Deidesheim

Gestern bin ich ja nach Deidesheim gereist, weil ich hier wieder für die DONAU Touristik einen Auftrag erfüllen darf, der ins Programm 2022 aufgenommen werden soll. Diese Sternradtour bringt mich wieder in eine Gegend, die ich bisher kaum kannte. Und da muss ich mich gleich mal entschuldigen, Deidesheim lieget nicht, wie ich in vorigen Beitrag gemeint hatte, in Baden- Württemberg, sondern im Bundesland Rheinland-Pfalz. Und die Pfalz ist berühmt für seinen Wein und dieser erste Tag heute macht das auch verständlich, denn man radelt praktisch immer durch riesige Weingärten.
Zwei der insgesamt 6 Touren habe ich heute schon gemacht, das schafft mir einen gewissen Spielraum hinsichtlich der Wettersituation der nächsten Tage und das ist gut so. Die Vormittagstour war das Einradeln, also eine mit 23 km eher kurze und ziemlich ebene Strecke die mich über das Dorf Niederkirchen in den kleinen Ort Friedelsheim und schließlich in die Stadt Bad Dürkheim führte. Zurück ging es dann durch die bezaubernden Weindörfer Wachenheim, und Forst wieder nach Deidesheim. Am Nachmittag dann nochmals 34 km nach Norden, diesmal am den Weindörfern vorbei bis Bad Dürkheim und weiter über Leistadt nach Herxheim und zurück wieder über Bad Dürkheim und Niederkirchen.

Untergebracht bin ich im Maxx-Hotel Steigenberger, sehr schön und ruhig gelegen und das Essen bis jetzt sehr gut.
Leider kann ich noch keine Bilder liefern, da mein Bildverkleinerungsprogramm derzeit streikt, mal sehen, ob ich das irgendwie hinkriege. Morgen soll es dann nach Neustadt an der Weinstraße gehen und wahrscheinlich kommen noch einige kleine Weindörfer dazu. Ich freu mich schon, auch der Wetterbericht ist erfreulich, wenngleich es am frühen Morgen schon ziemlich frisch ist. Aber Hauptsache es bleibt trocken.

Die nächsten Wochen

So wie es ausschaut, werde ich im Oktober wohl keine Touren mehr anbieten können. Ab Montag bin ich noch zum wohl letzten mal zu einer 5-tägigen Milizübung beim Bundesheer einberufen und dann geht es gleich weiter nach Deidesheim an der Weinstraße (Baden-Württemberg), wo ich wieder für die DONAU TOURISTIK eine neue 6-tägige Sternradtour für das Programm 2022 erkunden darf. Dann gibt es sicher so einiges rund ums Haus zu tun, aber im November sollten dann noch einige kleine Wanderungen möglich sein.

Ausflug mit dem Musikverein Altmünster

Ein besonderes „Wandererlebnis“ der etwas anderen Art durfte ich am letzten Samstag erleben.
Der Marktmusikverein Altmünster hatte einen Herbstausflug geplant und ich sollte dem Obmann Josef Rebhan dabei helfen, ein geeignetes Programm auszuarbeiten. Ein bisserl was zum Anschauen, ein bisserl was zum Wandern und möglichst viel von Geselligkeit und Zusammengehörigkeit war das erklärte Ziel. Rasch war des Tagesprogramm erarbeitet: Treffpunkt am P&R Bahnhof Gmunden, Fahrt mit der Traunseetram nach Vorchdorf, Spazierer zur Brauerei Schloss Eggenberg, dort eine Führung mit anschließender Verkostung (inklusive dem 14 %igem Starkbier Samichlaus), dann wieder mit der Tram zum Haubenlokal GH „Tausendjährige Linde“ in Eisengattern, a zünftig’s Bratl als Mittagessen und dann die Wanderung über schöne Güterwege zum Gastgarten des GH Rabl am Rabesberg in Gschwandt., wo wir uns nach der anstrengenden 3,7 km-Tour gehörig stärken konnten.
Die vereinseigene Blechbatterie war immer dabei und sorgte bei wunderbarem Wetter für ausgezeichnete Stimmung. Wie dann später für jeden Teilnehmer die Rückfahrt mit der Traunseetram zum Bahnhof geklappt hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber die Bahn fährt ja Gott sei Dank bis Mitternacht.

