Radfahren an der Saale und der Ustrut

Samstag früh bin ich ja gemeinsam mit meinem Bruder in den Norden Deutschlands aufgebrochen, weil wir beide hier Aufträge für die Donau Touristik abwickeln dürfen, die darin bestehen, das wir im Katalog vorgeschlagene Radtouren tatsächlich abfahren und beschreiben, damit die Kunden der Donau Touristik sich dann bei ihren Radurlauben leichter tun. Für eine 8 -tägige Sternradtour am Naumburg (Sachsen-Anhalt) fehlte noch eine Tourenbeschreibung und die sind wir beide dann nach 530 Autokilometern dann am Nachmittag abgeradelt. Zuerst der Saale entlang nach Goseck, von dort zum Geiseltalsee und von der Marina in Mücheln dann nach Freyburg an der Ustrut und von dort wieder nach Naumburg. Anstrengende 66 km, die bei traumhaft schönem Radlerwetter und einem guten Bike (bei mir ist es ja ein E-MTB, bei Niki aber ein Gravelbike ohne Motorunterstützung. Eine Nacht in der Alten Schmiede und dann am Samstag in de Nordwesten Deutschlands. Niki habe ich nach 245 km in Hameln abgesetzt, wo er am Nachmittag bereits eine von 6 Touren gefahren ist und ich dann noch 200 km weiter nach Lüdinghausen im Münsterland (Nordrhein-Westfalen), wo ich von Montag bis Freitag 5 Tagestouren zu fahren habe. Ziemlich sauer war ich, als ich in Hameln Niki’s Rad abgeladen habe, denn da habe ich bemerkt, dass mir jemand den Sattel mit der gefederten Sattelstütze geklaut hat. Hier hat der sonst praktischen Schnellverschluss nicht seinen wirklichen Zweck erfüllt. Zum großen Glück gibt es aber hier (in dem Kaff Seppenrade, das ca. 3,5 km westlich von Lüdinghausen liegt) gleich neben dem tollen Hotel mit kleinem aber feinen Wellnessbereich einen Fahrradfachhändler, der mir für gutes Geld Ersatz verschafft hat und ich so auch meine erste 48 km-Tour nach Nordkirchen, Selm und Olfen fahren konnte und gegen alle Wetterprognosen sogar bei trockenem Wetter. Und hier gibt es noch ein paar Bilder der letzten beiden Tage:

Genuss am Fluss – was willst Du mehr ?

Für die heutige Wanderung ist am eine nur eine Interessierte übrig geblieben, aber weil der Weg ja wirklich besonders schön ist, bin ich trotzdem gegangen – allerdings in der umgekehrten Richtung vom Almspitz (wo die Alm kurz nach Lambach in die Traun mündet) zum Bahnhof Vorchdorf -Eggenberg.

Mit der Traunseetram nach Vorchdorf, von dort mit dem AST 80 (Anrufsammeltaxi) zum Almspitz und dann die ca. 13 km immer entlang der Alm nach Süden bis Vorchdorf. Keine Straßen- nur Natur und auch (fast) keine Steigungen (nur in Vorchdorf/Feldham geht es einmal c. 30 hm etwas steiler bergauf). Regina und ich haben es sehr genossen, wunderbares Wanderwetter, guter Zeitplan und eine wunderschöne Strecke – ein gelungener Tag.

Frohe Ostern !

Ich wünsche allen meinen Followern ein recht frohes Osterfest, nächste Woche am Donnerstag plane ich noch eine Wanderung oder eine kleine Radtour, bevor es dann am Samstag für eine Woche nach Lüdinghausen ins Münsterland geht, wo ich für die Donau-Touristik eine neu im Programm aufscheinende Sternradtour erkunden darf.

Details zur Donnerstagsaktivität folgt in den nächsten Tagen

Die erste Wanderung zum Traunfall

Es geht wieder los. Auch wenn dieses Wochenende der Winter gerne noch einmal zurückgekommen wäre, wird der Schnee bald wieder weg sein und es ist Zeit, wieder mit Wanderungen zu starten.

Los geht es mit der sehr beliebten und schönen Wanderung zum Naturdenkmal Traunfall. Details dazu findest Du in der Ausschreibung, Anmeldungen sind jederzeit möglich.

Winter ade !

Gestern habe ich die wahrscheinlich letzte Tour diesen Winter unternommen und bin am späteren Vormittag auf den Feuerkogel gefahren, mit 4 Schifahrern in der Gondel. Und oben war ich dann als Schneeschuhwanderer ganz alleine für ca. 90 Minuten unterwegs. Ist auch nicht wirklich ein Wunder, denn der Schnee geht schon deutlich zur Neige und ich habe dann am Weg zum Helmeskogel, zu dem ich über das Edltal aufgestiegen bin, die Schneeschuhe ausgezogen und einfach gewandert, weil es dort schon fast völlig aper war. Und der wenige Schnee, der dort oben noch ist, ist vom Saharastaub noch so verfärbt, dass es auch nicht so schön ausschaut in den Bergen. Dafür wachsen die Schneerosen schon kräftig aus den schneefreien Flächen und lassen den nahenden Frühling grüßen.

