Tauplitzalm

Nachdem es am Donnerstag schon auf der Postalm mit den Tourenschi so schön war, kam es am Freitag auf der Tauplitz mit den Schneeschuhen fast noch besser. Schon der Blick auf das Bergpanorama des Dachsteinmassivs und der Tauern bei der Auffahrt auf der Alpenstrasse war phänomenal. Willi und seine Frau Christl waren meine Begleiter und nach wenigen Metern am Rand der Langlaufloipe sind wir in den Tiefschnee abgebogen und zur Hochklamm leicht hochgestiegen. Bald ging es unter dem Sessellift durch mit wunderbarem Blick auf die Almgebäude, der Traweng im Hintergrund. Weiter ging es Richtung Osten, vorbei am Linzer Tauplitzhaus und weiter über die Hallschachen Richtung Steirerseehütten. Wir sind dann aber vorbei an der Grazer Hütte zum noch tief unter Schnee liegenden Großsee hinunter und von dort dann zu den Talstationen der Lifte Schneiderkogel und Lawinenstein hinaufgestapft. Auf den von der Sonne gut gewärmten Stufen des natürlich geschlossenen Hotels Hierzegger haben wir dann unsere Mittagsrast gemacht und haben dann entschieden, auf den Aufstieg zum Kriemandl zu verzichten. Nach dem kurzen aber steilen Aufstieg zum Hollhaus ging es wieder zum Auto und bei der Fahrt hinunter haben wir nochmals das Bergpanorama bewundert,

Es wird wohl das letzte mal in dieser Saison gewesen sein, dass ich die Tourenschi bzw. die Schneeschuhe verwendet habe, der nun wirklich beginnende Frühling mach jetzt mehr Lust auf Biketouren und normale Wanderungen. Bei Tageshöchstemperaturen von mehr als 20° die für nächste Woche avisiert sind, wird der Schnee doch bald wieder weg sein. Ist auch gut so – nach jeder schönen Jahreszeit folgt die nächste, sicher ebenso schöne Jahreszeit.

Schitour Pitscherberg

Nachdem es ja letztes Wochenende mehr als ausgiebig geschneit hat, war diese Woche natürlich noch einmal Wintersport angesagt. Am Donnerstag haben mich Willi und Sonja auf die Postalm begleitet und als Ziel wurde der Pitscherberg ausgesucht (der heißt offiziell wirklich so, obwohl er immer als Pitschenberg bezeichnet wird). Sonja meine zwar, dass sie schifahrerisch wohl nicht gut genug ist, um bis ganz hinauf mitzugehen, aber wir sind mal optimistisch gestartet. Wir haben die Wegvariante über die Huber-Hütte gewählt, was ein bisschen anstrengender, dafür aber auch landschaftlich schöner war. Traumhaft viel Schnee ist da oben – oder eigentlich wieder – und nach knapp 2 Stunden war auch die Pitscherbergalm erreicht. Dort hat sich dann Sonja tatsächlich entschieden nicht mehr weiter ansteigen zu wollen und da wir 2 alten Herren uns doch wie Gentlemen verhalten wollten, haben wir nur noch 70 weitere Höhenmeter gemacht, damit sie nicht zu lange auf uns warten muss. Die Alm war natürlich geschlossen und durch den vielen Schnee gab es auch keinerlei Sitzgelegenheiten im Außenbereich.

Die Abfahrt gab dann nicht allzuviel her, der Schnee war mehr pappig als firnig, lediglich an 3 Hängen konnte uns Willi zeigen, was er noch wedelmäßig im Tiefschnee drauf hat. Zurück ging es dann über die normale Aufstiegsspur den Forstweg hinunter zu den Erlbachhütten und beim Kinderlift hinunter zum Parkplatz beim Lienbacherhof. Da wir wussten, dass auch mein Freund Franz mit seinen 81 Jahren noch vom Pitscherberggipfel kommen würde haben wir dort auf ihn gewartet und uns die Zeit dahin mit der Auffrischung unserer Kenntnisse beim Umgang mit LVS vertrieben und ein paar Suchübungen gemacht. Was ja auch nie schadet. Mit Franz haben wir dann noch ein gemeinsames Take-Away-Bier genossen (natürlich alkoholfrei und mit Abstand), bevor dieser wunderschöne Tourenskitag zu Ende ging.

