenten können noch einsteigen. Die Eismänner habe ich übrigens gebeten, ihr jährliches Erscheinen um ein paar Tage zu verschieben, es ist als schönes Wetter zu erwarten.

Letzte Tour im Münsterland

Heute stand die letzte von 5 Touren am Programm, die ich für die Donau Touristik abradeln durfte, und es war nicht mehr so schön sonnig, wie in den letzten Tagen. Aber es war auch wieder trocken und das ist an 5 aufeinander folgenden Tagen im April ja auch nicht selbstverständlich. Die Route ging heute nach Norden, in die kleinen Orte Hiddingsel und Buldern, dann nach Westen nach Dülmen, wo ich schon am Dienstag war und dann wieder auf teils schon bekannten Wegen zum Hotel nach Seppenrade. Heute waren es 51 km und wenn ich die letzten 5 Tage addiere komme ich auf gesamt 250 km und in Naumburg am ersten Reisetag 66 km, also 316 km Gesamtradleistung in einer Woche.

Eine 50 km Tour nach Coesfeld

Schon wieder Traumwetter den ganzen Tag, zwar mit 5° am Morgen noch etwas frisch, aber zu Mittag beim grandiosen Eisbecher in Coesfeld schon kurzärmlig. Das sehr schöne Hotel Naundrups Hof strahlte schon gegen den blauen Himmel und die Fahrt war wunderschön. Blühende Pflanzen, flüchtende Tiere, schöne Backsteingehöfte, mehr Traktoren als Autos unterwegs und das für mehr als 2 Stunden. Erst die letzten 3 km bei der Einfahrt nach Coesfeld spürte ich, dass wieder eine etwas größere Stadt kommt. Ja, und dann hatte ich noch 50 Minuten Zeit bis mein Zug zurück nach Lüdinghausen ging, und was macht man da ? Einen Platz an der Sonne in Freibereich eines netten Lokals in bester Lage suchen, ein Cappucino und als Zugabe einen leckeren Karamelleisbecher. Radlerherz, was willst Du mehr ? Ein Bier ? Ja, das gibt es auch noch, am Abend aber erst.