Wieder voll genesen

Nachdem mich ja vor 12 Tagen doch noch das Coronavirus erwischt hat, bin ich nach wenigen Tagen mit starkem Halsweh wieder voll genesen und und voll Tatendrang. Ich weiß nur nicht recht, ob es mich noch mehr zum Schnee in den Bergen zieht, oder ich doch schon das frühlingshafte Wetter in den Niederungen genießen soll – und da stellt sich die Frage, ob zu Fuß oder mit dem neu gekauften Bike, das nun mit Akkureichweiten von mehr als 100 km Lust auf mehr macht.

Jedenfalls kann ich informieren, dass ich von 12. bis 14./15. Mai die Tour am Alpe-Adria-Biketrail von Salzburg nach Villach starten werde, 2 Teilnehmer sind bereits fix angemeldet und Informationen dazu findest Du hier:

CORONA – Jetzt auch ich

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen hat es jetzt auch mich erwischt, am Mittwoch Kopfweh und rinnende Nase, sicherheitshalber ein Wohnzimmertest und der schlägt tatsächlich an. Also das ganze Procedere starten, PCR-Gurgeltest mit Meldung an die BH Gmunden, Absonderungsbescheid in die Quarantäne und zu Hause versuchen, meine Frau, die noch negativ ist, nicht anzustecken. Eine herausfordernde Aufgabe, ebenso wir die nebenan wohnenden Enkelkinder von uns fernzuhalten. Aber es hilft nichts, da muss ich durch, Gott sei Dank bin ich heute schon wieder fast symptomfrei und ich hoffe, mich am Dienstag oder Mittwoch freitesten zu können, damit ich am Freitag wie geplant auf der Gjaidalm den Grundkurs Schneeschuhgehen abhalten zu können. Anmeldungen dafür sind noch möglich, der Wetterbericht ist aus heutiger Sicht sehr erfreulich.

Postalm mit Manfred Angerer

Gestern durfte ich bei traumhaften Winterwetter meinem Freund und Kollegen Manfred Angerer, für dessen Firma Abenteuer Management ich in den letzten Wochen drei mal tätig sein durfte, das wunderbare Gebiet der Postalm zeigen. Für jemanden, der aus der Pyhnr-Priel-Region kommt, ist es nicht so selbstverständlich, dieses größte zusammenhängende Almgebiet Österreichs (!) zu kennen.
Wir beide hatten viel Spaß und genossen den Schnee und die Sonne bei einem kurzen Trip durch das Almgebiet. Dass dort noch genug Schnee liegt, seht Ihr auf den Bildern.

Übrigens besteht noch wenige Tage die Möglichkeit, sich für den Schneeschuhwandergrundkurs am Krippenstein anzumelden, den ich für den Pächter der Gjaidalm Bernhard Huemer von 18. bis 20. März leiten darf.

Der Herrenweg wäre auch was für Damen

Es ist ja schon mehr als ein Jahr her, dass ich mit meinem Freund Willi die 11. Etappe des Salzkammergut BergeSeenTrails gegangen bin und damals war Sommer. Nach dem Abstieg von der Goiserer Hütte nach Gosau führte uns ein wunderschöner Wanderweg von der Gosauer Kalvarienbergkapelle zuerst zur Mittelstation des Hornspitzliftes und dann weiter hinauf bis zur Zwieselalm. Schon damals dachte ich mir, dass das auch ein sehr schöner Winterwanderweg mit den Schneeschuhen sein könnte und das wollte ich mir heute bestätigen.
Angereist mit dem Öffi bis Gosau Wirtsstrasse war ich schon überrascht, wie viel Schnee dort auf gut 700 m liegt, es waren bestimmt noch gut 60 cm, die da noch auf den Hausdächern lagen. Und ab der Kalvarienbergkapelle ging dann der sogenannte „Herrenweg“ los Richtung Süden. Anfangs etwas steiler, aber bald ging es gemächlich weiter nach oben, vorbei an der Mittelstation des Hornspitzliftes, wo noch die Schifahrer vorbeizischten, dann Falmbergalm und unterhalb der Ötscheralm bis zum Schlepplift #9 Heute bin ich nicht bis ganz hinauf zur Bergstation der Panorama-Jet-Gondelbahn, sondern über die Piste hinab zur Talstation, um den geplanten Bus rechtzeitig zu erwischen, aber eigentlich schade – lohnender wäre gewesen noch die ca. 250 Höhenmeter weiter bis zur Sonnenalm hinaufzusteigen und mit der Gondelbahn hinunter zu fahren, denn der Abstieg am Rand der Piste ist dann doch nicht so ein tolles Erlebnis. Hier noch ein paar Eindrücke:

Und übrigens, für gut trainierte Damen ist auch der Herrenweg wie beschrieben kein Problem und es gibt ja auch noch die „Lady-Variante“, nämlich zu Beginn mit dem Panoramajet zur Sonnenalm hinaufzufahren und dann gemütlich nach Gosau hinunter zu wandern.