Schneeschuhwandern auf der Tauplitz

Kommenden Freitag, 26 03, biete ich eine geführte Schneeschuhwanderung auf der Tauplitz an. Ausgehend vom Parkplatz am Ende der mautpflichtigen Alpenstraße, die in Bad Mitterndorf beginnt, geht es zuerst auf verschneiten Waldpfaden nach Osten zum Linzer Haus, dann westwärts hinunter zum Großsee und von dort steigen wir noch zum Kriemandl Richtung Lawinenstein auf. Am Rand der Schipiste geht es wieder zurück zum Parkplatz.

Dauer ca, 4 Stunden, Streckenlänge 10 km, 300 hm gesamt. Treffpunkt um 10.00 Uhr am Parkplatz Tauplitzalm (47,59338 13,98616)

Wir bewegen uns im sicheren Gelände, LVS daher nicht notwendig, andererseits auch nie falsch es mitzuführen. Verpflichtend ist aber die Vorlage eines negativen Antigen-Schnelltest, nicht älter als 48 Stunden.

Kosten € 25,– pro Person, für 2 Personen kann ich für je € 15,– die Mitnahme ab Gmunden im Auto anbieten. Bei Interesse zwecks Absprache von Details bitte telefonisch melden.

Frühlingsbeginn

Eigentlich sollte man zu Beginn des astronomischen Frühling ja schon die ersten Bärlauchblätter pflücken, aber heuer ist es etwas anders. So viel Schnee wie aktuell hatten wir am Grünberg den ganzen Winter nicht und so packte ich trotz der unfreundlichen Witterung und – 3° die Schneeschuhe wieder aus und machte mich auf den Weg. Und ich war nicht der einzige, der sich den Gmundner Hausberg als Sonntagsziel ausgesucht hat. Es waren sicher Hunderte, die da hinaufzogen, sei es zu Fuß, mit den Schneeschuhen oder den Tourenskiern.

Und kommende Woche soll es ja wieder schönes Wetter geben, da geht sich bestimmt eine Tour auf der Postalm aus. Wenn wer Lust hat mitzugehen, bitte melden.

Kolowratshöhe

Der morgendliche Blick aus dem Fenster – Neuschnee und blauer Himmel – da hat es mich nicht lange gehalten zu Hause. Die Chance, noch eine kleine Schneeschuhwanderung zu machen, wollte ich sofort nutzen. In der Hoffnung, dass es im inneren Salzkammergut vielleicht noch mehr geschneit haben könnte, habe ich die Kolowratshöhe bei Bad Ischl als Ziel für eine kurze Tour auserkoren. Als ich aber im Ischler Ortsteil Perneck Richtung Salzberg fuhr, merkte ich, dass hier eher weniger Schnee liegt als bei uns in Gmunden. Egal, die Schneeschuhe auf den Rucksack gebunden und es geht die Straße hoch zum ehemaligen Salzbergwerk, vorerst bis zum Ludovika-Stollen. Dort habe ich dann doch die Schneeschuhe angeschnallt und bin vorbei an der Hinterradalm und am Leckenmoos in Richtung Gschwendtalm hochgestiegen. Die Schneeschuhe waren eigentlich nicht notwendig, denn der alte Schnee war zur Gänze weg und der Neuschnee vielleicht 5 cm tief. Bei der Lichtung vor der Gschwendtalm bin ich dann die Abkürzung hinauf zur Kolowratshöhe (1.122 m). Nach einer kurzen Rast mit wunderbarem Dachsteinblick bin ich dann ohne Schneeschuhe, dafür aber mit meinen Grödeln auf den Schuhen durch den Wad hinunter zur Hoisnradalm und den Wanderweg weiter, vorbei an der Niederradalm nach Perneck zum Auto.

Nach etwas mehr als 2 Stunden und 530 Höhenmetern war diese vermeintliche Schneeschuhwanderung wieder zu Ende, beim nächsten mal bin ich hoffentlich g’scheiter und fahre gleich auf die Postalm. Aber was solls, schön war es ja doch.

Die erste Ausfahrt mit dem MTB

Der Tourismusverband Traunsee-Almtal hat mich ja beauftragt, im April an vorerst 6 Terminen eine Genusstour von Gmunden nach Grünau zu führen. Gestern konnte ich mit meinem Guide-Kollegen Rupert Maringer die Tour im Detail erkunden, leider ohne der Genussmöglichkeit bei den Wirten auf der Strecke. Aber wir kamen auch so auf unsere Kosten. Bei traumhaftem Frühlingswetter starteten wir beim Tourismusbüro am Toskanaparkplatz und auch die am Vormittag noch tiefen Temperaturen konnten die gute Stimmung nicht trüben. Über Grünbergbauer, Mitterweg und Radmoos ging es zum Laudachsee, wo die erste Rast in der Ramsaualm geplant ist. Bis dort hin war die Strecke auch bereits zur Gänze schneefrei, bei der Umrundung des Laudachsees fuhren wir aber im Schatten des Katzensteins einige 100 m auf Schnee und erreichten dann problemlos die Schrattenau. Kurz danach erreichten wir den höchsten Punkt der Tour (1.037 m) und es geht weiter Richtung Hauergraben. Hier werden wir von teilweise tiefem Schnee auf der Strecke überrascht und bis zur Narzissenwiese müssen wir die Räder großteils schieben. Aber dann geht es zügig abwärts und in Traxenbichl geht es nach Süden Richtung Grünau und bald folgen wir dem Rad- und Wanderweg am linken Almufer bis zum Steg, der fast direkt zum Gasthaus „Zur Einkehr“ führt. Dort ist ja dann der kulinarische Mittagsgenuss vorgesehen.

Wir können nur kurz jausnen und weiter geht’s – nun am rechten Almufer – bis zur Redlmühle, wo wir dann wieder auf die linke Seite wechseln und dem wunderschönen Almfluß entlang bis zur Bahnhaltestelle Kothmühle radeln. In der Nähe des Flugfeldes in Mühldorf fahren wir hoch Richtung Hochbuchegg, zweigen aber bei der oberen Wolmleiten ab, um „In die Au“ zu gelangen, ein wunderschönes Nebental des Halsgrabens. Dann sind wir am Radweg unterwegs bis Kranichsteg und über Gastag, Neuhub und Gschwandt führt unser Weg großteils auf Güterwegen zum Gasthaus Engelhof, dem offiziellen Ziel dieser Genusstour.

Das Tourismusbüro wird die Tour in den nächsten Wochen offiziell ausschreiben und bewerben, wenn Du Interesse hast kannst Du Dich aber schon mal bei mir vormerken lassen, die Teilnehmerzahlen wird begrenzt sein. Und so wie es ausschaut, besteht tatsächlich Hoffnung, dass im April die Gastronomie schon öffnen darf, zumindest mit Gastgartenbetrieb und den gibt es bei allen drei Destinationen.

Hier gibt es auch noch ein Kurzvideo dieser Tour

Schneeschuhtour Höllengebirge

Bei traumhaftem Wetter, wirklich frühlingshaften Temperaturen, ging es gestern mit der Seilbahn auf den Feuerkogel. Ich habe mich sehr gefreut, dass mich mein Bruder Stefan bei dieser Tour begleitet hat und wir mussten feststellen, dass das warme Wetter dem Schnee schon sehr zugesetzt hat, dann für Ende Februar war die Schneelage eher dürftig. Nichts desto trotz stapften wir beide unsere Spur hinauf zum Helmeskogel. Dort trafen wir auf eine Tourengeherin aus dem Innviertel, die dann angefragt hat, ob sie sich unserer weiteren geplanten Route hinauf aufs Hochschneid anschließen darf. Gerne haben wir sie mitgenommen und wir suchten uns unseren Weg hinauf auf den 1.752 m hohen Gipfel im Höllengebirge. Eine sehr tüchtige Alpinistin, unsere neue Bekanntschaft Ingeborg, denn es war teilweise technisch anspruchsvoll und auch geschnauft haben wir durch die Latschen ganz ordentlich. Der Saharastaub in der Luft trübte zwar den Blick zum Dachstein und ins Tote Gebirge, wir haben die Gipfelrast in der Sonne trotzdem sehr genossen. Ein spannender Abstieg hinab Richtung Rieder Hütte und dann nach rechts weg ins Edltal. Von dort geht es dann moderat wieder in Richtung Bergstation und beim Hüttendorf war dann doch noch ein Bankerl in der Sonne frei. Da wir zügig gegangen sind, hatten wir ausreichend Zeit, bis zur Talfahrt die Frühlingssonne zu genießen. Wie schön wäre es erst gewesen, wenn auch eine Einkehr in einem der Wirtshäuser möglich gewesen wäre.

Schneeschuhwandern in der Sonne

Am Plateau des Höllengebirges gibt es – ausgehend von der Bergstation der Seilbahn einige markierte und gespurte Schneeschuhpfade unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen. Morgen, 24. Februar, habe ich vor, den Trail Nr. 5 zur Rieder Hütte zu gehen.

TRAIL 5: RIEDERHÜTTE
Die mittelschwere bis schwere Schneeschuh-Wanderung geht über das hintere Edeltal auf dem Trail 4 bis zum Totengrabengupf, über die Höllkogelgrube zur Riederhütte und Zrück über das Hochschneid

  • Schwierigkeit = MITTELSCHWER bis SCHWER (je nach Neuschneelage)
  • Dauer = ca. 4 Stunden (hin und zurück, je nach Neuschneelage), ca. 300 Höhenmeter

Wenn mich jemand begleiten möchte, freue ich mich sehr, die Teilnahme ist kostenlos ! Sollten sich Teilnehmer finden, die aber nicht diese doch etwas fordernde Tour gehen wollen, richte ich mich gerne nach deren Wünschen.

Wenn Du Interesse hast, schreib mir bitte per Mail oder What’sApp, dann können wir uns abstimmen, auch wegen der notendigen Ausrüstung. Treffpunkt ist um 9.20 bei der Talstation der Feuerkogelseilbahn. Auf das Angebot des Schneeschuhtickets darf ich hinweisen. Kosten der Berg- und Talfahrt mit der Seilbahn € 24,60 (Senioren € 22,40)

Geburtstagstour im steirischen Salzkammergut

An meinem gestrigen Geburtstag hat mir meine Frau die Freude gemacht, mich bei einer kleinen Tour zu begleiten. Da die ÖBB alle Vorteilscard-Besitzer an deren Geburtstag einlädt, gratis zu fahren, haben wir das gerne in Anspruch genommen und sind nach Tauplitz gefahren und von dort ein Stück am BergeSeenTrail (allerdings in der Gegenrichtung) zum Bahnhof nach Bad Mitterndorf gewandert. Die 6,5 km waren nicht besonders anspruchsvoll, aber bei dem schönen Wetter trotzdem ein tolles Geburtstagserlebnis. Mein Freund Thomas, der in Bad Mitterndorf lebt und mit dem wir uns dort am Bahnhof kurz getroffen haben, hat mich sogar mit einer Flasche Piccolo Sekt überrascht. Dann noch eine Silverbottle von Eggenberger im Zug und um 15.30 Uhr waren wir schon wieder zu Hause in Gmunden.

Übrigens: Meine Frau hatte einmal einen sehr unangenehmen Wanderunfall. Sie ging wie gestern mit Stöcken und ist plötzlich mit einem Stock in die Schlaufe eines Schuhbandes geraten und hat sich damit den Fuß blockiert. Ein Bauchfleck am Schotter war die schmerzhafte Folge. Daher mein Tipp: Die Schlaufen des Schuhbandes sollten immer irgendwie fixiert werden, ich stecke sie mir immer unter die Schnürung – so bin ich sicher unterwegs, denn auch ohne Stöcke sind die Schlaufen nicht ungefährlich, da man auch leicht bei Wurzelenden am Boden einfädeln kann.

Mein Engagement bei den Bergspechten

Wir wissen zwar noch nicht, ob oder wann wir in den nächsten Lockdown schlittern, aber irgendeine Hoffnung gibt es ja immer. Möglicherweise sperren Gastronomie und Beherbergung tatsächlich irgendwann wieder auf- nach Ostern, oder doch erst nach Pfingsten ?

Für 2021 hätte ich jedenfalls einige Touren mit den Bergspechten vor und ich bin schon sehr gespannt, ob es hier zu ausreichenden Buchungen kommen wird, um die Touren auch tatsächlich durchführen zu können.