Vielen Dank an die Marktmusik Altmünster, dass ich bei diesem Event dabei sein durfte, ich denke es hat uns allen bestens gefallen. Und Gratulation zu diesem jugendlichem Nachwuchs !

Die nächsten Wochen

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich wahrscheinlich keine Touren anbieten können, denn jetzt steht diese Woche mal Arbeit rund ums Haus an (Brennholz holen, hacken, aufrichten), und am Samstag eine schöne Tagestour im Rahmen des Ausflugs des Marktmusikvereins Altmünster.

In der kommenden Woche bin ich eigentlich für eine 4-Tagestour im Programm der Bergspechte verplant, wobei ich noch nicht weiß, ob die tatsächlich zustande kommt.
Wenn das nichts wird, kann ich vielleicht noch die eine oder andere Tagestour kurzfristig einplanen.

In der Kalenderwoche 41 muss der alte Herr Oberst noch zu seiner letzten Übung beim Bundesheer einrücken und die Woche darauf könnte/möchte ich wieder einen Erkundungsauftrag für die DONAU-Touristik in Deidesheim für deren Programm 2022 abwickeln. Es ist also fast schon a bisserl stressig.

Eine große Hilfe bei den Planungsüberlegungen wäre mir, wenn ich die Präferenzen der Leser meiner Seiten besser kennen würde. Ich lege daher nochmals den diesbezüglichen Fragebogen bei, und ich würde mich über Eure Rückmeldungen sehr freuen.

Also bitte ausdrucken, ausfüllen und als Scan oder Foto an mich retournieren.

Liebe Grüße und eine schöne Zeit,

Richard

BergeSeen E-Trail, 1. Etappe

Bei traumhaftem Radlwetter haben mein Maturakollege Toni und ich die erste Etappe von Mondsee nach Fuschl in Angriff genommen. Die Räder auf den Träger, mit dem Auto bis Mondsee, dort die Räder versperrt deponiert und dann mit dem Auto weiter nach Fuschl. Von dort mit dem Postbus wieder zurück nach Mondsee zu unseren Rädern. Dort hatten sich die morgendlichen Wolken bereits verzogen, sodass wir auf kurze Hosen umrüsteten und losstarteten. Bald lag der Mondsee tief unter uns und es ging durch das wunderschöne Hochmoorgebiet, am Saurüssel vorbei Richtung Glashüttenwald und von dort runter nach Angern. Über Jagdhub vorbei am Schoibernberg nach Oberhofen am Irrsee und von dort hinauf zur Ruine Wildeneck und entlang der Ostflanke des Kolomansberg, bis wir aus dem Wald heraus hinüber zum Schober und hinunter nach Thalgau blicken. Jetzt geht es rasant hinunter nach Thalgau. Von dort zuerst am Radweg R 2 ein Stück nach Westen bis Unterdorf und dann nach Süden wieder bergauf und schließlich nach Osten über Mühlgrub und Achleiten bis in die kleine Ortschaft Hundsmarkt. Jetzt geht es wieder bergauf bis zur Verbindungsstraße Thalgau-Fuschl. Auf den letzten 4 km gibt es noch eine letzte Steigung zu überwinden, bis der türkisblaue Fuschlsee vor uns auftaucht. Nach ca. 66 km und mehr als 1.400 hm hat mein Akku noch einen Balken, Restreichweite angeblich noch 5 km – ein wunderschöner Biketag im Salzkammergut für uns beide.

Von St. Johann i.P. nach Stainach-Irdning

Passend zum (freiwillig) autofreien Tag bin ich gestern mit dem Zug von Gmunden nach St. Johann im Pongau gefahren, um von dort über Wagrain den Ennstal-Radweg ab Altenmarkt zu erreichen und von dort zum Bahnhof nach Stainach-Irdning zu radeln.

Leider ist die Strecke bis Wagrain – ganz abgesehen von den ca. 400 hm die zu überwinden sind – alles andere als fahrradfreundlich, und so musste ich mit den zahlreichen Kfz mithalten. Erst ab dem Ortsende von Wagrain gab es dann einen Radfahrstreifen neben der Straße und es ging auch endlich wieder mehr bergab bis Flachau und dann nach Altenmarkt.

Hier stößt man auf den Ennstalradweg R 7 und der ist erstens ziemlich gut beschildert und auch bis Schladming sehr schön abseits der Straßen angelegt.

Aber auch weiter ist es durchaus reizvoll, einmal kreuzte sogar ein Fuchs 10 m vor mir den Radweg und kurz nach Pruggern bin ich auf das kleine und reizvolle Schloss Thannegg gestoßen, wo ich mir eine süße Rast mit Kaffee und Kuchen gegönnt habe.

Ja und dann bin ich nicht die Diretissima zum Bahnhof nach Stainach gefahren, sondern habe noch über Irdning den kleine Kulmkogel umrundet, um auch mal den kleinen Putterersee kennen zu lernen.

Ja und dann ging es noch direkt vorbei an der Graspiste des Fliegerhorst FIALA-FERNBRUGG in Aigen/Ennstal, wo das ÖBH die Alouette III Hubschrauber stationiert hat, die allerdings bald außer Dienst gestellt werden und durch deutlich leistungsstärkere italienische leonardo 169 ersetzt werden.
Und schließlich bin ich nach etwas mehr als 100 km Fahrstrecke am Bahnhof in Stainach Irding angelangt und konnte eine gemütliche Rückfahrt mit der ÖBB genießen.

Und nach einem Ruhetag heute geht es morgen wieder aufs Bike, ich werde die erste Etappe des Salzkammergut BergeSeen E-Trails von Mondsee nach Fuschl in Angriff nehmen. Kurzentschlossene E-Biker nehme ich gerne noch mit, telefonische Anmeldung erforderlich.

Diese Woche ist biken angesagt

In dieser Woche habe ich vor, 2 e-Bike-Touren zu fahren – wenn das Wetter mitspielt und es halbwegs trocken bleibt.

Am Mittwoch fahre ich ab Gmunden um 7:32 mit dem Zug nach St. Johann im Pongau (Ankunft 10:03) und von dort über Wagrain nach Altenmarkt zum Ennstal-Radweg, der dann weiter über Radstadt, Schladming und Gröbming zum Bahnhof nach Stainach-Irdning führt. Das ist eine durchaus fordernde Strecke über ca. 90 km. Wenn mich dabei jemand spontan begleiten möchte bitte anrufen, dann klären wir die Details, Kosten für die Tourführung wären € 25,–

Und am Freitag, 24 09 geht es von Mondsee nach Fuschl, somit die erste Etappe des Salzkammergut e-Trails.


Der Ablauf wäre so geplant, dass jeder Teilnehmer selbst sein Rad in Mondsee beim Busbahnhof deponiert und dann mit dem Auto nach Fuschl fährt, wo um 9:26 der Bus 150 nach Mondsee zurück fährt, Ankunft dort um 10:20 Uhr. Dann Start der MTB-Tour (reine Fahrzeit ca. 4,5 Stunden) nach Fuschl zum Auto und Eigenabreise von dort.

Wenn jemand Interesse an dieser Tour hat, bitte melden, dann koordiniere ich einen Termin und allenfalls Fahrgemeinschaften, Kosten ebenfalls € 25,– pro Person.

MTB-Tourstart BergeSeen-E-Trail

Nachdem ich ja in den letzten 16 Monaten alle 20 klassische Etappen des Salzkammergut BergeSeenTrails gewandert bin, möchte ich nun die 10 MTB-Touren in Angriff nehmen.

Die erste Etappe führt von Mondsee über 66 km nach Fuschl, insgesamt sind 1.337 hm aufwärts zu fahren, der höchste Punkt liegt auf 940 m, es gibt weder SingleTrails noch Schiebestrecken.
Der Ablauf wäre so geplant, dass jeder Teilnehmer selbst sein Rad in Mondsee beim Busbahnhof deponiert und dann mit dem Auto nach Fuschl fährt, wo um 9:26 der Bus 150 nach Mondsee zurück fährt, Ankunft dort um 10:20 Uhr. Dann Start der MTB-Tour (reine Fahrzeit ca. 4,5 Stunden) nach Fuschl zum Auto und Eigenabreise von dort.

Wenn jemand Interesse an dieser Tour hat, bitte melden, dann koordiniere ich einen Termin und allenfalls Fahrgemeinschaften.

Naturjuwel Traunfall – ein Rückblick

Vor meinem Kurzurlaub am Millstättersee stand ja am 1. September noch die Wanderung von Gmunden zum Traunfall am Programm. Es hat sich leider nur ein Interessent angemeldet, aber da ich die Strecke selbst sehr mag, haben wir uns eben zu zweit auf den Weg gemacht.
Traumhaftes Wetter nach den Regentagen zuvor begleitete uns die Traun entlang zuerst mal bis zur Kohlwehr, dann vorbei am Papiermachermuseum zum Schaukraftwerk Gschröff, das dort seit 1889 in Betrieb ist und schließlich zur Einkehr beim Gasthof Kastenhuber direkt oberhalb des Kraftwerks Siebenbrunn.
Der Obmann des Kulturerbevereins Traunfall, Hr. Christian Neudorfer, holte uns dann dort nach der Mittagsjause ab und schilderte uns die mehr als 600-jährige Historie der gefährlichen Salzschifffahrt im Bereich des Traunfalls, auch die Pläne zur Neugestaltung im Zuge der von der EnergieAG geplanten Erneuerung des Kraftwerks Traunfall hat er uns erklärt und uns die schöne Runde bis zu der Bushaltestelle geführt. Danke Christian, für dieses tolle Service.
Übrigens: Habt Ihr gewusst, dass Roitham die jüngste der 20 Gemeinden des Bezirks Gmunden ist ? Erst nach dem Krieg wechselte dieser Ort vom Bezirk Vöcklabruck zum Bezirk Gmunden. Warum wohl ? Die 1920 errichtete Traunbrücke ist in den letzten Kriegstagen von der Deutschen Wehrmacht zur Sprengung vorbereitet und geladen worden. Ein Blitzschlag hat dann die eigentlich unbeabsichtigte Sprengung ausgelöst und der Ort war von seiner Bezirkshauptstadt abgeschnitten. Damit die Bürger Roithams ohne große Mühe zu den Behörden gelangen konnten, hat man einfach die Bezirkszugehörigkeit geändert und die Traun war kein trennendes Hindernis mehr.

Diese Tour nehme ich sicher bald wieder ins Programm, mit 14 km nicht allzu lang und da kaum Steigungen sind, leicht zu gehen. Danke, Martin für Deine Begleitung.

Traunfall-Wanderung

Bevor ich am 2. September für den Rest der Woche in Kärnten auf Urlaub sein werde, geht sich am Mittwoch noch eine einfache, aber sehr schöne Wanderung am Traunuferweg bis zum Traunfall aus, die beim ausgezeichneten Gasthaus Kastenhuber ihren Ausklang finden wird. Die Details zu dieser Tour findet in der Ausschreibung.

Ich freue mich schon sehr auf Eure Anmeldungen.