Projekt Großer WeltRaumWeg

Im Rahmen der Kulturhauptstadt 2024 Salzkammergut hat die Stadtpfarre Bad Ischl ein Projekt des oö. Künstlers Christoph Viscorsum gestartet, das ich gerne wenn möglich diesen Sommer mit interessierten Gästen in Angriff nehmen möchte. Es ist eine Reise durch 14 Hör- und Erlebnisräume, vom eigenen Badezimmer in die Pfarrkirche Bad Ischl, über Almen bis in die Steinwüste des Toten Gebirges und schließlich wieder zurück in den eigenen Alltag.

Die gesamte Tour erstreckt sich über 6 Tage mit 5 Nächtigungen auf alpinen Hütten (Ischler Hütte, Hochkogelhaus, Appelhaus, Pühringer Hütte und Prielschutzhaus). Der Tourstart ist am Montag, 2. September, ich nehme maximal 7 Personen mit, wenn ich 4 Teilnehmer habe, findet die Tour statt. Die Schlafplätze in den jeweiligen Hütten (Mehrbettzimmer)sind reserviert. Weitere Informationen findest Du hier.

Es geht wieder was

Nach fast einem Monat Pause haben meine Aktivitäten gleich doppelt begonnen. Einerseits bin ich zu ersten mal im Rahmen des Kulturhauptstadtprojektes „Villa Karbach“ zum Einsatz gekommen und habe jeweils vorgestern und gestern Nachmittag eine Gruppe durch dieses Naturschauspiel begleitet. Die beiden konträren Ausstellungspunkte „Villa Pantschoulidzeff“ (Russenvilla in Traunkirchen) und das am anderen Seeufer gelegene Bergwerk Karbach gefielen den Gästen sehr und die dazwischen liegenden Bootsfahrten waren sehr entspannend.

Am Samstag Vormittag durfte ich auch noch wieder eine japanische Reisegruppe auf das Zwölferhorn in St. Gilgen begleiten und dort mit ihnen die ca. 3,6 km lange Pillsteinrunde gehen. Es ist immer wieder schön zu erleben, wie naturinteressiert und besonders freundlich diese Gäste sind, leider gibt es immer wieder ein Sprachproblem, weil diese Reisenden fast keine Fremdsprachen sprechen und die Kommunikation eigentlich nur über deren Reiseleiterin möglich war, die halbwegs Englisch konnte. Aber sie hatten große Freude daran, dass ich sie in der Lederhose begleitet habe.

Proseccostraße Finale

Gestern bin ich von der wunderschönen Busradreise vom Reiseparadies Kastler wieder nach Hause gekommen und ich habe es wieder sehr genossen, mit so netten Gästen Venetien erkunden zu können. Der eine halbe Regentag am Mittwoch, an dem wir dann nach dem Mittagessen in Mel die restliche Tour nach Feltre nicht mehr gefahren sind, hat der guten Stimmung nicht geschadet und am Samstag Nachmittag konnten wir in Treviso so richtig zufrieden die gesamte Tour ausklingen lassen. In Summe sind wir doch an die 190 km geradelt und haben viel Schönes gesehen. Meinen Gästen bin ich noch das Video vom Samstag beim Start in Fontanelle schuldig, leider kann ich es hier nicht direkt hereinladen, aber hier ist der Link zur Facebookseite von wandernmitandern, wo Ihr es Euch anschauen könnt.

Hier auch noch ein paar Gesamteindrücke vom Lago di Caldonazzo, aus Belluno, Mel, Bassano del Grappa, Marostica, Asolo und a bisserl was dazwischen in der Galerie:

Proseccostraße zur 4.

Große Vorfreude kommt auf, wenn ich bei dieser Saukälte an nächste Woche denke. Da darf ich nun schon zum 4. mal für das Reiseparadies Kastle eine Gruppe von 25 RadlerInnen durch Venetien führen. Val Sugana, Belluno, Valdobbiadene, Conegliano, Asolo, Bassano del Grappa, Marostica, Treviso – wie wunderschön diese Namen schon klingen – ich bin sicher es wird wieder traumhaft schön. Hier kannst Du sehen, wo wir unterwegs sein werden:

Marienwanderweg Finale Die letzten beiden Etappen

Am Mittwoch starteten Josef, Willi und ich ins Finale unserer Pilgertour am Marienweg, der insgesamt über 132 km von St. Marienkirchen am Hausruck nach Altötting führt. Diesmal hatten wir erstmals auch eine Übernachtung eingeplant, weil die An- und Abreise mit dem Öffi zunehmen zeitraubend wurde. Dafür konnten wir dann auch etwas später starten, weil keine Zeit für die Rückreise eingeplant werden musste.
Nachdem ich um 7:36 in Gmunden gestartet war, trafen wir uns um 7:54 in der Westbahn, in die die beiden bereits in Wels zugestiegen waren. In Salzburg dann in die Lokalbahn nach Lamprechtshausen und von dort mit dem 880er zur Schnaitl-Brauerei in Gundertshausen, wo wir 2 Wochen zuvor unsere 3. Etappe beendet hatten. Trotz sehr schlechtem Wetterbericht konnten wir anfangs auf unseren Regenschutz verzichten und wie es braven Pilgern auch gebührt, blieben wir den ganzen Tag von Regen verschont, obwohl sehr dunkle Wolken immer neben uns vorbeizogen. Über schöne Güterwege ging es zuerst nach Gilgenberg, dann durch den Weilhartsforst nach Hochburg und schließlich nach Ach an der Salzach. Dort über die Brücke nach Burghausen, der Stadt der längsten Burg der Welt, wir waren gut in der Zeit und nur mehr 6,5 km vor unserm Tagesziel, also gönnten wir und Kaffee und Kuchen dort am Stadtplatz. Dann ging es weiter durch die schöne jazzige Altstadt, bis wir bei der Neuen Brücke nochmals kurz nach Österreich übersetzten, um noch die Wallfahrtskirche Maria Ach zu besuchen. Wir lauschten in der Kirche ein YouTube von Bruckners Ave Maria und dann ging es auf die finalen bayrischen 5 km zum ehemaligen Kloster in Raitenhaslach, wo im Stiftsgasthof unsere Zimmer zu beziehen waren und wir vorzüglich Speisten und am bayrischen Bier labten.
Hier noch die Eindrücke von diesem Tag:

Gut ausgeruht und sehr gut gestärkt starteten wir dann am Donnerstag kurz nach Acht die letzte Tagesetappe. Zuerst eine Kurzbesichtigung der dortigen Klosterkirche, dann der Salzach flußabwärts zur Kirche in Marienberg, die dort wunderbar thront (diesmal gab es das Ave Maria von Schubert als Hörgenuss) und dann wieder auf anderer Route nach Burghausen. Wir erreichten wieder den Stadtplatz mit der Kirche St. Jakob und dann rauf zur Burg. Jetzt waren es dann wieder asphaltierte Güterwege, die uns über Mehring, Hohenwart und Emmerting bis zum Ottinger Forst führten und die nächsten 7 km waren wieder sehr angenehm. Im Schatten der hohen Bäume auf geschotterten Wegen wanderten wir unserem finalen Ziel entgegen. Bei sommerlichen Temperaturen erreichten wir dann den mit Fachmärkten übersähten typischen Rand einer Kreisstadt, aber es war nicht weit, wir konnten die Kirchturmspitzen der Stadtpfarrkirche schon sehen. Vorbei an 2 einladenden Biergärten ging es ins Zentrum, wo dann die Gnadenkapelle unser finales Ziel war. Beindruckt und ein wenig stolz über unsere Marschleistungen fanden wir dort Muße zum Nachdenken und Beten bevor wir uns dann doch in einem der Gastgärten ein Pilgerbier gönnten. Um 15:06 ging dann unser Zug nach Mühlheim am Inn, dort Umsteigen nach Simbach, dann ÖBB nach Ried i.I., weiter nach Attnang, dort Zugverspätung 45 Minuten, bis es endlich nach Gmunden weiter ging. Es war fast halb acht, bis ich endlich zu Hause war, denn durch die Zugverspätung gab es keine Busanschlüsse, ich musste also auch die letzten 2 km vom Bahnhof nach Hause auch noch zu Fuß gehen. Aber was solls – ich geh ja so gerne.
Hier noch die letzten Eindrücke:

Radtour Tag 4 und Tag 5

Mittwoch und Donnerstag standen bei wieder traumhaften Wetter die beiden letzten Tage der Radtour der oberfränkischen Gäste am Programm und gerade der Mittwoch war ein echtes Heimspiel für mich. Der Bus brachte uns nach Ebensee, dort starteten wir beim Trauneck und radelten den See entlang nach Norden. Natürlich war ein Stopp bei der berühmten Fischerkanzel in Traunkirchen Pflicht. In Gmunden wurde natürlich bei Schloss Orth Halt gemacht, wir lagen gut in der Zeit und konnten über die Brücke rüber und ein Runde um das Seeschloss gehen. Nächster Halt denn am Rathausplatz, denn ab 11:45 Uhr stand eine einstündige Schlösserrundfahrt am Traunsee am Programm, der Chef der Traunseeschifffahrt Karl Eder selbst steuerte er das nach seinem Vater benannte namensgleiche Schiff über die wunderbaren Wellen. Ein kurzer Bummel durch die Stadt, dann ging es weiter der Traun entlang bis zum Kraftwerk und dann über nette Güterwege bis zur Baustelle der Aurachtalbrücke. Nächstes Ziel war dann die „Eiszeit“ in Seewalchen am Nordende des Attersee’s, wo es wie von unseren Gästen gewünscht wieder Kaffee und Kuchen gab. Jetzt war es nicht mehr allzu weit bis zum Hotel, aber ein sehr steiles Stück dazwischen forderte manchen Gästen fast alles ab. Am Ende des Tages sind wir dann aber alle fröhlich und rechtzeitig beim Hotel eingetroffen, wo die Küche einen italienischen Abend, sogar untermalt mit Tanzmusik, geboten hat.

Am Donnerstag standen dann schon die Zeichen auf Abschied nehmen, das Gepäck musste eingeladen werden und von Seekirchen am Wallersee aus starteten wir dann die letzte Tour, die uns über Mattsee nach Oberndorf an der Salzach führte, wo Josef Mohr und Franz Gruber Anfang des 19. Jh das wunderschöne Weihnachtslied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ komponiert bzw. gedichtet haben. Eigentlich dachten wir, dass wir aus Zeitgründen dann dort die Radtour beenden würden, einige wollten aber unbedingt noch der Salzach entlang bis Bergheim bei Salzburg radeln. Frowin und ich teilten daher kurzentschlossen die Gruppe, etliche hatten genug und bestiegen dort schon den Bus und mit den anderen radelten wir dann ordentlich zügig die letzten 16 km und waren auch so rechtzeitig dort, dass die Gäste pünktlich wie geplant um 15:00 Uhr ihre lange Heimreise bis Ebermannstadt antreten konnten.
Wir Guides waren uns sicher, dass diese 5 Tage den Gästen sehr gut gefallen hat, wobei natürlich auch das traumhafte Wetter dazu einen großen Beitrag geliefert hat.

Hier noch die Eindrücke der letzten beiden Tage:

Ein Video, das ich beim Aussteigen der Gruppe nach der Schifffahrt gemacht habe, gibt es übrigens auf meine Facebookseite www.facebook.com/mitrichardwandern

Mit den Oberfranken durchs Salzkammergut – die ersten drei Tage

Vom Reisebüro Klemm aus Ebermannstadt in Oberfranken (wo sie behaupten keine Bayern zu sein, obwohl ihr eigener Stammesbruder Markus Söder dort Ministerpräsident ist) haben mein Guidekollege Frowin und ich ja den Auftrag erhalten, ein Gruppe von 31 BikerInnen in 5 Tagen durch das Salzkammergut und das Salzburger Seenland zu begleiten. Am Sonntag haben wir die Gruppe in Oberhofen am Irrsee empfangen und dort die erste Tour – am Irrsee vorbei – nach Mondsee gestartet. Einige Fotostops waren gleich notwendig, weil an diesem sonnigen Tag die Gäste gleich von der traumhaften Landschaft fasziniert waren. Nach Mondsee ging es am Südufer des Sees entlang nach Scharfling und über den kleinen Pass drüber zum Krottensee und weiter nach St. Gilgen. Auch diese angebliche Mozartstadt präsentierte sich von seiner besten Seite und so verging die Zeit, bis wir schließlich die bis Strobl geplante Tour verkürzen muusen und schon ain Abersee de Räder in den Bus verladen haben und die Fahrt zum Hotel Schober-Lohninger in Hipping/St. Georgen i.A. starteten. Leider waren dort die Zeiten fürs Abendessen etwas knapp bemessen, sodass wir ungeduscht zum Buffet mussten, dort wurden wir aber durch gutes Essen, einem Willkommensschnapserl das Hauses und einem Prosecco-Piccolo für alle Mütter als nette Geste der Chefin entschädigt wurden. Bei Luggi’s Ukuleleklängen wurde es rasch später und so ging der erste Abend gemütlich zu Ende.

Am Montag ging es nach dem Frühstück mit Bernd, unserem ausgezeichneten und extrem sympathischen Busfahrer dann nach St. Wolfgang, wo zuerst ausgiebig der Ort besichtigt wurde. Dann startete die eigentliche Radtour mit unserem Endziel in Hallstatt. Unser erster Stopp in Bad Ischl war durch einen kurzen Regenschauer ein bisserl getrübt, da der Rest des Tages aber – abgesehen von der abschließenden Busfahrt – aber trocken verlief, tat dies der guten Stimmung keinen Abbruch.
Frowin, der zweite Guide, ist ja geprüfter „Austrian Guide“, also Fremdenführer, der mit seinem kulturellen und historischem Wissen uns alle in Erstaunen versetzte. Unglaublich, was der alles weiß und wie gut er sein Wissen an die Gäste vermitteln kann, sei es bei den Zielanreisen im Bus oder dann eben vor Ort. So wurde Bad Ischl natürlich ach ohne Besuch beim Zauner zu einem Erlebnis und wir zogen weiter nach Süden mit dem Ziel „Jausenstation Seeraunz’n“ am Ostufer-Wanderweg, wo wir Gott sei Dank für die gesamte Gruppe reservieren konnten. Mittagessen brauchen unsere Gäste Gott sei Dank keines, aber Kaffee und Kuchen am Nachmittag stehen hoch im Kurs – und der Wunsch des Gastes ist uns Guides natürlich Befehl. Nach der gemütlichen Zeit dort mussten wir aber umdisponieren, der Ostufer(Rad)wanderweg war ab dort seit diesem Tag wegen Felsräumungsarbeiten gesperrt, also haben wir Bernd umdirigiert, beim Steegwirt auf uns zu warten und uns von dort nach Hallstatt zu bringen. Frowin führe wieder professionell eine interessierte Gruppe über den Dr. Mortonweg ins Zentrum, die anderen genossen gemütlich die Zeit dort.

Heute, Dienstag, stand dann das steirische Salzkammergut am Programm. Bernd hat uns wieder perfekt kurz nach dem Pötschenpass in Lupitsch aussteigen lassen und wir sind über teils steile Güterwege nach Altaussee geradelt. Weiter ging es nach Bad Aussee, nach Kurzbesichtigung des Kurparks mit Denkmal Erzherzog Johann, Mercedes Brücke und „Mittelpunkt Österreichs“ ging es dann zum Grundlsee und weiter zur Fischerhütte am Toplitzsee. Dort war zwar leider Sperrtag, aber unsere Gäste konnten sich zuvor beim Unimarkt in Bad Aussee noch ausreichend mit allem Notwendigen versorgen. Einfach traumhaft, wie schön es dort ist, das wissen offenbar auch die Schmetterlinge, denn ich konnte auch einen Schwalbenschwanz fotografieren und die sieht man nicht überall. Luggi wollte auch unbedingt ein Foto von drei hübschen Damen vom See aus haben und hat sich dazu auch extra in das schneewarme Wasser begeben. Sehr schön war die Mittagsrast dort, aber wir mussten wieder weiter, die Straße entlang des Sees bis zur Abzweigung nach Mosern, und dort rauf und über Untertressen, Obertressen nach Altaussee. Nach der Besichtigung der wunderschönen Gradieranlage sind wir beim Maislinger – wie von unseren Gästen gewünscht- auf Kaffee und Kuchen eingekehrt und dann noch zum Bus bei der Mautstelle Loserstraße hochgeradelt. Dort wurde wieder verladen und diesmal waren wir auch so rechtzeitig im Hotel, dass sich vor dem Abendessen auch noch eine Dusche ausging,

Morgen kommt dann mein „Heimspiel“, die Tour von Ebensee über Gmunden (inkl. Schlösserrundfahrt mit der Traunseeschifffahrt) zum Hotel in Hipping bei St. Georgen.
Juju, ich freue mich schon.

Für unsere Radgäste hier noch alle Touren im Überblick zum Download:

Biketour am Inn-Radwg

Leider bin ich mit meinen Tourberichten etwas in Verzug, weil ich seit Samstag täglich Im Einsatz bin. Jetz muss ich einmal den wunderschönen Samstag nachholen, an dem ich für ichwillreisen (Buchinger in Pinsdorf) tätig war. Dies schöne Eintagestour startete mit dem Bus um 7:20 in Pinsdorf und führte uns fast direkt zum Innradweg. Gott sei Dank war diesmal auch wieder die erfahrene Bikeguidin Heidi Plasser dabei, so konnten wir die Gesamtgruppe von 26 Bikern auf 2 Gruppen aufteilen. Eine kurze Besichtigung des Stadtplatzes von Braunau und dann ging es weiter durch das Naturschutzgebiet zum Wasserschloß Hagenau und zu einer ersten Rast in Mühlheim an Inn. Nächste Station war dann Obernberg am Inn mit dem schönen Ortsplatz und dann zum Stift Reichersberg. Dort hatten wir für ein Mittagessen beider Gruppen reserviert, deshalb wurden wir prompt bedient und hatten trotz des starken Besuches dort wenig Wartezeit.
Dann ging es weiter nach Schärding und den Rest des Weges nach Passau wollten wir auf der bayrischen Seite zurücklegen. Daraus wurde aber nichts, denn nach einigen Kilometern wurden wir wieder auf die österreichische Seite umgeleitet, weil Unwetterschäden dort ein Weiterfahren unmöglich machten. War letztendlich auch egal, gewundert habe ich mich nur, dass wir kurz vor dem Ziel offenbar schon im Ortsgebiet von Passau – also in Bayern – waren, obwohl wir uns noch auf der rechten Seite des Inns bewegten. Da hätte ich bei einer Wette viel Geld verloren, wenn es darum gegangen wäre, dass dort Bayern auch rechts des Inns liegt. Sei’s drum, die Einfahrt in Passau war phänomenal, unglaublich, was sich bei so schönem Wetter am Wochenende dort tut. Da wären außer mir sicher noch einige gern geblieben, um dieses Flair zu genießen, aber da wir um 19:00 wieder in Pinsdorf sein sollten, hieß es doch, die Heimfahrt um 17:30 anzutreten.
Jedenfalls ein wunderschöner Tagesausflug, hier noch ein paar Eindrücke:

Marienwanderweg 3. Etappe

Nach 4 Wochen Pause stand gestern die 3. Etappe des Marien-Wanderwegs auf dem Programm, mit ca. 33 km eigentlich die „Königsetappe“ von Maria Schmolln nach Gundertshausen. Der Wetterbericht war sehr schlecht, ich traf mich mit Josef und Willi um 6:20 am Bahnhof Attnang-Puchheim, dann ging es weiter mit der abenteuerlichen (Diesel)Bahn nach Ried und dann mit 2 Bussen über St. Johann nach Maria Schmolln. Dort starteten wir ohne Regen, wanderten über den westlichen Endausläufers des Kobernaußerwaldes, erreichten dann Schalchen und Mattighofen und dann wechselten sich asphaltierte Güterwege mit schönen Waldpassagen immer wieder ab, bis wir schließlich Eggelsdorf erreichten und dann noch die beiden letzten km nach Gundershausen, wo dann schließlich doch der Regen einsetzte. Gott sei Dank ging sich noch eine kurze Einkehr im Braugasthof der Schnaitl-Brauerei aus, um 16:16 ging es dann wieder zuerst nach Lamprechtshausen, dann nach Seeham am Obertrumersee und schließlich zur Westbahn nach Neumarkt am Wallersee. Eine schöne Fahrt durch Salzburger Seenland im nördlichen Flachgau, leider kostete uns eine Busverspätung eine ganze Stunde Fahrzeit und so war ich dann erst – auch einigermaßen müde – um 19:30 mein Zuhause in Gmunden.
Weiter geht es dann in 14 Tagen zu den beiden Schlussetappen von Gundertshausen nach Raitenhaslach an der Salzach und nach einer Nächtigung dort weiter nach Altötting, dem Ziel der Pilgerwanderung.
Hier noch ein paar Eindrücke: