Neujahrstour mit Schneerosen

Erst am Freitag war ich mit den Schneeschuhen im Höllengebirge unterwegs und heute war es ein Bergrücken davor (und auch mit 1.239 m etwas niedriger), den ich mit den Wanderschuhes überschritten habe – den Fahrnaugupf. Schön dass mich mein Schulfreund Toni begleiten wollte. Um 8:45 hab ich ihn abgeholt und und um 9:00 sind wir vom Parkplatz beim Bahnhof Traunkirchen gestartet. Erst rüber und rauf zum wunderbaren Aussichtsplatz am Baalstein, nach einer kurzen Rast dann an der Gaiswand vorbei, hoch zur Forststraße und dann immer am Grat rauf, bis der Bergrücken immer sanfter wird. Je höher wir kommen, desto wärmer wird es, wir sehen in der Ferne, dass der Norden von Gmunden noch im Nebel liegt und links und rechts des Pfades beginnen Schneerosen zu blühen. Oben am Rücken dann eine kurze Jause, bevor es dann am mächtigen Gipfelkreuz (ca. 70 cm hoch) vorbei wider runter geht Richtung Lärlkogel/Hochsteinalm. Nachdem die heute Sperrtag hat lohnt sich kein Abstecher dorthin, also gehen wir zügig weiter, über den Sommerweg runter zum Burgstein, vorbei an dem alten Wirtshaus dort und über den Sulzberg zur Elisabethruhe und wieder zum Auto., wo wir kurz nach 13:00 eintreffen. Wir spüren, dass herunten im Tal wieder deutlich kühler ist und freuen uns, dass wir diesen Vormittag so schön erleben durften.

Feuerkogel !!!

Ja, das war eine gute Entscheidung. Auch wenn sich niemand gefunden hat, der/die mich heute begleiten wollte/konnte, war es traumhaft dort oben wieder zu wandern. Klimafreundlich um 9:24 mit dem Zug nach Ebensee, die 1,5 km bis zur Talstation der Seilbahn sind mit guten Winterwanderschuhen nicht so schlimm, dann rauf und es war dann doch kurz vor dem Plateau etwas weiß. Gerade halt noch, denke ich mir, das wird was werden. Aber die Schneeschuhtrails 1 + 2 auf Alberkogel und Helmeskogel sind tadellos markiert und gespurt und deshalb problemlos zu gehen. Da für mich aber doch immer etwas Abenteuer dabei sein muss, bin ich vom Alberfeldkogel ins Edltal abgestiegen und habe mir von dort den Weg zum Trail 1 gesucht, der vom Feuerkogel zum Helmeskogel rüberführt. Eigentlich habe ich gedacht, dass es sicher ein paar andere „Narrische“ gibt, die bei so wenig Schnee den Weg durch die Latschen gesucht und auch gefunden haben, aber die Spuren, denen ich manchmal gefolgt bin, waren von Hasen oder Gämsen. Nichts desto trotz habe ich es schließlich geschafft, bin in den Trail eingemündet und noch zum Helmeskogel hochgegangen. Um 14:00 war ich wieder bei der Bergstation und um 16:00 schon wieder geduscht zu Hause.
Eine wunderschöne Altjahrestour war es jedenfalls, morgen geht es dann mit dem Klimaticket nach Melk, wo ich meinen 9 Wochen alten Enkel Theo mit dem Wagerl der Donau entlang schieben darf.
Mit diesen Bildern von heute wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch morgen und das Allerbete im neuen Jahr !

Feuerkogel ?

Ich überlege am Freitag eine Schneeschuhwanderung anzubieten, weil der Wetterbericht sehr schönes Wetter verspricht. Die Webcam auf der Postalm zeigt, dass auch dort nur sehr wenig Schnee liegt, aber am Feuerkogel müsste es doch gut gehen.

Hat jemand Lust mich zu begleiten ? Die Tour kann dem Bedarf angepasst werden, geplant wäre aber Bergstation – Alberfeldkogel – (wenn möglich Edeltal) – Helmeskogel – Bergstation, also ca. 3 Stunden reine Gehzeit, bei mäßigen Höhenmetern.

Ich würde mich sehr freuen, bei Fragen bitte anrufen: 0676 / 814 284 215

Frohe Weihnachten !

Ich darf allen Lesern meiner gelegentlichen Beiträgen ein recht frohes Weihnachtsfest mit einigen ruhigen Momenten des Innehaltens wünschen. Vielleicht bringt Euch das Christkind tolle Outdoorsachen fürs Wandern im Sommer oder Winter oder was für Radeln, dann können wir die neuen Sachen vielleicht mal gemeinsam ausprobieren.
Die winterliche Landschaft verschwindet zwar gerade wieder, aber ab ca. 1.200 m soll es ja angeblich Neuschnee statt des Regens geben. Also beste Voraussetzungen für Schneeschuhtouren auf der Postalm oder am Feuerkogel, wenn das Wetter vielversprechend ist, werde ich in den Weihnachtsferien wahrscheinlich die eine oder andere Tour planen. Wenn Du grundsätzlich interessiert bist, gib mir bitte ein Feedback über Deine Präferenzen, dann tue ich mir bei der Planung leichter

Winterwonderland am Grasberg

Es war zwar heute morgen mit -12° bitterkalt, aber der traumhafte Sonnenschein hat mich doch dazu bewogen, am Nachmittag am Grasberg wieder eine Runde mit den Schneeschuhen zu drehen. Bergauf und bergab führte mich mein Weg über 6,8 km und in Summe 320 hm, und es war einfach fantastisch, gut eingepackt durch den Schnee zu stapfen.
Wenn jemand meiner Follower Lust zum Schneeschuhwandern hat, dann bitte einfach melden, ich weiß oft nicht so recht, welche Tour ich gehen soll und wenn ich weiß, was Euch so interessiert, tue ich mir viel leichter, mal was passendes anzubieten.

Das war mein Traumtag heute:

Blauer Himmel ?

Ziemlich überrascht war ich heute morgen, als ich die Holzbalken der Fenster öffnete und mir blauer Himmel entgegen lachte und bald der Blick auf die aufgehende Sonne folgen würde. Komisch, dachte ich, die haben doch ganz was anderes vorhergesagt ?
Ganz ohne vorherige Planung ist so ein überraschend schöner Tag fast eine Herausforderung, aber ich ich hier schon mal schrieb: Grünberg geht immer. Ich war auch neugierig, wie viel Schnee dort oben liegt, denn von unten sieht man, dass es ab der Schneewiese weiß ist.

Gjaidalm ohne Schnee auch toll

Für gestern hate ich mir ja den Besuch der Gjaidalm vorgenommen und leider hatte sich dafür niemand interessiert. Vielleicht war es aber auch gut so, denn ich Strudel hatte vergessen zu prüfen, ob die auch wirklich offen hat – für mich war das bei dem traumhaften Wetter irgendwie selbstverständlich. Doch dem war nicht so, als ich auf 1.780 m dann um die Kurve kam und hinunter blickte, war mir klar, dass dort niemand da ist. Eigentlich wollte ich ja mit dem Hüttenwirt Bernhard die letzten Details für die für März geplanten Schneeschuh-Grundkurse absprechen, aber da wäre es wohl besser gewesen, zuvor mit ihm zu telefonieren. Aber was solls, es war trotzdem eine schöne Tour.

Unter Ausnutzung meine Klimatickets bin ich mit dem Zug nach Obertraun und dann dort so gegen 9:00 Uhr losmarschiert und im Ortsteil Winkl dann den Wanderweg hinaufgestapft. Kein Mensch außer mir unterwegs und auf ca. 1.250 m habe ich dann die Piste der Schiabfahrt im Bereich der privaten Hirztager Hütte erreicht und in die Sonne geblickt. Immer auf oder in der Nähe der Piste ging es rauf nach Krippenbrunn und dann den wunderschönen Weg rauf in der Sonne zur Seilbahnstation 3 „Gjaid“. Von dort blickte ich dann wie bereits gesagt runter zur menschenleeren Gjaidalm, ging natürlich auch runter um nach den 3 Stunden Aufstieg auch mal richtig zu rasten. Eigentlich war die Rückfahrt ab Obertraun ja für 16:28 geplant, aber da ich ja alleine war, habe ich mich dann kurzfristig entschlossen zu versuchen, den Zug um 14:28 zu erreichen. Also bin ich dann kurz vor halb Eins dann wieder aufgebrochen und die „Direttissima“ über die Schiabfahrt zur Talstation der Seilbahn etwas eilig gegangen. Ca. 1.200 hm abwärts, zum Teil doch steil und rutschig, in nicht ganz 1 1/2 Stunden – das spürt man dann am nächsten Tag in den Oberschenkeln. Aber ich habe bei der Talstation den Bus zum Bahnhof locker erreicht und war dann um 15:36 wieder in Gmunden.
Es war wieder eine Tour zum Lernen für mich, erstens dass man immer prüfen muss, ob die Gastronomie die man besuchen möchte auch wirklich offen hat, weiters, dass ich bei den Zeitangaben in den Ausschreibungen etwas großzügiger sein sollte (die angegebenen 3 Stunden habe ich zwar geschafft, aber das ist keine Gehtempo für eine gemeinsame Tour) und dass es wahrscheinlich besser ist, mit der Seilbahn ins Tal zu fahren, weil der Abstieg nicht wirklich reizvoll ist.

Hier noch ein paar Eindrücke: