Vormittagstour bis Neukirchen

Heute habe ich das schöne Wetter für eine gemütliche Vormittagswanderung genutzt und von zu Hause über den Grasberg nach Neukirchen gewandert. Zuerst der Traun entlang zum Rathausplatz, dann über die Satoristraße zur Fliegerschulsiedlung, vorbei am Sportplatz des BRG Schloss Traunsee zum Lindenweg in Altmünster und über die Schubertstraße zum Beginn des Josefweg am Stücklbachgraben. Der Aufstieg durch die „Schlucht“ ist immer wieder romantisch und der Blick vom Grasberg auf Gmunden einfach bezaubernd. Runter nach Neukirchen ging es dann am „Bauchtinger“ vorbei den Wanderweg und welch Glück hatte ich dann im Zentrum des Ortes – der Bus nach Gmunden stand da und kaum war ich eingestiegen, ging es auch schon los nach Hause zur warmen Suppe.

Und übermorgen am Samstag gibt es eine ansprechende Schneeschuhwanderung in Gosau. Es würde mich freuen, wenn wer mit dabei wäre.

Richtbergtaferl

Due eigentlich geplante Schneeschuhtour in Gosau ist sich heute zeitlich nicht ausgegangen, daher habe ich kurzfristig umdisponiert, und bin mit den hohen Wanderschuhen die Runde übers Richtberg-Taferl und Umbern gegangen. Obwohl es unten im Schatten noch Minusgrade hatte, wärmte dann weiter oben die Sonne schon ganz ordentlich. Unter 800 hm auch die Wiesen bereits ziemlich frühlingshaft, erst weiter oben war dann noch Schnee, aber ich denke, auch dort sind seine Tage schon gezählt. Einige wenige gleichgesinnte habe ich schon getroffen, aber ansonsten war es ein sehr schöner ruhiger Vormittag im Naturpark Attersee-Traunsee

Aber in den Bergen ist der Winter noch nicht vorbei. Deshalb darf ich auch nochmals auf den Schneeschuhwander-Grundkurs hinweisen, den ich von 18. bis 20. März auf der Gjaidalm leiten werde. Anmeldungen sind jederzeit möglich:

Schneeschuhwandern auf der Rax

Gestern hat mich ein Auftrag von Manfred Angerers Abenteuer Management ins Gebiet der Rax geführt. Vom Preiner Gschaid, am Grenzübergang Steiermark – Niederösterreich war beim Parkplatz vor der (im Winter leider geschlossenen) Edelweißhütte Ausgangspunkt hinauf zum Waxriegelhaus (1.361 m). Da der Parkplatz bereits auf 1.070 m liegt, waren also nur knapp 300 hm zu überwinden, und da es fast ausschließlich auf einer verschneiten Forststraße aufwärts ging, war es eher eine gemächliche Tour mit den 21 Schneeschuhwanderern. Gott sei Dank war ich nicht alleine, für diese große Gruppe hatte Manfred einen 2. Guide engagiert und Moni, eine Outdoorpädagogin und Pferdepflegerin, kannte diese Tour bereits sehr gut.
Eine gute gemütliche Jause am geöffneten Waxriegelhaus, wo auch einige Schitourengeher eine Rast einlegten, und dann ging s in getrennten Gruppen zurück zu den Autos. 15 Teilnehmer hatten den RuckXbob mit und sausten mit diesem die (nicht präparierte) Schipiste hinunter und ich durfte mit 6 reinen Schneeschuhwanderern/Innen noch ein paar hm hinauf stapfen und dann den Rückweg antreten. Das Wetter war zwar nicht ganz so schön wie erhofft, wir hatten aber freie Sicht auf die Preiner Wand und hinauf zum Raxkircherl. Wieder was Neues kennen gelernt, zwar weit zu fahren, hat aber trotzdem Spaß gemacht. Danke Manfred für diesen Auftrag.

Schneeschuhtour am Kasberg

Für Manfred Angerer’s Abenteuer Management durfte ich gestern eine Gruppe von 6 Personen von der Bergstation der Gondelbahn am Jagerspitz zur Farrenau und weiter auf den Hochberg (1.287 m) führen, dann ging es runter zum Hochberghaus, wo auch ein Platzerl in der Sonne für eine Mittagsrast verfügbar war.
Runter ging es dann von dort mit den RuckXbobs, der Kombination aus Rucksack und Bob, und die Abfahrt war wirklich zünftig und hat den Teilnehmern so richtig ordentlich Spass gemacht.

Wer mal Lust hat, das Winterwandern mit Schneeschuhen auszuprobieren bzw. zu erlernen, den darf ich auf meinen 2 1/2 tägigen Grundkurs auf der Gjaidalm (Dachstein/Krippenstein) aufmerksam machen, den ich für den dortigen Hüttenwirt von 18. bis 20. März anbiete.

Mondscheinwanderung ?

Vor einigen Tagen hatte ich auf meiner Wanderseite informiert, dass für den 16. Februar wieder eine Mondscheinwanderung in St. Konrad geplant wäre, wenn sich die Coronasituation wieder etwas entspannen sollte. Einerseits sind wir von einer Entspannung doch ziemlich weit entfernt und andererseits ist auch aus heutiger Vorschau für den 16. Februar nicht mit ausreichend schöner Sicht zu rechnen, das heißt das wird eher nichts.

Sollte es aber Interessierte geben, die auch noch kurzfristig kontaktiert werden möchten, wenn doch das Wetter ausreichend schön sein sollte, dann meldet Euch bitte. Die genaue Ausschreibung mache ich noch nicht, das ungefähre Programm findest Du aber hier:

Kasbergrunde

Da ich kommenden Samstag wieder eine Schneeschuh-Gruppe für Manfred Angerers Abenteuer Management – diesmal am Kasberg – führen darf, habe ich mir gestern die dort möglichen Routen mal genauer angeschaut. Der Aufstieg vom Parkplatz weg ist nur über die Familienabfahrt und dem Wanderweg zum Hochberghaus gestattet, von dort quert man rüber zum Jagerspitz-Schlepplift und entlang der Piste hoch zur Bergstation der Gondelbahn am Jagerspitz. Von dort führt ein Winterwanderweg zur Farrenau, der Talstation der 4er-Umlaufbahn. Dann wieder am Kasberg-Wanderweg Richtung Norden und über die Verbindungspiste zum Hochberg, auch Farrenaubühel genannt. Durch den tiefen Schnee war das alleinige Spuren ganz schön anstrengend, aber weit ist es ja nicht bis auf die 1.287 m dieses schönen Aussichtspunktes. Der Blick ins Almtal zeigt unten die grünen Wiesenflächen, oben ist aber wirklich genug Schnee.
Zum Hochberghaus hinunter durfte ich dann wieder im Tiefschnee durch den Wald entlang des Schleppliftes stapfen und dann ging es wieder gemütlich am Rande der Piste ins Tal zum Auto. Die Sonne ist leider nicht schon wie vorhergesagt am späten Vormittag gekommen sondern hatte sich etwas verspätet, aber was solls – immerhin 11 km Distanz und knapp 800 hm haben dafür gesorgt, dass mir am Abend das Essen und ein Bier dazu sehr gut geschmeckt haben.

Abenteuer Management

Mein Wanderführerkollege Manfred Angerer hatte mich ersucht, ihn am Donnerstag und Freitag bei der Führung einer Gruppe des OÖ. Pensionistenverbandes bei ihm zu Hause in Spital am Pyhrn zu unterstützen. Ich durfte dabei am ersten Tag bei traumhaften Wetter die sportivere Gruppe mit den Schneeschuhen direkt von seinem Haus im Tal weg in den Ortsteil Oberweng bis zur Sonnleitner Reith führen und der Gruppe dabei einiges über Orientierung, Lawinenkunde und Notfallmanagement vermitteln. Der Abend war dann quasi der Höhepunkt der Woche, auf Manfreds originaler Holzfällerhütte wurde über dem offenen Feuer Punsch im Kessel gebraut und bei Gitarren- und Maultrommelklängen auch genussvoll getrunken.

Am Freitag war dann das Wetter völlig anders, bei Schneefall und teils starkem Wind blieben wir mit den Schneeschuhen für die 2 Vormittagsstunden im Tal, bevor sich die gesamte Gruppe dann zum abschließenden Mittagessen nochmals getroffen hat.
Schön waren die 1 1/2 Tage, gerne mal wieder !

Manfred sucht übrigens zu seiner Unterstützung eine Bürokraft auf Teilzeitbasis. Wenn jemand von Euch jemanden weiß, auf den das Anforderungsprofil zutrifft, dann bitte bei Manfred melden.

Katrin kann auch sanft sein

Nachdem ich mich bei einer Tour im Dezember noch darüber beklagt hatte, wie anstrengend die Katrin sein kann, war sie gestern doch wieder sanfter. Statt den Schneeschuhen hatte ich diesmal die Tourenski angeschnallt, die Anreise wieder klimaschonend mit Bahn bis Ischl und Bus 551 bis zur Talstation und der Nebel zu Hause hat sich bereits in Ebensee gelichtet und der strahlend blaue Himmel war schon sehr vielversprechend. Dass es dann in Bad Ischl wieder nebelig war, war dann doch sehr überraschend. Da aber der erste Anstieg auf der Piste ohnehin im Schatten liegt, war das nicht besonders störend und ab 750 hm war der Nebel auch schon wieder vorbei. Diesmal war auch der Windengraben bereits bestens gespurt, sodass ich mich nicht wieder über die steile Piste nach oben kämpfen musste sondern zumeist gemütlich Richtung Sonne gehen konnte.
Nach 2 1/4 Stunden waren die 930 hm geschafft, ein alkoholfreies Bier auf der sonnigen Terrasse der Katrinalm war die Belohnung, bevor es bei sehr guten Schnee- und Pistenverhältnissen wieder ins Tal ging.

So, und morgen geht es für 2 Tage zu meinem Kollegen Manfred Angerer nach Spital am Pyhrn, der dort seine Abenteuer-Management-Firma führt und mir angeboten hat, dort eine Gruppe sportiver Schneeschuhgeher zu führen. Freu mich schon darauf.

Rund um und auf den Grünberg

Endlich wieder so halbwegs genug Schnee, um auch in der engsten Umgebung eine Schneeschuhwanderung zu unternehmen. Leider halt wieder alleine und bei wechselnden Wetterbedingungen – Schneefall und Sonnenschein wechselten sich ab – ging es vom Mülibankerl zur Grünbergbäurin, weiter am Mitterweg bis kurz vors Radmoos, Abkürzung durch den Wald zum Wanderweg Laudachsee und übers Hochgschirr rauf zur Grünbergalm. Runter ging es dann über die Schipiste, der gestrige Nachmittag wurde super genutzt.

Einfach immer wieder schön !